Rize-Tal von oben nach unten
Mit dem Parkbus zum Urwald, dann auf Stegen abwärts an Pfeilbambus-, Panda- und Fünf-Blumen-See vorbei bis zur Perlenkaskade.
Nationalpark · Sichuan
Jiǔzhàigōu
Seen in Türkis, Smaragd und Kobaltblau, verbunden durch Kaskaden und Wasserfälle – und am Ufer Gebetsfahnen der Dörfer, die dem Tal seinen Namen gaben.
Der bekannteste See des Parks: Kalk, Algen und versunkene Stämme färben das Wasser in Flecken von Türkis, Gelb und Grün.
Wasser rauscht über eine breite, schräge Kalkfläche und springt in Tropfen wie Perlen auf, bevor es als Wasserfall abstürzt.
Ein breiter Vorhang aus Wasser über einer bewachsenen Kalkstufe, am Treffpunkt der drei Täler.
Der größte und höchstgelegene See am Ende des Zechawa-Tals, von Bergen mit Schneeresten umrahmt.
Ein kleiner, glasklarer Teich unterhalb des Langen Sees, dessen Farben mit Licht und Jahreszeit wechseln.
Eine Treppe aus Dutzenden Seen, getrennt durch bewachsene Kalkdämme, mit Wassermühlen eines tibetischen Dorfs am Ufer.
Seen im Rize-Tal, gesäumt von Bambus, der Pandas als Nahrung dient; im Winter frieren ihre Wasserfälle zu Eissäulen.
Am oberen Ende des Rize-Tals führt ein Steg durch moosbehangenen Nadelwald.
Mit dem Parkbus zum Urwald, dann auf Stegen abwärts an Pfeilbambus-, Panda- und Fünf-Blumen-See vorbei bis zur Perlenkaskade.
Mit dem Bus zum Langen See, dann zu Fuß hinab zum Fünffarbigen Teich. Kurze Wege, aber in großer Höhe.
Vom Nuorilang-Wasserfall auf Stegen abwärts an den Shuzheng-Seen, dem tibetischen Dorf und dem Schilfsee vorbei.
春Frühling
Schneeschmelze und blühende Wildblumen ab Mai; die Seen sind klar, manche Wasserfälle führen viel Wasser.
夏Sommer
Sattes Grün und volle Wasserfälle, dazu Regenschauer und viele Besucher in den Ferien.
秋Herbst
Die beste Zeit: Laub in Rot und Gold spiegelt sich in den Seen. Anfang Oktober ist der Park überfüllt.
冬Winter
Gefrorene Wasserfälle, Schnee und die wenigsten Besucher. Klare Luft, aber kalte Nächte.
Kalkreiches Wasser lagert Sinter ab und baut natürliche Dämme, die Seen aufstauen. Algen und gelöster Kalk erzeugen die Farben.
Nadel- und Mischwälder beherbergen Große Pandas, Goldstumpfnasen und Takine, die man allerdings selten sieht.
Die Kalkdämme sind zerbrechlich. Baden, Betreten der Ufer und Rauchen sind verboten; Wege verlaufen auf Stegen.
Shuzheng-Tal im Norden, Rize-Tal im Südwesten und Zechawa-Tal im Südosten treffen am Nuorilang-Wasserfall zusammen.
Das Tal liegt hoch im Minshan-Gebirge. Schneebedeckte Gipfel rahmen die oberen Seen.
vor dem 20. Jh.Überlieferung
Tibetische Bauern und Hirten siedelten in den Tälern und verehrten Berge und Seen als heilig. Nach ihren Dörfern ist das Tal benannt.
ohne DatumLegende
Der Berggott Dage schenkte der Göttin Semo einen Spiegel. Als er zerbrach, fielen die Scherben ins Tal und wurden zu den Seen.
黄龙
Terrassen aus goldgelbem Kalksinter mit farbigen Becken, einige Stunden südlich – oft mit Jiuzhaigou verbunden.
大熊猫栖息地
Die Schutzgebiete des Großen Pandas im Westen des Sichuan-Beckens.
In den Dörfern am Parkeingang gibt es Buttertee, Tsampa aus geröstetem Gerstenmehl, Yakfleisch und Joghurt.
Holzhäuser mit bemalten Fensterrahmen, Gebetsfahnen über den Bächen und wassergetriebene Gebetsmühlen prägen die Siedlungen im Tal.
Für die Bewohner sind Berge und Seen beseelt. Man umrundet heilige Orte im Uhrzeigersinn und lässt Steine und Wasser unberührt.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 九寨沟 | Jiǔzhàigōu | „Tal der neun Dörfer“ |
| 海子 | hǎizi | Bergsee |
| 瀑布 | pùbù | Wasserfall |
| 钙华 | gàihuá | Kalksinter |
| 藏寨 | Zàngzhài | tibetisches Dorf |
| 经幡 | jīngfān | Gebetsfahne |
Ein voller Tag reicht für die Hauptseen in allen drei Tälern. Wer ruhiger gehen und fotografieren will, plant zwei Tage und übernachtet am Parkeingang.
Am schnellsten mit der Schnellbahn zum Bahnhof Huanglong Jiuzhai und weiter mit dem Bus, oder per Flug nach Jiuzhai Huanglong. Die Busfahrt über die Bergstraße dauert deutlich länger.
Die oberen Seen liegen hoch. Die meisten Besucher kommen gut zurecht, sollten aber langsam gehen und viel trinken. Wer anschließend nach Huanglong fährt, steigt noch höher.
Kalkreiches, sehr klares Wasser, Ablagerungen am Seeboden und Algen streuen und färben das Licht. Je nach Tiefe und Sonnenstand wechseln die Töne.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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