Bootsfahrt über den See
Ausflugsboote fahren vom Nordufer an Inseln, Felsen und Buchten vorbei. Die Rundfahrt zeigt die wichtigsten der „Acht Ansichten“.
See · Heilongjiang
Jìngpō Hú
Ein Fluss, von Lava aufgehalten: Zwischen bewaldeten Ufern liegt ein langer, stiller See, der an seinem Ende über eine Basaltkante in eine dunkle Schlucht stürzt.
Am Nordende fällt das Seewasser über eine halbrunde Basaltkante in einen tiefen Kessel. Nach Regenfällen im Sommer ist der Fall am mächtigsten, im Winter erstarrt er zu Eis.
Zwei kleine bewaldete Inseln liegen wie Perlen nebeneinander im See; die Boote fahren zwischen ihnen hindurch.
Zwei Felsinseln mit Kiefern, die zu den klassischen „Acht Ansichten“ des Sees zählen.
Eine helle Felswand am Ufer, die sich im stillen Wasser spiegelt und zu den „Acht Ansichten“ des Sees zählt.
In mehreren erloschenen Kratern wachsen Lärchen, Kiefern und Birken bis tief hinab. Holzstege führen an die Kraterränder.
Im Vulkangebiet sind Gänge erhalten, durch die einst flüssige Lava floss; einzelne Abschnitte sind begehbar.
Ausflugsboote fahren vom Nordufer an Inseln, Felsen und Buchten vorbei. Die Rundfahrt zeigt die wichtigsten der „Acht Ansichten“.
Wege und Plattformen umrunden den Kessel des Wasserfalls und führen hinab zum Fluss unterhalb der Basaltkante.
Vom Parkplatz über Holzstege zu mehreren Kratern, mit Treppen hinab in den Wald. Die Anfahrt vom See dauert eine Weile, Busse fahren im Sommer.
春Frühling
Im Mai taut der See auf, die Birken treiben aus. Der Wasserfall ist nach der Schneeschmelze gut gefüllt, aber das Wetter noch kühl.
夏Sommer
Die Hauptsaison: grüne Ufer, Bootsfahrten und im Juli und August der wasserreichste Wasserfall. Ferienzeiten bringen viele Besucher.
秋Herbst
Im September leuchten die Hänge gelb und rot, das Wasser ist klar und still. Der Wasserfall führt dann oft weniger Wasser.
冬Winter
Der See ist zugefroren, der Wasserfall zu Eis erstarrt; Schnee und Eis verwandeln die Schlucht in ein stilles Winterbild.
Basaltlava aus Vulkanen im Nordwesten floss ins Tal des Mudan-Flusses und bildete einen natürlichen Damm. Dahinter stieg das Wasser zum lang gestreckten See.
Mischwald mit Koreakiefern, Eichen und Birken umgibt den See. Im Wasser leben Karpfen, Karauschen und der Rotschwanz-Fisch.
Der See folgt dem alten Flusstal und windet sich zwischen Bergen nach Norden. Inseln, Buchten und Felsen gliedern ihn in viele kleine Ansichten.
8.–10. Jh.Bohai-Reich
Unter dem Namen Huhan-Meer lag der See im Kernland von Bohai; die Hauptstadt Longquanfu entstand in der Ebene nördlich davon.
17.–19. Jh.Qing-Dynastie
Der See lag im Hinterland der Garnison Ninguta. Verbannte Gelehrte beschrieben in Gedichten und Reiseberichten Wasserfall, Inseln und Wälder.
渤海国上京龙泉府遗址
Die Ruinen der Bohai-Hauptstadt mit Palastfundamenten und Museum liegen bei Ning'an und lassen sich gut mit dem See verbinden.
In Gasthäusern am Ufer kommen Rotschwanz-Fisch, Karpfen und Karauschen gedämpft oder geschmort auf den Tisch, dazu Reis aus Ning'an.
Wie viele berühmte Landschaften Chinas hat auch der Jingpo-See einen Kanon von acht benannten Ansichten, darunter Wasserfall, Perlentor und Weißer Fels.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 镜泊湖 | Jìngpō Hú | „Spiegelsee“ Jingpo |
| 吊水楼 | Diàoshuǐlóu | Wasserfall am Abfluss |
| 堰塞湖 | yànsèhú | Stausee durch natürlichen Damm |
| 地下森林 | dìxià sēnlín | Kraterwald |
| 玄武岩 | xuánwǔyán | Basalt |
| 忽汗海 | Hūhàn Hǎi | alter Name des Sees |
Vulkane nordwestlich des Tals stießen Lava aus, die den Mudan-Fluss abriegelte. Hinter diesem Basaltdamm staute sich das Wasser zu dem lang gestreckten See.
In der Regenzeit im Juli und August. In trockenen Wochen kann er schwach sein, im Winter erstarrt er.
Ein Wald in erloschenen Vulkankratern nordwestlich des Sees. Die Bäume wachsen an den Kraterwänden bis in die Tiefe, sodass man vom Rand auf Baumkronen hinabblickt.
Mit Schnellzug oder Flug nach Mudanjiang, dann mit Bus oder Auto nach Süden über Ning'an zum Nordtor am Wasserfall.
Provinz
Die nördlichste Provinz Chinas ist ein Land der langen Winter: Eisskulpturen in Harbin, Kiefernwälder im Hinggan, Vulkanseen und Schilfmarschen, in denen Rotkronenkraniche brüten.
Stadt · Heilongjiang
Im bewaldeten Südosten der Provinz staut Lava den Mudan-Fluss zu einem langen See, und auf der Ebene bei Ning'an liegen die Grundmauern einer Hauptstadt, die nach dem Vorbild von Chang'an geplant wurde.
Geographie
Heilige Berge, Nationalparks, Schluchten, Seen und Welterbe – mit Wegen, Jahreszeiten und Anreise.