Palastbezirk
Vom Lizheng-Tor durch Haupthalle, Wohnhöfe und Nebenpaläste. Die Räume zeigen Möbel, Kleidung und Geschenke von Gesandten.
Historische Stätte · Hebei
Bìshǔ Shānzhuāng
Ein ummauertes Tal mit Seen, Ebene und Bergen, dazu Tempel, die Lhasa und Shigatse nachbilden: Die Sommerresidenz war das Reich der Qing im Kleinen.
Die Haupthalle des Palastbezirks ist aus unbemaltem Nanmu-Holz gebaut, das bei feuchtem Wetter duftet. Hier empfingen die Kaiser Fürsten und Gesandte.
Inseln, Dämme und Pavillons bilden Landschaften von Suzhou, Hangzhou und Jiaxing nach. Der Jinshan-Pavillon zitiert einen Tempel am Jangtse.
Offene Wiesen mit alten Bäumen, auf denen die Kaiser mongolische Jurten aufschlagen ließen, Bankette gaben und Gesandte empfingen.
Eine der Bibliotheken, die Qianlong für die „Vollständige Bibliothek der vier Schatzkammern“ bauen ließ. Ein Teich davor spiegelt bei Tag eine Mondsichel.
Die Nachbildung des Potala-Palastes steigt in weißen Terrassen zum roten Großen Turm an. Anlass waren Qianlongs 60. und der 80. Geburtstag seiner Mutter.
Gebaut für den Besuch des Panchen Lama 1780 nach dem Vorbild von Tashilhunpo. Auf dem Dach der Haupthalle klettern vergoldete Drachen.
In der hohen Mahayana-Halle steht eine vielarmige Guanyin aus Holz, die mehrere Stockwerke hoch aufragt. Der hintere Teil ist nach dem Samye-Kloster gestaltet.
Der runde Pavillon des Morgenlichts trägt ein doppeltes Dach und blickt auf den Hammerfelsen. Im Inneren steht ein Mandala aus Holz.
Vom Lizheng-Tor durch Haupthalle, Wohnhöfe und Nebenpaläste. Die Räume zeigen Möbel, Kleidung und Geschenke von Gesandten.
Über Dämme und Brücken durch das Seengebiet zum Jinshan-Pavillon und weiter über die Wiesen des Wanshu Yuan zum Wenjin-Pavillon. Elektrobusse und Boote verkürzen die Wege.
Wege und eine Straße führen durch Kiefernwald zu Aussichtspavillons auf den Hügeln. Von oben sieht man über die Mauer auf die Tempel und den Hammerfelsen.
Puning-, Xumi-Fushou- und Putuo-Zongcheng-Tempel liegen in einer Reihe. Die großen Anlagen steigen am Hang an; viele Stufen.
Pule- und Anyuan-Tempel am Ostufer, danach mit der Seilbahn oder zu Fuß zum Hammerfelsen. Vom Grat blickt man über Stadt und Residenz.
春Frühling
Im April und Mai blühen Obstbäume und Flieder, die Luft ist klar. Die Seen sind noch ruhig.
夏Sommer
Die Zeit, für die die Residenz gebaut wurde: kühler als in Peking, der Lotus blüht auf den Seen. Am Wochenende viele Besucher.
秋Herbst
Im September und Oktober färben sich Ahorn und Eichen an den Hängen, der Himmel ist tiefblau. Die Feiertagswoche meiden.
冬Winter
Eis auf den Seen, Schnee auf den Tempeldächern und kaum Besucher. Es ist sehr kalt; einige Hallen schließen früher.
Kiefern, Ulmen und Weiden in der Residenz sind teils Jahrhunderte alt. Viele wurden noch zur Kaiserzeit gepflanzt.
Eine Quelle im Seengebiet friert im Winter nicht zu und gab der Region den alten Namen Rehe, „Warmer Fluss“.
Der Südosten mit Seen steht für Jiangnan, die Ebene für die Steppe, die Hügel im Nordwesten für die Gebirge. So wurde das Reich im Garten verkleinert.
Die Äußeren Tempel umgeben die Residenz wie Sterne den Mond: Sie sollten die Einheit der Völker unter dem Kaiser sichtbar machen.
1703Qing-Dynastie
Kangxi ließ im Tal von Rehe mit dem Bau beginnen. Er benannte 36 Ansichten; Qianlong fügte später weitere 36 hinzu.
1755–1780Qing-Dynastie
Unter Qianlong entstanden die großen Tempel, jeweils zu Anlässen wie Siegen, Geburtstagen und Besuchen tibetischer und mongolischer Würdenträger.
1793Qing-Dynastie
Die britische Gesandtschaft unter George Macartney wurde im Wanshu Yuan empfangen – ein bekanntes Kapitel der Begegnung zwischen China und Europa.
1861Späte Qing-Zeit
Kaiser Xianfeng starb in der Residenz. Danach reisten die Kaiser nicht mehr nach Chengde, und die Anlage verfiel allmählich.
磬锤峰
Der keulenförmige Felspfeiler östlich der Stadt ist das Naturwahrzeichen Chengdes und von der Residenz aus zu sehen.
金山岭长城
Der Mauerabschnitt im Kreis Luanping liegt an der Strecke nach Peking und lässt sich mit der Anreise verbinden.
Qianlong schrieb, er fördere den Buddhismus, um die Mongolen zu befrieden. Die Tempel waren Diplomatie in Stein.
Tafeln in Chinesisch, Mandschu, Mongolisch und Tibetisch schmücken Tore und Hallen – ein Spiegel des Vielvölkerreiches.
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Bahn
Beste Reisezeit
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| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 避暑山庄 | Bìshǔ Shānzhuāng | „Bergresidenz zur Flucht vor der Hitze“ |
| 热河 | Rèhé | alter Name von Chengde |
| 外八庙 | Wài Bā Miào | „Acht Äußere Tempel“ |
| 普陀宗乘 | Pǔtuó Zōngchéng | Name des „Kleinen Potala“ |
| 班禅 | Bānchán | Panchen Lama |
| 万树园 | Wànshù Yuán | „Garten der zehntausend Bäume“ |
| 楠木 | nánmù | Nanmu-Holz |
Einen Tag für Palast, Seen und Ebene, einen weiteren für die Äußeren Tempel. Wer nur einen Tag hat, kombiniert den Palastbezirk mit dem Putuo-Zongcheng-Tempel.
Es gab mehr Tempel, aber acht wurden vom Hof mit Lamas versorgt und von Peking aus verwaltet. Aus Sicht der Hauptstadt lagen sie „außerhalb“, jenseits der Großen Mauer – daher „äußere“.
Mit dem Schnellzug ab Peking Chaoyang nach Chengde Süd in gut einer Stunde, dann mit Bus oder Taxi ins Zentrum.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
Wie CHINANETZ Quellen auswählt und prüft: Recherche und Quellen.
Provinz
Der Ring um Peking, Tianjin.
Stadt · Hebei
Nördlich der Großen Mauer bauten die Qing-Kaiser in einem kühlen Bergtal eine zweite Hauptstadt – mit Seen und Pavillons wie im Süden und Tempeln wie in Tibet.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.
Stadt
Chinas Hauptstadt: Geschichte, Politik, Wirtschaft, Kultur.