Altstadt um das Dazhao玉泉区 · 大召
Rund um Dazhao und Xilitu Zhao liegen die ältesten Straßen der Stadt, mit Läden für Silberschmuck, Filz und Buddhabilder sowie vielen Shaomai-Stuben.
Hauptstadt der Autonomen Region · Innere Mongolei
Hūhéhàotè
Zwischen den Hängen des Daqing Shan und der Tumed-Ebene ließ Altan Khan eine Stadt mit Klöstern anlegen. Heute beginnt der Tag hier mit Milchtee und dampfenden Shaomai.
Rund um Dazhao und Xilitu Zhao liegen die ältesten Straßen der Stadt, mit Läden für Silberschmuck, Filz und Buddhabilder sowie vielen Shaomai-Stuben.
Im Nordosten legten die Qing eine eigene Garnisonsstadt an. Der Amtssitz des Generals ist erhalten; ringsum wuchs die heutige Verwaltungs- und Geschäftsstadt.
Neuere Viertel mit Universitäten, Parks und dem Naadam-Gelände; hier wächst die Stadt in die Ebene hinaus.
Hohhot gehört zur Autonomen Region Innere Mongolei (内蒙古). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Das Gebirge schützt die Stadt vor den Nordwinden und trennt die Ebene vom Plateau. In seinen Tälern liegen Wanderwege und alte Passstraßen.
Die fruchtbare Ebene zwischen Gebirge und Gelbem Fluss wird seit Jahrhunderten bewässert und war Weideland der Tumed-Mongolen.
Trocken und kontinental: kurze, warme Sommer, sehr kalte Winter und windige Frühjahre mit gelegentlichem Staub.
33 v. Chr.Han-Dynastie
Die Hofdame Wang Zhaojun wurde dem Xiongnu-Herrscher zur Frau gegeben. Ein Grabhügel südlich der Stadt ist ihr gewidmet und seit Jahrhunderten ein Ort der Verehrung.
258–398Tuoba-Xianbei
In Shengle bei Horinger, südlich der heutigen Stadt, lag das frühe Zentrum der Tuoba-Xianbei, bevor sie ihren Hof nach Pingcheng verlegten.
1570er-JahreMing-Zeit
Altan Khan von den Tumed ließ eine Stadt anlegen, die von den Ming den Namen Guihua erhielt. Kurz darauf entstand das Dazhao-Kloster.
1727–1739Qing-Dynastie
Der Fünf-Pagoden-Tempel wurde errichtet, und nordöstlich von Guihua entstand die Garnisonsstadt Suiyuan für die Bannertruppen.
18.–19. Jh.Qing-Zeit
Kaufleute aus Shanxi machten Guihua zum Umschlagplatz für Tee, Tuch, Pferde und Wolle zwischen Nordchina und der Steppe.
大召
Das große Kloster der Altstadt wird wegen seiner silbernen Buddhastatue auch „Silberbuddha-Tempel“ genannt. Wandmalereien und Masken für den Cham-Tanz sind sehenswert.
席力图召
Unweit des Dazhao liegt das Kloster mit einer weißen Stupa und einer Haupthalle, die chinesische und tibetische Bauformen verbindet.
五塔寺
Ein Sockelbau mit fünf kleinen Pagoden, bedeckt mit Hunderten gemeißelter Buddhas. An der Rückseite ist eine Sternkarte mit mongolischer Beschriftung eingraviert.
万部华严经塔
Achteckige Ziegelpagode der Liao-Zeit im Osten der Stadt, nach der auch der Flughafen Baita benannt ist. An den Innenwänden haben Besucher über Jahrhunderte Inschriften hinterlassen.
昭君墓
Grasbewachsener Hügel südlich der Stadt, der Wang Zhaojun gewidmet ist; Ausstellungen erzählen von den Beziehungen zwischen Han und Xiongnu.
