Bootsfahrt auf dem Dajin-See
Mit Halt am Ganlu-Felsentempel; das Boot fährt durch Seitenarme mit steilen Wänden.
Schlucht · Fujian
Tàiníng Dānxiá
Ein Stausee verzweigt sich zwischen roten Felswänden, in deren Nischen Tempel kleben. Taining zeigt die Danxia-Landschaft in ihrer jungen, von Wasser zerschnittenen Form.
Der verzweigte Stausee füllt die Täler zwischen den Felsen. Bootsfahrten führen an Wänden, Grotten und kleinen Buchten vorbei.
Der Tempel der Südlichen Song-Zeit steht in einer großen Felsnische auf nur einem Holzpfeiler – ohne einen Nagel, so die Überlieferung.
Auf Bambusflößen geht es durch enge, gewundene Schluchten, in denen die Felswände fast zusammenstoßen.
Ein Weg führt durch Spalten und über Stege im roten Fels; hier sind die Formen der Danxia-Erosion besonders gut zu sehen.
Eine große Felsnische, in der der Überlieferung nach ein Gelehrter vor der Prüfung lernte; heute ein Aussichtspunkt mit kleiner Halle.
Die Residenz eines Ministers der späten Ming-Zeit in der Altstadt, mit Höfen, Steintoren und Schnitzereien.
Mit Halt am Ganlu-Felsentempel; das Boot fährt durch Seitenarme mit steilen Wänden.
Langsame Fahrt durch die Schluchten, bei Hochwasser eingestellt.
Stufen, Stege und schmale Spalten; festes Schuhwerk nötig, bei Nässe rutschig.
Durch die Gassen zum Shangshu Di und zu alten Ahnenhallen, am besten am späten Nachmittag.
春Frühling
Grüne Hänge, viel Wasser in den Bächen; Regen ist häufig, dafür hängen Nebelschleier zwischen den Felsen.
夏Sommer
Heiß, aber auf dem Wasser und in den Schluchten angenehm. Nach Starkregen fallen Floßfahrten aus.
秋Herbst
Klare Luft und kräftige Farben am roten Fels; die beste Zeit zum Wandern.
冬Winter
Kühl und ruhig; die Bootsfahrten laufen weiter, es sind nur wenige Besucher unterwegs.
In Taining hat das Wasser den Sandstein noch nicht zu Einzelfelsen abgetragen, sondern tiefe Schluchten und Spalten geschnitten – ein frühes Stadium der Danxia-Entwicklung.
Weichere Schichten verwittern schneller und hinterlassen große Nischen unter harten Bänken. Viele von ihnen dienten als Tempel oder Zuflucht.
Subtropischer Wald bedeckt die Kuppen; in den feuchten Schluchten wachsen Farne und Moose.
Taining liegt in einem Becken im Wuyi-Bergland. Der See, die Schluchten und die Altstadt liegen nahe beieinander.
960–1279Song-Dynastie
Taining brachte mehrere erfolgreiche Kandidaten der Staatsprüfungen hervor, darunter zwei Zhuangyuan, Beste der Palastprüfung. In dieser Zeit entstand der Ganlu-Felsentempel.
frühes 17. Jh.Ming-Dynastie
Li Chunye, ein hoher Beamter aus Taining, ließ in seiner Heimat die Residenz Shangshu Di bauen.
Aus dem Verwaltungsgebiet von Sanming stammen die in ganz China bekannten Shaxian-Imbisse mit Teigtaschen, Wan Tan und Erdnussnudeln.
Viele Nischen in Taining tragen kleine Tempel und Einsiedeleien – der Fels schützte vor Regen und bot Ruhe.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 泰宁 | Tàiníng | Taining |
| 丹霞 | dānxiá | rote Sandsteinlandschaft |
| 大金湖 | Dàjīn Hú | Dajin-See |
| 甘露岩寺 | Gānlù Yán Sì | Ganlu-Felsentempel |
| 状元 | zhuàngyuán | Bester der Palastprüfung |
Ein gemeinsames UNESCO-Welterbe mehrerer Gebiete in Südchina mit roten Sandsteinlandschaften. Taining steht darin für die junge, von Schluchten geprägte Form.
Mit dem Zug nach Taining, etwa von Fuzhou, oder per Flug nach Sanming Shaxian und weiter mit Auto oder Bus.
Zwei Tage: einer für Dajin-See und Ganlu-Tempel, einer für Shangqing-Bach, Zhaixia-Canyon und Altstadt.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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Provinz
Hinter einer zerklüfteten Küste steigen grüne Berge auf, an deren Hängen Oolong und Weißtee wachsen. Von Fujians Häfen segelten Kaufleute nach ganz Südostasien – und brachten der Welt das Wort „Tee“.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.
Geographie
Provinzen, Klima, Landschaften, Bevölkerung.