Plattformrunde im Kerngebiet
Mit dem Pendelbus von Plattform zu Plattform, dort jeweils kurze Wege auf Stegen und Treppen zu den Aussichtspunkten.
Gebirge · Gansu
Zhāngyè Dānxiá
Rot, Orange, Gelb und ein Hauch von Grün liegen in Bändern übereinander, als habe jemand die Hügel mit dem Pinsel gestreift. Im Abendlicht beginnen sie zu glühen.
Das Kerngebiet mit den typischen Streifenhügeln in vielen Farben – das Motiv, für das die Region bekannt ist.
Eine der Plattformen gilt als bester Platz für den Sonnenuntergang; hier drängen sich abends die Fotografen, wenn das Licht flach über die Hügel fällt.
Ein separates Gebiet mit Türmen, Wänden und Schluchten, eher Burgen als Streifen – ruhiger und formenreicher als das Kerngebiet.
An klaren Tagen erscheinen hinter den bunten Hügeln die schneebedeckten Gipfel des Qilian-Gebirges.
Mit dem Pendelbus von Plattform zu Plattform, dort jeweils kurze Wege auf Stegen und Treppen zu den Aussichtspunkten.
Früh an der Sonnenuntergangs-Plattform sein, einen Platz am Geländer sichern und bis zum letzten Licht bleiben.
Wege durch Schluchten und über Treppen zu Aussichtspunkten zwischen Felstürmen, mit mehr Steigungen als im Kerngebiet.
春Frühling
Kühl und windig, manchmal staubig; die Farben sind blasser als im Sommer.
夏Sommer
Die beste Zeit: Nach Sommerregen leuchten die Schichten am kräftigsten. Mittags sehr heiß und ohne Schatten.
秋Herbst
Klare Luft und angenehme Temperaturen, dazu Schnee auf den fernen Qilian-Gipfeln.
冬Winter
Sehr kalt und leer. Ein Hauch Schnee auf den bunten Hügeln ergibt seltene Bilder.
Sand und Schlamm lagerten sich in einem alten Becken ab. Eisen- und andere Minerale färbten die Schichten unterschiedlich; Faltung und Erosion legten sie schräg frei.
Weil kaum Pflanzen wachsen, bleibt das Gestein unbedeckt. Deshalb sind die Farben hier so viel deutlicher als in den bewaldeten Danxia-Gebieten Südchinas.
Die Hügel bilden den Übergang zwischen den Bergen im Süden und der Oase des Hei-Flusses im Norden.
大佛寺
Der Tempel der Westlichen Xia mit dem liegenden Buddha im Zentrum von Zhangye lässt sich mit den Hügeln an einem Tag verbinden.
马蹄寺
Grotten in einer roten Felswand in den Bergen südlich von Zhangye, im Gebiet der Yugur.
Die Hügel wurden durch Fotos berühmt. Zu Sonnenuntergang stehen Stative dicht an dicht an den Geländern.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 丹霞 | dānxiá | „rote Morgenwolken“, roter Sandstein |
| 七彩 | qīcǎi | siebenfarbig |
| 地质公园 | dìzhì gōngyuán | Geopark |
| 观景台 | guānjǐngtái | Aussichtsplattform |
| 冰沟 | Bīnggōu | Binggou, „Eisschlucht“ |
Am späten Nachmittag und bei Sonnenuntergang, wenn flaches Licht die Streifen betont, und nach Regen, wenn das Gestein feucht ist. Mittags wirken die Farben blass.
Von Zhangye mit Bus, Taxi oder gebuchtem Fahrer in knapp einer Stunde nach Linze. Im Park fährt ein Pendelbus zwischen den Plattformen.
Ja. Die Streifen stammen von Mineralen in den Gesteinsschichten. Viele Fotos sind allerdings stark nachbearbeitet; vor Ort wirken die Farben ruhiger.
Provinz
Ein schmales Land zwischen Lössplateau, Schneebergen und Wüste: Durch Gansu zogen Gesandte, Mönche und Karawanen der Seidenstraße – und hinterließen Grotten voller Buddhas.
Stadt · Gansu
In der Mitte des Korridors speist der Hei-Fluss eine weite Oase. Zhangye gab der Provinz die erste Silbe ihres Namens – und liegt zwischen farbigen Hügeln und einem der größten liegenden Buddhas Chinas.
Geographie
Heilige Berge, Nationalparks, Schluchten, Seen und Welterbe – mit Wegen, Jahreszeiten und Anreise.