Rund um Tashilhunpo扎什伦布寺
Im Westen der Stadt liegt das Kloster am Hang, umrundet von einem Pilgerpfad mit Gebetsmühlen. Davor Läden für Räucherwerk und Butterlampen.
Bezirksfreie Stadt · Tibet
Rìkāzé
Wo der Nyangchu in den Yarlung Tsangpo mündet, leuchten die goldenen Dächer von Tashilhunpo. Shigatse ist das Zentrum der alten Region Tsang und das Tor zum Himalaya.
Kloster Tashilhunpo
Am Hang über Shigatse drängen sich rote und weiße Hallen unter goldenen Dächern. Mönche in roten Roben eilen durch die Gassen, Pilger drehen Gebetsmühlen – ein Kloster wie eine kleine Stadt.
Everest-Basislager (Nordseite)
Am Ende eines kahlen Gletschertals steht die Nordwand des höchsten Berges der Erde frei vor dem Himmel. Davor liegen ein kleines Kloster und Gebetsfahnen.
Im Westen der Stadt liegt das Kloster am Hang, umrundet von einem Pilgerpfad mit Gebetsmühlen. Davor Läden für Räucherwerk und Butterlampen.
Unter dem Burgberg Samdrubtse ziehen sich Gassen mit traditionellen Häusern und ein Markt für Stoffe, Schmuck und Alltagswaren.
Shigatse gehört zur Autonomen Region Tibet (西藏). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Das breite Tal zwischen Gyantse und Shigatse ist eine der fruchtbarsten Ackerlandschaften des Hochlands – mit Gerstenfeldern, Pappeln und Lehmdörfern.
Im Süden reicht das Stadtgebiet bis an den Himalaya mit dem Qomolangma, dem Cho Oyu und dem Shishapangma sowie bis in das grüne Tal von Gyirong.
Sonnig und trocken, kalte Nächte das ganze Jahr. Von Juli bis August regnet es häufiger, im Winter weht in den höheren Lagen oft starker Wind.
11. Jh.Kloster Shalu
Südlich der Stadt entstand Shalu. Seine glasierten Ziegeldächer im Stil chinesischer Tempel und die Wandmalereien machen es zu einem Knotenpunkt tibetischer, nepalesischer und chinesischer Kunst.
1073Sakya-Schule
Khön Könchok Gyalpo gründete das Kloster Sakya, Ausgangspunkt einer der großen Schulen des tibetischen Buddhismus.
1447Gründung von Tashilhunpo
Gendün Drup, ein Schüler Tsongkhapas, gründete am Fuß des Berges das Kloster Tashilhunpo, den „Berg des Glücks und Segens“.
16.–17. Jh.Fürsten von Tsang
Von der Burg Samdrubtse aus herrschten Fürsten über die Region Tsang. Die Burg auf dem Felsrücken wird oft als Vorbild für die Bauweise des Potala genannt.
17. Jh.Sitz der Panchen Lamas
Unter Lobsang Chökyi Gyaltsen, dem Abt von Tashilhunpo, wurde das Kloster Sitz der Panchen Lamas und stark erweitert.
扎什伦布寺
Goldene Dächer, Grabstupas und eine vergoldete Maitreya-Figur in eigener Halle; am Hang steht eine hohe Mauer für die Ausstellung eines Riesen-Thangkas.
桑珠孜宗堡
Die wiederaufgebaute Burg auf dem Felsrücken prägt die Silhouette über der Altstadt; von unten erinnert sie an einen kleinen Potala.
萨迦寺
Das Stammkloster der Sakya-Schule mit wuchtiger, grau-rot-weiß gestreifter Mauer. Seine Bibliothek bewahrt Tausende Handschriften.
夏鲁寺
Kleines Kloster südlich der Stadt mit grünen Glasurziegeln und fein gemalten Wandbildern, die Einflüsse aus Nepal und China verbinden.
