Barkhor-Altstadt八廓街
Rund um den Jokhang liegen weiß gekalkte Häuser mit schwarz gerahmten Fenstern, Innenhöfe, Kapellen und Läden für Räucherwerk, Gebetsfahnen und Schmuck.
Hauptstadt der Autonomen Region · Tibet
Lāsà
Morgens ziehen Pilger mit Gebetsmühlen um den Jokhang, nachmittags debattieren Mönche in Sera, und über allem leuchtet der Potala. Lhasa ist seit dem 7. Jahrhundert das Herz des Hochlands.
Potala-Palast
Dreizehn Stockwerke aus Stein, Holz und Lehm wachsen scheinbar aus dem Roten Berg: weiße Mauern unten, ein roter Kern darüber, goldene Dächer obenauf.
Namtso
Hinter dem letzten Pass öffnet sich eine Fläche aus Türkis, so weit, dass sie wie ein Meer wirkt. Im Süden stehen die Schneegipfel des Nyenchen Tanglha, am Ufer flattern Gebetsfahnen.
Rund um den Jokhang liegen weiß gekalkte Häuser mit schwarz gerahmten Fenstern, Innenhöfe, Kapellen und Läden für Räucherwerk, Gebetsfahnen und Schmuck.
Unter dem Palast liegen der weite Platz und hinter dem Berg der Park Zongjiao Lukang mit See und Pavillon – ein beliebter Ort für Picknick und Gebetsrunden.
Sera am Nordrand und Drepung im Westen lehnen sich an die Berghänge. Von beiden Klöstern überblickt man das ganze Tal.
Lhasa gehört zur Autonomen Region Tibet (西藏). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Die Stadt liegt in einem breiten, von kahlen Bergen gesäumten Flusstal. Weiden und Pappeln säumen die Ufer, auf den Sandbänken rasten im Winter Zugvögel.
Das Schilf- und Wiesengebiet am Nordwestrand der Stadt ist ein ausgedehntes Stadtfeuchtgebiet und ein Rastplatz für Vögel.
Sehr sonnig und trocken, mit milden Tagen und kalten Nächten. Im Juli und August regnet es meist abends oder nachts; die Tage bleiben oft klar.
7. Jh.Tibetisches Reich
Songtsen Gampo machte Lhasa zu seinem Sitz und ließ auf dem Roten Berg einen ersten Palast errichten. Aus dieser Zeit stammt der Kern des Jokhang.
Mit der Tang-Prinzessin kam der Überlieferung nach die Jowo-Statue nach Lhasa, die heute im Jokhang verehrt wird. Die Prinzessin Bhrikuti aus Nepal wird mit dem Bau des Tempels verbunden.
1409–1419Gelug-Klöster
Tsongkhapa stiftete das Große Gebetsfest am Jokhang und gründete Ganden. In den folgenden Jahren entstanden Drepung und Sera am Rand der Stadt.
1645–1694Bau des Potala
Unter dem Fünften Dalai Lama wurde der Potala auf dem Roten Berg neu errichtet; der Rote Palast wurde erst nach seinem Tod vollendet.
18. Jh.Norbulingka
Im Westen der Stadt entstand ab der Mitte des 18. Jahrhunderts der Sommerpalast Norbulingka mit Gärten, Pavillons und Teichen.
布达拉宫
Die weiß-rote Anlage über der Stadt mit Kapellen, Wandmalereien und Grabstupas; der Besuch folgt einem festen Rundweg mit Zeitfenster.
大昭寺
Das wichtigste Heiligtum Tibets mit der Jowo-Statue. Vor dem Tor werfen sich Pilger nieder; vom Dach sieht man den Potala über den Goldzinnen.
八廓街
Der Pilgerrundweg um den Jokhang ist zugleich Markt und Treffpunkt. Man geht im Uhrzeigersinn mit dem Strom der Pilger.
罗布林卡
Park mit Palästen, Pavillons und alten Bäumen im Westen der Stadt; im Sommer Schauplatz des Shoton-Fests mit tibetischer Oper.
色拉寺
Am Nachmittag debattieren Mönche im Hof mit Händeklatschen und Stampfen über buddhistische Lehrsätze – eine lebendige Szene des Klosteralltags.
哲蚌寺
Das weitläufige Kloster am Westhang gehört zu den großen Gelug-Klöstern. Zum Shoton wird hier am Morgen ein riesiges Thangka am Hang entrollt.
