Rundgang durch den Palast
Der Weg führt vom Fuß über lange Treppen hinauf, durch Weißen und Roten Palast und auf der Westseite wieder hinab. In den Kapellen ist Fotografieren nicht erlaubt.
Historische Stätte · Tibet
Bùdálā Gōng
Dreizehn Stockwerke aus Stein, Holz und Lehm wachsen scheinbar aus dem Roten Berg: weiße Mauern unten, ein roter Kern darüber, goldene Dächer obenauf.
Der Ostteil mit geweißten Mauern war Wohn- und Amtsbereich. Hier liegen Empfangssäle und Wohnräume mit bemalten Säulen und Blick über die Stadt.
Der rot getünchte Mittelbau birgt Kapellen, Versammlungshallen und Bibliotheken. Unzählige Statuen, Thangkas und Butterlampen füllen die dämmrigen Räume.
Der mit Gold und Edelsteinen verkleidete Stupa ragt über mehrere Stockwerke auf – eines der prächtigsten Grabmonumente des Palastes.
Einer der ältesten Räume des Palastes, der Überlieferung nach Meditationsort Songtsen Gampos. Statuen zeigen den König mit den Prinzessinnen Wencheng und Bhrikuti.
Der große Hof vor dem Weißen Palast war Bühne für Maskentänze der Mönche. Von hier führen steile Holztreppen ins Innere.
Die Wände erzählen von Legenden, Klosterbauten und Festen, darunter die Ankunft der Prinzessin Wencheng in Lhasa und der Bau des Palastes selbst.
Der Park hinter dem Palast mit einem See und einem kleinen Tempel auf einer Insel bietet eine schöne Spiegelung des Potala im Wasser.
Der Weg führt vom Fuß über lange Treppen hinauf, durch Weißen und Roten Palast und auf der Westseite wieder hinab. In den Kapellen ist Fotografieren nicht erlaubt.
Pilger umrunden den Palast im Uhrzeigersinn an einer langen Reihe Gebetsmühlen entlang. Am frühen Morgen und am Abend ist hier am meisten los.
Morgens der Potala, mittags Jokhang und Barkhor, am Nachmittag Norbulingka: So sieht man alle drei Teile des Welterbes, sofern die Tickets zeitlich passen.
春Frühling
Klare, trockene Tage und mäßiger Andrang. Nachts ist es noch frostig, tagsüber mild.
夏Sommer
Hauptsaison mit vielen Besuchern und frühzeitig ausgebuchten Tickets. Regen fällt meist nachts.
秋Herbst
Klarer Himmel, warme Farben und etwas weniger Andrang – die beste Zeit für Fotos von außen.
冬Winter
Ruhige Wochen, viele Pilger aus dem Umland und oft leichter verfügbare Tickets; die Räume sind kalt.
Der Felshügel im Tal des Kyichu trägt den Palast. Seine Mauern gehen fließend in den Fels über, sodass Bau und Berg wie eins wirken.
Von den oberen Terrassen überblickt man die Altstadt, den Jokhang und die Berge zu beiden Seiten des Flusses.
7. Jh.Tibetisches Reich
Songtsen Gampo ließ auf dem Roten Berg einen ersten Palast errichten. Von ihm blieben nur wenige Räume erhalten, darunter die Höhle des Dharma-Königs.
1645–1648Weißer Palast
Der Fünfte Dalai Lama ließ den Palast neu errichten. Der Name leitet sich von Potalaka ab, dem Berg des Bodhisattva Avalokiteshvara.
1690–1694Roter Palast
Der Regent Desi Sangye Gyatso vollendete den Roten Palast mit dem Grabstupa des Fünften Dalai Lama; Handwerker aus vielen Regionen arbeiteten mit.
大昭寺
Das wichtigste Heiligtum Tibets in der Altstadt, seit 2000 Teil desselben Welterbes wie der Potala.
罗布林卡
Der Sommerpalast mit Parkanlagen im Westen der Stadt, seit 2001 ebenfalls Teil des Welterbes.
Nach innen geneigte Mauern aus Stein und Stampflehm, kleine Fenster mit schwarzen Rahmen und unter dem Dach ein rotbrauner Fries aus gebündelten Tamariskenzweigen.
Thangkas, Statuen aus vergoldetem Kupfer und farbige Wandmalereien machen den Potala zu einer Schatzkammer der tibetischen Kunst.
Mehr dazu →Pilger bringen Butter für die Lampen, spenden kleine Scheine und umrunden den Palast. Besucher gehen mit ihnen im Uhrzeigersinn.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 布达拉宫 | Bùdálā Gōng | Potala-Palast |
| 红山 | Hóng Shān | Roter Berg (Marpo Ri) |
| 白宫 | Bái Gōng | Weißer Palast |
| 红宫 | Hóng Gōng | Roter Palast |
| 灵塔 | língtǎ | Grabstupa |
| 边玛墙 | biānmǎ qiáng | Fries aus Tamariskenzweigen |
Tickets sind pro Tag begrenzt und an ein festes Zeitfenster gebunden. Ausländische Reisende sind ohnehin mit registriertem Reiseführer unterwegs, der die Reservierung mit den Passdaten vornimmt (Stand September 2026, Änderungen vorbehalten).
In den Innenräumen und Kapellen ist Fotografieren nicht erlaubt. Außen, auf den Treppen und von den Plätzen rund um den Palast sind Fotos möglich.
Das Welterbe „Historisches Ensemble des Potala-Palastes“ umfasst den Potala (1994), den Jokhang-Tempel (2000) und den Sommerpalast Norbulingka (2001).
Der Weg führt über viele steile Treppen auf dem Hochplateau. Wer sich ein bis zwei Tage in Lhasa eingewöhnt hat und langsam geht, schafft ihn gut.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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Autonome Region
Gebetsfahnen über den Pässen, Pilger auf den Umrundungswegen, Butterlampen in den Klosterhallen: Auf dem Hochplateau prägen Buddhismus, Weite und Licht jeden Tag.
Stadt · Tibet
Morgens ziehen Pilger mit Gebetsmühlen um den Jokhang, nachmittags debattieren Mönche in Sera, und über allem leuchtet der Potala. Lhasa ist seit dem 7. Jahrhundert das Herz des Hochlands.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.
Kunst
Tuschmalerei, Landschaft und die großen Meister.
Visa
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