Altstadt北海老街
Die Zhuhai-Straße mit zweigeschossigen Arkadenhäusern, deren Fassaden Stuck und Bögen zeigen; in den Erdgeschossen Läden und Garküchen.
Bezirksfreie Stadt · Guangxi
Běihǎi
Arkadenhäuser mit verwitterten Fassaden, Fischerboote im Hafen und ein heller, flacher Strand: Beihai ist Guangxis Fenster zum Meer und Ausgangspunkt für die Vulkaninsel Weizhou.
Die Zhuhai-Straße mit zweigeschossigen Arkadenhäusern, deren Fassaden Stuck und Bögen zeigen; in den Erdgeschossen Läden und Garküchen.
Ein langer, flacher Strand aus hellem Quarzsand im Süden der Stadt, mit Promenade und ruhigem Wasser.
Der alte Kreis östlich der Stadt mit Han-Gräbern, einem Museum zur Seefahrt und der Heimat der Südperlen.
Ein Fischerviertel mit Hafen und Straßenküchen, bekannt für Reisnudelrollen und süße Suppen.
Beihai gehört zur Autonomen Region Guangxi (广西). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Das flache, warme Randmeer ist reich an Fischen, Krebsen und Muscheln. Mangroven säumen Buchten und Flussmündungen.
An geschützten Küsten wachsen Mangrovenwälder, die bei Ebbe auf Stelzwurzeln stehen. Sie sind Kinderstube für Fische und Rastplatz für Zugvögel.
Vor der Küste liegen Weizhou und Xieyang, entstanden aus Vulkanausbrüchen; ihre Küsten zeigen Lavaschichten und Korallen.
Mehr dazu →111 v. Chr.Westliche Han
Nach der Eingliederung des Südens entstand die Kommandantur Hepu. Von ihren Häfen segelten Schiffe mit Seide und Gold nach Südostasien und in den Indischen Ozean.
1.–2. Jh.Östliche Han
Die Perlen von Hepu waren am Hof begehrt. Die Redensart „Die Perlen kehren nach Hepu zurück“ erzählt von einem Beamten, der die Überfischung beendete.
1368–1644Ming-Dynastie
Perlenfischerei stand unter kaiserlicher Aufsicht; Fischerdörfer an der Bucht wuchsen zu Handelsplätzen für Salz und Fisch.
1876–1912Qing-Dynastie
Mit dem Vertrag von Yantai wurde Beihai Vertragshafen und 1877 geöffnet. Zollamt, Konsulate, Kirchen und Arkadenhäuser entstanden in der Altstadt.
珠海路
Eine lange Straße mit Arkadenhäusern, die chinesische und westliche Formen verbinden. Abends öffnen Garküchen und Teeläden.
北海近代建筑
Ehemaliges Zollamt, Konsulatsgebäude, Kirchen und ein Krankenhaus aus dem späten 19. Jahrhundert sind über die Altstadt verteilt erhalten.
北海银滩
Heller Sand, sanft abfallendes Wasser und eine Promenade – der bekannteste Strand an der Küste Guangxis.
合浦汉墓群
Ein ausgedehntes Gräberfeld der Han-Zeit. Das Museum zeigt Funde wie Glas, Karneol und Bernstein, die von weitreichendem Seehandel zeugen.
涠洲岛
Die Vulkaninsel vor der Küste bietet Lavaklippen, Korallen, Fischerdörfer und eine Kirche aus dem 19. Jahrhundert.
Man kauft Krebse, Garnelen, Muscheln und Fisch auf dem Markt und lässt sie im Restaurant nebenan dämpfen, grillen oder mit Knoblauch braten.
Mehr dazu →Kleine Strandkrebse werden zerstoßen, gesalzen und vergoren. Die kräftige Würzsauce begleitet gekochtes Gemüse und Fleisch.
Gekühlte Süßspeisen aus Bohnen, Kokosmilch, Sago und Früchten sind in der Hitze ein Alltagsgenuss, vor allem in Qiaogang.
Die Bootsleute lebten früher auf ihren Booten. Ihre Salzwasserlieder, Hochzeitsbräuche und Speisen sind bis heute lebendig.
Perlen aus dem Golf von Tonkin galten als die feinsten Chinas. Heute werden sie gezüchtet und in Hepu und Beihai verarbeitet.
In Beihai spricht man überwiegend eine Form des Kantonesischen; in manchen Dörfern und auf Weizhou auch Hakka.
Fischfang, Aquakultur und Seehandel prägen die Stadt seit Jahrhunderten.
Zucht und Verarbeitung von Meeresperlen führen eine Tradition fort, die bis in die Han-Zeit zurückreicht.
Strand, Altstadt und die Insel Weizhou ziehen vor allem im Winter Gäste aus dem kälteren Norden an.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 北海 | Běihǎi | „Nordmeer“ |
| 北部湾 | Běibù Wān | Golf von Tonkin |
| 合浦 | Hépǔ | alter Hafenkreis |
| 南珠 | nánzhū | Südperlen |
| 骑楼 | qílóu | Arkadenhaus |
| 疍家 | Dànjiā | Bootsleute |
| 银滩 | Yíntān | Silberstrand |
| 红树林 | hóngshùlín | Mangroven |
In der Han-Zeit brachen von Hepu und anderen Häfen am Golf von Tonkin Schiffe nach Südostasien und Südasien auf. Funde aus Glas, Karneol und Bernstein in den Han-Gräbern von Hepu zeugen von diesem Fernhandel.
Mit der Fähre vom Internationalen Passagierhafen in Beihai. Die Überfahrt dauert gut eine Stunde; bei starkem Wind oder Taifun wird der Verkehr eingestellt.
Von Oktober bis April ist es warm, trocken und meist ruhig. Im Sommer ist es heiß und schwül, und zwischen Juli und September können Taifune den Fährverkehr unterbrechen.
Die Zhuhai-Straße besteht aus Arkadenhäusern mit Stuckfassaden, die nach der Hafenöffnung im späten 19. Jahrhundert entstanden. Unter den Bögen liegen Läden, darüber Wohnungen – ein Bautyp, der in Südchina vor Regen und Sonne schützt.