Aufstieg auf dem Holzsteg
Vom Eingang am Steg entlang die Terrassen hinauf bis zu Tempel und Fünffarbigem Teich. Stetig bergauf und in großer Höhe – Pausen einplanen.
Nationalpark · Sichuan
Huánglóng
Ein Tal wie ein gelber Drache: Terrassen aus Kalksinter ziehen sich durch den Bergwald hinauf, gefüllt mit Becken in Türkis, Grün und Blau.
Ganz oben liegen Hunderte kleiner Becken dicht an dicht, jedes in einem anderen Blau- oder Grünton. Dahinter ragen die Schneegipfel auf.
Ein kleiner Tempel am oberen Ende des Tals, dem Gelben Drachen geweiht, der der Legende nach dem Großen Yu bei der Flutbändigung half.
Eine breite, schräge Sinterfläche, über die Wasser in dünnen Schleiern fließt – golden schimmernd wie Schuppen.
Eine Gruppe aus zahlreichen Becken mit geschwungenen Rändern im mittleren Tal, eine der farbigsten Stellen.
Kaskaden stürzen über Sinterstufen im unteren Tal, eingerahmt von Nadelwald.
Eine Höhle unter einem Sinterwasserfall, die Pilger aufsuchten, um sich symbolisch zu reinigen.
Vom Eingang am Steg entlang die Terrassen hinauf bis zu Tempel und Fünffarbigem Teich. Stetig bergauf und in großer Höhe – Pausen einplanen.
Mit der Seilbahn hinauf, auf einem ebenen Waldweg zum Fünffarbigen Teich und dann auf dem Steg an allen Terrassen vorbei hinab.
春Frühling
Ab Mai öffnen die Wege schneefrei; Wildblumen und frisches Grün, doch manche Becken führen noch wenig Wasser.
夏Sommer
Die Becken sind voll und am farbigsten. Tempelfest im Sommer; nachmittags oft Regen.
秋Herbst
Klare Luft, gelbes Laub und Schneegipfel im Hintergrund. Ab November wird es kalt und manche Becken trocknen aus.
冬Winter
Schnee und Eis, weitgehend geschlossene Wege oder eingeschränkter Betrieb. Nur für gut vorbereitete Besucher.
Quellwasser voller gelöstem Kalk tritt aus dem Berg. Beim Fließen entweicht Kohlendioxid, der Kalk fällt aus und baut Dämme und Terrassen Schicht für Schicht.
Fichten, Tannen und Rhododendren säumen das Tal; im Umland leben Pandas, Goldstumpfnasen und Takine.
Die Terrassen folgen einem schmalen, bewaldeten Tal, das vom Fuß des Xuebao Ding herabzieht.
Der vergletscherte Xuebao Ding überragt das Tal und ist bei klarer Sicht vom oberen Ende aus zu sehen.
1368–1644Ming-Dynastie
Ein Offizier soll am oberen Talende den Tempel des Gelben Drachen gestiftet haben. Seither ist das Tal Wallfahrtsort.
1644–1911Qing-Dynastie
Tibeter, Qiang und Han aus dem Umland pilgerten zum jährlichen Tempelfest; Songpan war Grenz- und Handelsstadt für Tee und Pferde.
九寨沟
Farbige Seen und Wasserfälle einige Stunden nördlich – meist mit Huanglong verbunden.
松潘古城
Eine Stadt mit Mauer und Toren an der alten Tee-Pferde-Route, in der Tibeter, Hui und Han Handel trieben.
In Songpan und an der Straße gibt es Yakfleisch, Buttertee, Brot der Hui und kräftige Nudelsuppen gegen die Kälte.
Im Sommer strömen Menschen aus den umliegenden Völkern zum Tempel, mit Opfern, Gesang und Markt.
Im Kreis Songpan leben Tibeter, Qiang und Hui nebeneinander – sichtbar an Moscheen, Klöstern, Trachten und Speisen.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 黄龙 | Huánglóng | „Gelber Drache“ |
| 钙华 | gàihuá | Kalksinter |
| 五彩池 | Wǔcǎi Chí | Fünffarbiger Teich |
| 雪宝顶 | Xuěbǎo Dǐng | Hauptgipfel des Minshan |
| 松潘 | Sōngpān | Kreis und Altstadt |
| 高原反应 | gāoyuán fǎnyìng | Höhenkrankheit |
Beide liegen an derselben Bergstraße und am selben Bahnhof. Üblich sind ein Tag Huanglong und ein bis zwei Tage Jiuzhaigou; Busse verkehren zwischen den Orten.
Deutlich höher als Jiuzhaigou; das obere Tal liegt im Hochgebirge. Kurzatmigkeit ist normal – langsam gehen und viel trinken.
Von Juni bis Oktober führen sie genug Wasser. Im Winter und frühen Frühjahr sind viele Becken trocken oder vereist.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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