Gotion国轩高科股份有限公司
Gotion High-Tech ist Chinas Batteriehersteller mit der engsten deutschen Anbindung: Volkswagen ist mit rund einem Viertel der Anteile größter Aktionär, die gemeinsam entwickelte Einheitszelle läuft in Serie, und in Göttingen betreibt Gotion seit 2023 ein eigenes Werk für Batteriemodule und Speichersysteme — auf einem früheren Bosch-Gelände. Neben Fahrzeugbatterien wächst vor allem das Geschäft mit stationären Energiespeichern.
Werk in Göttingen seit 2023 — Batteriemodule und Energiespeicher für europäische Kunden
Volkswagen ist seit 2021 größter Aktionär; die gemeinsame Einheitszelle ging 2025 auf VW-Plattformen in Serie
Geschäftsjahr 2025: 45,1 Mrd. RMB Umsatz (+27 %), Nettogewinn nahezu verdoppelt
Gotion High-Tech Co., Ltd.
Produkte & Services von Gotion
Fahrzeugbatterien
Stationäre Energiespeicher
Was spricht für Gotion?
Deutsche Produktion
Mit dem Göttinger Werk fertigt Gotion als einer von wenigen chinesischen Batterieherstellern direkt in Deutschland
Volkswagen-Verankerung
Die VW-Beteiligung von rund 25 % verbindet Gotion strategisch mit dem größten europäischen Autokonzern
Mehr Informationen über Gotion
Finanzielle Performance
Internationale Operationen
Europa
Amerika
Führungsebene
Strategische Überlegungen bezüglich Gotion
Wettbewerbsdruck
Der Batteriemarkt wird von CATL und BYD dominiert; der Preisdruck in China ist hoch
Handelspolitisches Umfeld
Batterie-Lieferketten zwischen China und Europa stehen zunehmend unter handelspolitischer Beobachtung
Gotion High-Tech Co., Ltd.
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BYD Company Limited
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Der Name steht offiziell für 'Build Your Dreams' — doch die Geschichte von BYD begann weit nüchterner. Wang Chuanfu (王传福), aufgewachsen als Waise in der Provinz Anhui, erkannte Mitte der 1990er eine Marktlücke: Japanische Batteriehersteller wechselten auf teurere Lithium-Ionen-Zellen und ließen das Niedrigpreissegment verwaist zurück. 1995 gründete er in Shenzhen eine kleine Batteriefabrik mit 2,5 Millionen Yuan Startkapital. Heute ist BYD der größte Elektrofahrzeughersteller der Welt — und das einzige Automobilunternehmen, das Batteriezellen, Halbleiter, Elektromotoren und das komplette Fahrzeug selbst entwickelt und fertigt. Im deutschsprachigen Raum ist BYD längst angekommen: Elektrobusse fahren in zahlreichen europäischen Städten, ein wachsendes Händlernetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz bringt Modelle wie Atto 3, Seal und Dolphin auf die Straße, und mit dem neuen Werk in Szeged (Ungarn) steht die erste europäische Pkw-Produktion vor dem Start.
Zhejiang Geely Holding Group
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Der Name CATL — 宁德时代 — bedeutet wörtlich 'Ningde-Ära', benannt nach der kleinen Küstenstadt in der Provinz Fujian, in der Zeng Yuqun (曾毓群, international Robin Zeng) aufwuchs. Zeng hatte zuvor ATL (Amperex Technology Limited) mitgegründet, einen Batteriehersteller, der ab 2003 die Akkus für Apples iPod lieferte. Als der japanische Konzern TDK ATL 2005 übernahm, blieb Zeng zunächst als Manager. Doch als China seine Elektroauto-Förderpolitik verschärfte und nur inländische Batteriehersteller zuließ, erkannte Zeng die Chance seines Lebens: Er verließ TDK, ging zurück nach Ningde und gründete 2011 CATL als Spin-off der ATL-Fahrzeugbatteriesparte. Innerhalb eines Jahrzehnts wurde CATL zum weltgrößten Hersteller von EV-Batterien — und zum Schlüsselzulieferer von BMW, Mercedes-Benz, Volkswagen und Tesla. Für den deutschsprachigen Raum ist CATL besonders greifbar: Das Unternehmen betreibt eine Batteriefabrik in Arnstadt (Thüringen), die europäische Zentrale sitzt in München, und praktisch jedes Elektroauto einer DACH-Premiummarke fährt mit CATL-Zellen.