Konfuzius Zitate & Weisheiten

Die Zitate des wohl berühmtesten Chinesen Konfuzius aus dem Altertum passen auf nahezu alle Situationen im Leben. Die folgenden Konfuzius-Zitate stammen aus dem Lunyu, auch genannt die „Gespräche des Konfuzius“ oder die „Analekten des Konfuzius, auch „Diskussion über die Worte“ wenn man wortwörtlich aus dem Chinesischen übersetzt.

Konfuzius
Konfuzius
Einer der bekanntesten Chinesen war und ist Konfuzius. Der auch als Meister Kong bekannte Philosoph prägt bis heute die chinesische Kultur und damit weite Teile der gesamten Welt. Das bewegte Leben des Konfuzius trug sich vornehmlich im Raum der nordöstlichen Provinz Shandong um 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. während der „Östlichen Zhou-Dynastie“ zu.

Das hohe Ansehen der Lehre von Konfuzius zeigt sich unter anderem in der weiten Verbreitung der sogenannten Konfuzius Zitate. Obwohl diese Ausschnitte aus seinem weiten Werk aufgrund der nicht immer eindeutigen Interpretation und Übersetzungsvarianten durchaus mit einer gewissen Sorgfalt genossen werden sollten, zeigen Sie eindrucksvoll und seit Jahrtausenden klar verständlich die Weisheit von Konfuzius und seiner Philosophie.

Konfuzius sagt …

  • „Wer einen Fehler begangen hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen weiteren Fehler.“ – 15,29
  • „Wer kleine Widrigkeiten nicht erträgt, verdirbt sich damit große Pläne.“ – 15,26 (15,27)
  • „Wird man gebraucht, erfüllt man seine Pflicht. Wird man nicht mehr gebraucht, so zieht man sich zurück.“ – 7,10 (7,11)
  • „Wo Menschlichkeit geboten ist, steh nicht zurück – selbst hinter deinem Lehrer.“ – 15,35
  • „Einzugestehen, dass man etwas nicht weiß, ist Wissen.“ – 2,17
  • „Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.“ – 15,26
  • „Lernen, ohne zu denken, ist eitel, denken, ohne zu lernen, ist gefährlich.“ – 2,15
  • „Nie habe ich einen gesehen, der der Tugend mehr ergeben war als der Sinnlichkeit.“ – 9,17
  • „Schöne Worte und schmeichlerisches Gehabe gehen selten mit wahrer Tugend einher.“ – 1,3
  • „Wenn im Staate Ordnung herrscht, ist es eine Schande, ein armer und gewöhnlicher Mensch zu sein. Wenn im Staate Verwirrung herrscht, so ist es eine Schande, reich und Beamter zu sein.“ – 8,13
  • „An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.“ – 14,35
  • „Der Edle gewinnt Freunde durch seine kultivierte Gelehrsamkeit. Und mit Hilfe dieser Freunde fördert er seine Menschlichkeit.“ – 12,24
  • „Der edle Mensch ist würdevoll, ohne überheblich zu sein; der niedrig Gesinnte ist überheblich, ohne würdevoll zu sein.“ – 4,11 (?)
  • „Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine strebt nach Gleichheit, nicht nach Harmonie.“ – 13,23
  • „Der sittliche Mensch liebt seine Seele, der gewöhnliche sein Eigentum.“ – 4,16
  • „Einen Fehler machen und sich nicht bessern: Das erst heißt fehlen.“ – 15,29