内蒙古博物院
Dinosaurierskelette aus der Region, Bronzen der Steppe, Funde der Kitan und Mongolen sowie Trachten, Sättel und Jurten der Volksgruppen.
绥远将军衙署
Der Hofkomplex der Qing-Garnison zeigt, wie der Befehlshaber der Bannertruppen residierte und arbeitete.
Hauchdünne Teigblüten mit Hammelfleisch und Lauch, im Bambuskorb gedämpft und nach Gewicht bestellt – dazu gehört eine Kanne Ziegeltee.
Gesalzener Milchtee wird mit Hirse, Butter, Milchtofu und Trockenfleisch serviert; viele Stuben öffnen schon am frühen Morgen.
Aus Nackthafermehl gerollte Röllchen und Nudeln, gedämpft und mit Hammelbrühe oder Kartoffeln gegessen – ein Erbe der Siedler aus Shanxi.
Wegen ihrer vielen Klöster hieß die Stadt einst „Stadt der Zhao“. Zu Neujahr und an Festtagen finden in einigen Klöstern Masken- und Cham-Tänze statt.
Pferdekopfgeige, Langlied und Kehlgesang sind in Konzerthallen und Restaurants zu hören; die Stadt hat eigene Ensembles für mongolische Musik.
Mehr dazu →Im Sommer richtet die Stadt Ringkämpfe, Pferderennen und Bogenschießen aus; kleinere Feste finden in den umliegenden Bannern statt.
Die Molkereikonzerne Yili und Mengniu haben ihren Sitz in und bei Hohhot; Milchviehbetriebe prägen das Umland.
Kühles Klima und reichlich Strom haben große Rechenzentren in den Kreis Horinger gezogen.
Als Regionshauptstadt ist Hohhot Sitz der Behörden, der wichtigsten Universitäten und Kulturinstitute der Region.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 呼和浩特 | Hūhéhàotè | Hohhot, „Blaue Stadt“ |
| 青城 | Qīngchéng | „Blaue Stadt“, Beiname |
| 归化 | Guīhuà | historischer Name der Altstadt |
| 绥远 | Suíyuǎn | Garnisonsstadt der Qing |
| 大召 | Dàzhào | Dazhao-Kloster |
| 烧麦 | shāomài | gedämpfte Teigtaschen |
| 王昭君 | Wáng Zhāojūn | Hofdame der Han-Zeit |
Für seine Klöster aus der Zeit Altan Khans, den Fünf-Pagoden-Tempel, das Zhaojun-Grab, das Museum der Inneren Mongolei, für Shaomai und Milchtee sowie für die großen Molkereien.
„Blaue Stadt“ auf Mongolisch. Blau steht für den Himmel; daher auch der chinesische Beiname Qingcheng.
Per Flug nach Hohhot Baita oder mit dem Schnellzug aus Peking über Zhangjiakou. Von Hohhot fahren Züge nach Baotou und Ordos weiter.
Ja. Nördlich des Daqing Shan liegen Graslandgebiete wie Xilamuren mit Jurtenlagern, die sich als Tagesausflug oder mit Übernachtung besuchen lassen.
Autonome Region
Ein langer Bogen aus Steppe, Wald und Sand am Nordrand Chinas: Hier zogen Xiongnu, Xianbei, Kitan und Mongolen mit ihren Herden, und bis heute klingen Langlied und Pferdekopfgeige über das Gras.
Stadt · Innere Mongolei
Aus einem Rastplatz der Karawanen am Gelben Fluss wurde eine Industriestadt. Im Norden liegen die Erzberge von Bayan Obo, in stillen Tälern weiße Klöster.
Stadt · Innere Mongolei
Auf dem Hochland in der großen Schleife des Gelben Flusses bewahren die Darchad seit Jahrhunderten die Riten für Dschingis Khan. Ringsum wechseln Steppe, Sanddünen und Kohlereviere.
Musik
Von der klassischen Instrumentalmusik bis zum Pop.