Rundgang durch die Hallen
Vom Haupttor zur Maitreya-Halle, dann über die Grabstupas zur Versammlungshalle und zum Hof. Die Wege sind gepflastert, aber teils steil.
Historische Stätte · Tibet
Zhāshílúnbù Sì
Am Hang über Shigatse drängen sich rote und weiße Hallen unter goldenen Dächern. Mönche in roten Roben eilen durch die Gassen, Pilger drehen Gebetsmühlen – ein Kloster wie eine kleine Stadt.
In der hohen Halle sitzt der künftige Buddha Maitreya aus vergoldetem Kupfer, geschmückt mit Edelsteinen. Man betrachtet ihn von mehreren Galerien aus.
Der mit Gold und Silber verkleidete Stupa für Lobsang Chökyi Gyaltsen (1570–1662), unter dem das Kloster stark wuchs, ist eines der prächtigsten Werke des Klosters.
Der älteste Teil des Klosters mit Säulenhalle, Thron und alten Wandmalereien. Hier versammeln sich die Mönche zu Gebeten und Zeremonien.
Der gepflasterte Hof vor der Versammlungshalle ist von Galerien mit Buddha-Darstellungen umgeben. Hier finden Lehrdebatten und Maskentänze statt.
Die hohe, fensterlose Mauer am Hang über dem Kloster trägt zum Fest im Sommer ein riesiges Rollbild. Von der Stadt aus ist sie weithin sichtbar.
Zwischen den Hallen führen steile Gassen an Wohnhäusern der Mönche, Küchen und kleinen Kapellen vorbei – der Alltag des Klosters.
Vom Haupttor zur Maitreya-Halle, dann über die Grabstupas zur Versammlungshalle und zum Hof. Die Wege sind gepflastert, aber teils steil.
Der Pfad beginnt westlich des Klosters, steigt am Hang entlang zur Thangka-Mauer und führt an Gebetsmühlen vorbei zurück in die Stadt. Oben liegt ein weiter Blick.
Nach dem Kloster durch die Altstadtgassen zur Burg Samdrubtse gehen, deren Umriss an den Potala erinnert.
春Frühling
Klare Tage und wenige Besucher; in den Hallen noch kühl.
夏Sommer
Im fünften tibetischen Monat hängt drei Tage lang ein Riesen-Thangka an der Mauer. Die Stadt ist dann voller Pilger.
秋Herbst
Klarer Himmel, gutes Licht auf den goldenen Dächern – eine der schönsten Zeiten für den Besuch.
冬Winter
Ruhig, kalt und sonnig; Pilger aus den Dörfern kommen nach der Ernte in die Stadt.
Das Kloster lehnt sich an den Berg Drolmari. Von oben sieht man über die Stadt ins Tal des Nyangchu und des Yarlung Tsangpo.
1447Gründung
Gendün Drup gründete das Kloster mit Unterstützung lokaler Stifter. Der Name bedeutet „Berg des Glücks und Segens“.
17. Jh.Ausbau
Unter dem Abt Lobsang Chökyi Gyaltsen wuchs das Kloster zu einem Zentrum der Gelehrsamkeit mit mehreren Kollegien; es wurde Sitz der Panchen Lamas.
桑珠孜宗堡
Die wiederaufgebaute Burg über der Altstadt, deren Umriss an den Potala erinnert.
夏鲁寺
Kleines Kloster südlich der Stadt mit grünen Glasurziegeln und feinen Wandmalereien, gut als Halbtagesausflug.
Zu Klosterfesten tanzen Mönche mit Masken von Schutzgottheiten und Tieren im Hof, begleitet von Trommeln und langen Hörnern.
Drei Tage lang wird jeweils ein anderes Riesen-Thangka an die Mauer gehängt. Pilger werfen weiße Glücksschals und beten davor.
Mehr dazu →Morgens rezitieren Mönche in der Versammlungshalle, tagsüber lernen sie Texte und Rituale. Besucher bleiben leise und gehen im Uhrzeigersinn.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 扎什伦布寺 | Zhāshílúnbù Sì | Kloster Tashilhunpo |
| 强巴佛 | Qiángbā Fó | Maitreya, der künftige Buddha |
| 格鲁派 | Gélǔ Pài | Gelug-Schule |
| 展佛 | zhǎnfó | Ausstellung eines Riesen-Thangkas |
| 哈达 | hǎdá | Khata, weißer Glücksschal |
| 措钦大殿 | Cuòqīn Dàdiàn | Große Versammlungshalle |
Für die Hallen zwei bis drei Stunden, mit dem Pilgerpfad um das Kloster einen halben Tag. Am Morgen ist es ruhiger.
Im Sommer, im fünften Monat des tibetischen Kalenders. Das Datum verschiebt sich jedes Jahr; der Reiseveranstalter kennt den Termin.
Tashilhunpo liegt am Westrand von Shigatse und ist aus der Innenstadt zu Fuß oder mit dem Taxi schnell erreichbar. Nach Shigatse fahren Züge aus Lhasa, außerdem gibt es einen Flughafen.
Autonome Region
Gebetsfahnen über den Pässen, Pilger auf den Umrundungswegen, Butterlampen in den Klosterhallen: Auf dem Hochplateau prägen Buddhismus, Weite und Licht jeden Tag.
Stadt · Tibet
Wo der Nyangchu in den Yarlung Tsangpo mündet, leuchten die goldenen Dächer von Tashilhunpo. Shigatse ist das Zentrum der alten Region Tsang und das Tor zum Himalaya.
Stadt · Tibet
Unter einem Burgberg liegt eine Kleinstadt mit Lehmhäusern und Gerstenfeldern. Ihr Schatz ist ein Stupa, in dessen Kapellen Tausende Figuren an die Wände gemalt sind.
Kunst
Tuschmalerei, Landschaft und die großen Meister.