Dongsheng东胜区
Der ältere Stadtkern mit Märkten, Geschäftsstraßen und Restaurants, in denen Hammel und Milchtee auf den Tisch kommen.
Bezirksfreie Stadt · Innere Mongolei
È'ěrduōsī
Auf dem Hochland in der großen Schleife des Gelben Flusses bewahren die Darchad seit Jahrhunderten die Riten für Dschingis Khan. Ringsum wechseln Steppe, Sanddünen und Kohlereviere.
Der ältere Stadtkern mit Märkten, Geschäftsstraßen und Restaurants, in denen Hammel und Milchtee auf den Tisch kommen.
Das neue Zentrum am Wulan-Mulun-Fluss mit weiten Plätzen, Museum, Theater und Bibliothek in markanter Architektur.
Das Banner südlich der Stadt beherbergt das Mausoleum und den Flughafen. Der Name bedeutet „Gehege des Herrn“.
Ordos gehört zur Autonomen Region Innere Mongolei (内蒙古). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Eine hochgelegene, wellige Fläche aus Sand, Grasland und Hartsteppe, im Norden, Westen und Osten vom Gelben Fluss umrahmt.
Im Norden zieht sich die Kubuqi-Wüste am Fluss entlang, im Süden liegt das Sandland Mu Us. In beiden wurden Flächen mit Sträuchern und Bäumen befestigt.
Trocken und windig, heiße Sommer und kalte Winter. Regen fällt vor allem im Juli und August.
Späte AltsteinzeitAltsteinzeit
Am Fluss Sjara-osso-gol wurden Knochen und Werkzeuge früher Menschen gefunden, die als „Ordos-Mensch“ in die Forschung eingingen.
1. Jt. v. Chr.Zhou bis Han
Reiterhirten fertigten Bronzen mit Hirschen, Wölfen und kämpfenden Tieren – Gürtelplatten, Messer und Zaumzeug im typischen Tierstil der Steppe.
212 v. Chr.Qin-Dynastie
General Meng Tian ließ eine Heerstraße durch das Plateau bauen, die „Gerade Straße“ von der Hauptstadtregion bis an den Gelben Fluss. Abschnitte sind noch zu erkennen.
15.–16. Jh.Ming-Zeit
Die Ordos-Mongolen ließen sich auf dem Plateau nieder; mit ihnen kamen die Gedenkzelte für Dschingis Khan und die Darchad, die sie hüten.
1649–1911Qing-Dynastie
Das Gebiet wurde als Yeke-Juu-Bund in Banner gegliedert. Die Opferriten am Gedenkort wurden fortgeführt.
成吉思汗陵
Gedenkstätte auf einem Hügel mit drei verbundenen Hallen, deren Dächer an Jurten erinnern. Innen stehen Gedenkzelte, Sättel und Waffen; Gebeine werden hier nicht verwahrt.
鄂尔多斯博物馆
Der geschwungene Bau in Kangbashi zeigt die Ordos-Bronzen, Funde des Ordos-Menschen und die Kultur der Ordos-Mongolen.
响沙湾
Ein steiler Dünenhang am Rand der Kubuqi, dessen Sand beim Rutschen dumpf brummt; mit Seilbahn, Kamelen und Sandschlitten.
秦直道遗址
Abschnitte der alten Heerstraße sind als breite, geebnete Trasse erhalten und teils mit Informationspunkten erschlossen.
Zu Hochzeiten und großen Festen wird ein ganzes Schaf goldbraun gebraten und in einer Zeremonie mit Liedern und Segensworten angeschnitten.
Gekochtes Hammelfleisch, das man mit dem Messer von Hand isst, begleitet von Salz, wildem Lauch und Milchtee.
Milchtofu, Rahmhaut und Quark werden getrocknet oder frisch gegessen und Gästen als erstes angeboten.
Eine Gemeinschaft, deren Familien seit Generationen die Gedenkzelte bewachen und die Opferriten ausführen – mit Gebeten, Liedern und Gaben aus Milch und Fleisch.
Das größte Ritual am Mausoleum findet im dritten Mondmonat statt. Pilger aus der ganzen Steppe bringen Gaben, Pferde werden geweiht.
Brautwerbung, Pfeilschießen, Lieder und das ganze Schaf gehören zu einer Zeremonie, die sich über Tage erstrecken kann.
Tänzer schlagen Essstäbchen gegen Schultern und Hände oder balancieren Schalen auf dem Kopf – Tänze, die aus Festen und Gelagen stammen.
Unter dem Plateau liegen einige der größten Kohlefelder Chinas, etwa bei Jungar. Tagebaue, Kraftwerke und Kohlechemie prägen den Osten.
Im Westen fördert man Erdgas aus dichten Sandsteinschichten; Leitungen führen es in die großen Städte des Nordens.
Die feine Unterwolle der Ziegen aus Ordos und Alxa wird in der Stadt zu Garn und Strickwaren verarbeitet.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 鄂尔多斯 | È'ěrduōsī | Ordos, „Palastzelte“ |
| 成吉思汗 | Chéngjísī Hán | Dschingis Khan |
| 八白室 | bā bái shì | die acht weißen Gedenkzelte |
| 达尔扈特 | Dá'ěrhùtè | Darchad, Hüter der Riten |
| 伊金霍洛 | Yījīn Huòluò | Ejin Horo, „Gehege des Herrn“ |
| 库布其 | Kùbùqí | Kubuqi-Wüste |
| 秦直道 | Qín zhídào | Gerade Straße der Qin |
Nein. Das Mausoleum ist ein Gedenkort, an dem die Gedenkzelte und Reliquien verehrt werden. Wo Dschingis Khan bestattet wurde, ist bis heute unbekannt.
Für das Dschingis-Khan-Mausoleum, die Ordos-Bronzen, die Resonanzsand-Bucht in der Kubuqi-Wüste, für Kohle, Erdgas und Kaschmir.
Per Flug nach Ordos Ejin Horo oder mit Zug und Bus aus Baotou und Hohhot. Das Mausoleum liegt nicht weit vom Flughafen.
Ein Dünenhang am Nordrand der Kubuqi, dessen Sand beim Hinabrutschen brummt. Die Anlage bietet Kamelritte, Sandschlitten und Shows.
Autonome Region
Ein langer Bogen aus Steppe, Wald und Sand am Nordrand Chinas: Hier zogen Xiongnu, Xianbei, Kitan und Mongolen mit ihren Herden, und bis heute klingen Langlied und Pferdekopfgeige über das Gras.
Stadt · Innere Mongolei
Aus einem Rastplatz der Karawanen am Gelben Fluss wurde eine Industriestadt. Im Norden liegen die Erzberge von Bayan Obo, in stillen Tälern weiße Klöster.
Stadt · Innere Mongolei
Zwischen den Hängen des Daqing Shan und der Tumed-Ebene ließ Altan Khan eine Stadt mit Klöstern anlegen. Heute beginnt der Tag hier mit Milchtee und dampfenden Shaomai.