小昭寺
Der „Kleine Jokhang“ nördlich des Barkhor geht auf das 7. Jahrhundert zurück und bewahrt eine Buddha-Statue, die der Überlieferung nach aus Nepal kam.
西藏博物馆
Das Regionalmuseum nahe Norbulingka zeigt Thangkas, Statuen, Handschriften, Kunsthandwerk und Alltagsgegenstände aus allen Teilen des Hochlands.
甘丹寺
Das Stammkloster der Gelug-Schule liegt hoch über dem Kyichu-Tal östlich der Stadt; ein Pilgerpfad umrundet den Klosterberg.
In den Teestuben der Altstadt gibt es süßen Milchtee aus großen Thermoskannen, dazu Nudelsuppe. Hier sitzen Pilger, Händler und Nachbarn zusammen.
Kurze Weizennudeln in klarer Brühe mit Yakfleischwürfeln und Frühlingszwiebeln – ein schnelles Frühstück, das in Lhasa fast überall angeboten wird.
Gedämpfte oder gebratene Teigtaschen mit Yakfleisch; dazu eine scharfe Soße aus Chili und Tomate.
Dicker Joghurt aus Yak- oder Kuhmilch, oft mit Zucker bestreut. Er gab dem Shoton-Fest seinen Namen – „Joghurtbankett“.
Der Nangkor führt im Jokhang um das innere Heiligtum, der Barkhor um den Tempel, der Lingkor um die ganze Altstadt samt Potala. Pilger gehen ihn frühmorgens.
Im Sommer wird am Kloster Drepung ein großes Thangka enthüllt; danach spielen Operntruppen im Norbulingka, und Familien picknicken in den Parks.
Lhamo-Truppen treten mit Masken, bunten Gewändern und kraftvollem Gesang auf. Seit 2009 ist die tibetische Oper immaterielles UNESCO-Kulturerbe.
Mehr dazu →Zum tibetischen Neujahr werden Häuser geputzt, Gebetsfahnen erneuert und Opfergaben aus Gerste und Gebäck aufgestellt. Viele Pilger kommen nach Lhasa.
Lhasa ist Ausgangspunkt fast aller Reisen im Hochland. Hotels, Teestuben und Reiseveranstalter bündeln sich um Barkhor und Potala.
Rund um den Barkhor werden Thangkas, Räucherwerk, Schmuck, Teppiche und Gebetsfahnen hergestellt und gehandelt – für Pilger ebenso wie für Besucher.
Das traditionelle Medizinkrankenhaus Mentsikhang behandelt Patienten nach Sowa Rigpa; in der Stadt werden Kräuterpillen nach alten Rezepturen gefertigt.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 拉萨 | Lāsà | Lhasa, „Ort der Götter“ |
| 日光城 | Rìguāngchéng | „Sonnenstadt“ |
| 大昭寺 | Dàzhāo Sì | Jokhang-Tempel |
| 八廓街 | Bākuò Jiē | Barkhor |
| 罗布林卡 | Luóbùlínkǎ | Norbulingka, „Juwelengarten“ |
| 色拉寺 | Sèlā Sì | Kloster Sera |
| 辩经 | biànjīng | Debatte über Lehrsätze |
| 甜茶 | tiánchá | süßer Milchtee |
Für den Potala-Palast, den Jokhang-Tempel und den Pilgerweg Barkhor, die Klöster Sera, Drepung und Ganden, das Shoton-Fest, Teestuben und die klare Luft der „Sonnenstadt“.
Mindestens drei bis vier Tage: Sie dienen der Eingewöhnung an die Höhe und reichen für Potala, Jokhang, Barkhor, Norbulingka sowie Sera und Drepung. Ganden lohnt einen zusätzlichen halben Tag.
Meist am Nachmittag an Wochentagen im Debattierhof des Klosters. An Feiertagen und in Ferienzeiten kann die Debatte ausfallen; der Reiseführer kennt den aktuellen Stand.
Per Flug nach Lhasa Gonggar oder mit der Qinghai-Tibet-Bahn über Xining. Ausländische Reisende brauchen dafür schon beim Einstieg die Reisegenehmigung, die der Veranstalter beantragt (Stand September 2026, Änderungen vorbehalten).
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
Wie CHINANETZ Quellen auswählt und prüft: Recherche und Quellen.
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Gebetsfahnen über den Pässen, Pilger auf den Umrundungswegen, Butterlampen in den Klosterhallen: Auf dem Hochplateau prägen Buddhismus, Weite und Licht jeden Tag.
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