Oberes Nyang-Tal年楚河谷
Gyantse liegt, wo das Tal sich zur fruchtbaren Ebene weitet. Gerstenfelder, Weidenhaine und Dörfer aus Lehm ziehen sich bis nach Shigatse.
Kreis der Stadt Shigatse · Tibet
Jiāngzī
Unter einem Burgberg liegt eine Kleinstadt mit Lehmhäusern und Gerstenfeldern. Ihr Schatz ist ein Stupa, in dessen Kapellen Tausende Figuren an die Wände gemalt sind.
Gyantse gehört zur Autonomen Region Tibet (西藏). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Gyantse liegt, wo das Tal sich zur fruchtbaren Ebene weitet. Gerstenfelder, Weidenhaine und Dörfer aus Lehm ziehen sich bis nach Shigatse.
Auf der Straße nach Lhasa liegen der Karo-Pass mit einem Gletscher direkt am Straßenrand und der Kamba-Pass über dem Yamdrok-See – beide gehören zu den höchsten Pässen der Route.
Trocken und sonnig mit kalten Nächten; im Sommer grün und mild, im Winter hart und windig.
14. Jh.Handelsknoten
Gyantse lag an Wegen zwischen Lhasa, Shigatse und den Himalaya-Tälern. Lokale Fürsten bauten auf dem Felsrücken eine Burg und förderten Klöster und Künstler.
1418Pelkor Chöde
Der Fürst Rabten Kunsang Phagpa gründete das Kloster. Es bot mehreren Schulen Raum – für Tibet ungewöhnlich und an den verschiedenen Sälen ablesbar.
15. Jh.Kumbum
Neben dem Kloster entstand der mehrstöckige Stupa. Maler aus Tsang schmückten seine Kapellen mit Figuren und Mandalas in einem eigenständigen, farbkräftigen Stil.
江孜白居塔
Der „Stupa der hunderttausend Bilder“ wird Stockwerk für Stockwerk im Uhrzeigersinn erstiegen. Oben blicken gemalte Augen in alle vier Richtungen.
白居寺
Die Versammlungshalle bewahrt Statuen, Wandmalereien und Mandalas aus dem 15. Jahrhundert; eine Mauer zieht sich über den Hügel hinter dem Kloster.
江孜宗山
Der Aufstieg zur Burg auf dem Felsrücken belohnt mit einem Blick über Altstadt, Kloster und das weite Nyang-Tal.
江孜老街
Die Gasse zwischen Burg und Kloster säumen weiß gekalkte Häuser mit Holzbalkonen und Innenhöfen.
羊卓雍错
Einer der drei heiligen Seen Tibets liegt an der Straße nach Lhasa; vom Kamba-Pass überblickt man seine türkisfarbenen Arme.
Die Gerste des Nyang-Tals wird geröstet und gemahlen; mit Butter-Tee geknetet ist sie in Gyantse das tägliche Frühstück.
Mehr dazu →Kleine Gasthäuser in der Altstadt servieren Momos mit Yakfleisch und tibetische Nudelsuppe – einfach, warm und sättigend.
Die Malereien im Kumbum verbinden nepalesische Vorbilder mit einem eigenen tibetischen Stil: kräftige Farben, lebendige Gesichter, dichte Ornamente.
Mehr dazu →Gyantse ist seit Langem für Wollteppiche mit Drachen-, Blumen- und Tigermotiven bekannt; in Werkstätten kann man beim Knüpfen zusehen.
Im Sommer treffen sich die Dörfer zu Pferderennen, Reiterspielen, Bogenschießen und Tanz. Das Fest reicht nach der Überlieferung ins 15. Jahrhundert zurück.
Gerste, Weizen und Raps prägen das Tal; Yaks und Schafe weiden an den Hängen.
Knüpfereien fertigen Teppiche aus Schafwolle, dazu entstehen Holzarbeiten und Textilien für den Alltag und für Klöster.
Gyantse ist fester Halt auf der Route Lhasa–Shigatse; viele Reisende übernachten hier, um Kloster und Kumbum in Ruhe zu sehen.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 江孜 | Jiāngzī | Gyantse |
| 白居寺 | Báijū Sì | Kloster Pelkor Chöde |
| 白居塔 | Báijū Tǎ | Kumbum-Stupa |
| 宗山 | Zōngshān | Burgberg |
| 佛塔 | fótǎ | Stupa |
| 卡若拉冰川 | Kǎruòlā Bīngchuān | Karo-Gletscher |
| 地毯 | dìtǎn | Teppich |
Für den Kumbum-Stupa mit seinen Wandmalereien, das Kloster Pelkor Chöde, den Burgberg, geknüpfte Teppiche und das sommerliche Pferderennfest.
Ein halber bis ganzer Tag reicht für Kloster, Kumbum und Burgberg. Wer die Kapellen des Kumbum genau ansehen will, übernachtet und besucht den Stupa am Morgen.
Auf der Straße: von Lhasa über Yamdrok-See und Karo-Pass oder von Shigatse durch das Nyang-Tal. Die Fahrt organisiert der Reiseveranstalter.
Ein begehbarer Stupa mit vielen Kapellen, deren Wände mit Buddhas und Gottheiten bemalt sind. Der Name bedeutet „hunderttausend Bilder“.
Autonome Region
Gebetsfahnen über den Pässen, Pilger auf den Umrundungswegen, Butterlampen in den Klosterhallen: Auf dem Hochplateau prägen Buddhismus, Weite und Licht jeden Tag.
Stadt · Tibet
Wo der Nyangchu in den Yarlung Tsangpo mündet, leuchten die goldenen Dächer von Tashilhunpo. Shigatse ist das Zentrum der alten Region Tsang und das Tor zum Himalaya.
Stadt · Tibet
Morgens ziehen Pilger mit Gebetsmühlen um den Jokhang, nachmittags debattieren Mönche in Sera, und über allem leuchtet der Potala. Lhasa ist seit dem 7. Jahrhundert das Herz des Hochlands.
Kunst
Tuschmalerei, Landschaft und die großen Meister.