珠峰大本营
Über Lhatse, Shegar und den Gawu-Pass erreicht man Rongbuk und den Besucherbereich unter der Nordwand des Qomolangma.
Aus der Gerste des Nyang-Tals wird geröstetes Mehl gemahlen, das mit Butter-Tee zu Teigkugeln geknetet wird – Alltagsessen in jedem Haushalt.
Das milde, trübe Gerstenbier wird zu Hause gebraut und bei Festen in Schalen gereicht; Gäste bekommen immer wieder nachgeschenkt.
Yakfleisch kommt geschmort, in Momos oder luftgetrocknet auf den Tisch – als Wegzehrung auf der langen Fahrt zum Himalaya beliebt.
Im Sommer hängen Mönche drei Tage lang je ein riesiges Thangka an die Mauer über dem Kloster. Pilger aus der ganzen Region kommen dafür nach Shigatse.
In Sakya sind Häuser und Klostermauern grau getüncht und mit roten und weißen Streifen bemalt – die Farben stehen für drei Bodhisattvas.
Maskentänze der Mönche mit Trommeln, Hörnern und prächtigen Gewändern stellen die Überwindung hinderlicher Kräfte dar und gehören zu den Klosterfesten.
Das Nyang-Tal gilt als Kornkammer des Hochlands: Gerste, Weizen und Raps werden hier angebaut, in den Dörfern auch Kartoffeln und Gemüse.
Shigatse ist Übernachtungsort auf dem Weg zum Everest-Basislager und nach Nepal; viele Reisen verbinden die Stadt mit Gyantse und Sakya.
Über den Grenzübergang Gyirong im Süden des Stadtgebiets laufen Waren- und Reiseverkehr mit Nepal.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 日喀则 | Rìkāzé | Shigatse |
| 扎什伦布寺 | Zhāshílúnbù Sì | Kloster Tashilhunpo |
| 桑珠孜宗堡 | Sāngzhūzī Zōngbǎo | Burg Samdrubtse |
| 萨迦寺 | Sàjiā Sì | Kloster Sakya |
| 夏鲁寺 | Xiàlǔ Sì | Kloster Shalu |
| 年楚河 | Niánchǔ Hé | Nyangchu, Fluss durch Gyantse und Shigatse |
| 青稞 | qīngkē | Hochlandgerste |
| 羌姆 | qiāngmǔ | Cham, Maskentanz der Mönche |
Für das Kloster Tashilhunpo, die Burg Samdrubtse, die Klöster Sakya und Shalu im Umland und als Ausgangspunkt für das Everest-Basislager auf der Nordseite.
Mit dem Zug am Yarlung Tsangpo entlang oder auf der Straße über Gyantse und den Yamdrok-See. Die Straßenroute ist länger, führt aber an mehreren Höhepunkten vorbei.
Die Fahrt über Lhatse, Shegar und den Gawu-Pass dauert einen langen Tag. Meist übernachtet man unterwegs oder in Rongbuk und fährt am nächsten Tag weiter.
Im Sommer, nach dem tibetischen Kalender im fünften Monat; das Datum verschiebt sich daher von Jahr zu Jahr. Der Reiseveranstalter kennt den genauen Termin.
Autonome Region
Gebetsfahnen über den Pässen, Pilger auf den Umrundungswegen, Butterlampen in den Klosterhallen: Auf dem Hochplateau prägen Buddhismus, Weite und Licht jeden Tag.
Stadt · Tibet
Unter einem Burgberg liegt eine Kleinstadt mit Lehmhäusern und Gerstenfeldern. Ihr Schatz ist ein Stupa, in dessen Kapellen Tausende Figuren an die Wände gemalt sind.
Stadt · Tibet
Morgens ziehen Pilger mit Gebetsmühlen um den Jokhang, nachmittags debattieren Mönche in Sera, und über allem leuchtet der Potala. Lhasa ist seit dem 7. Jahrhundert das Herz des Hochlands.
Visa
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