Uferpromenade am Songhua松江路
Die Straße folgt dem Fluss durch die Innenstadt. Ihre Weiden und Kiefern tragen im Winter den bekanntesten Raureif der Stadt.
Bezirksfreie Stadt · Jilin
Jílín Shì
Der Songhua schlingt sich in einem weiten Bogen durch die Stadt und bleibt unterhalb des Staudamms auch im strengen Winter offen. An kalten Morgen stehen die Uferbäume weiß im Raureif.
Die Straße folgt dem Fluss durch die Innenstadt. Ihre Weiden und Kiefern tragen im Winter den bekanntesten Raureif der Stadt.
Im Westen der Innenstadt erhebt sich der Beishan mit Tempeln; zwischen Berg und Fluss liegen Konfuziustempel und die alten Geschäftsstraßen.
Industrieviertel mit großen Chemiewerken und dem Longtan-Berg, auf dem eine Goguryeo-Festung lag. Nach Norden erstreckt sich das Gebiet bis Ula.
Jilin (Stadt) gehört zur Provinz Jilin (吉林). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Der Songhua fließt in einem S-förmigen Bogen durch die Stadt. Oberhalb staut ihn der Fengman-Damm zum Songhua-See.
Mehr dazu →Die Stadt liegt in einem Becken am Übergang von der Ebene zum Changbai-Gebirge; bewaldete Hügel rahmen sie auf allen Seiten.
Sehr kalte, trockene Winter, warme Sommer mit Regenzeit im Juli und August. Der eisfreie Fluss sorgt im Winter für Nebel am Ufer.
2. Jh. v. Chr.–7. Jh.Buyeo und Goguryeo
Am Dongtuan Shan im Süden der Stadt vermuten Archäologen ein frühes Zentrum des Reiches Buyeo. Später errichtete Goguryeo auf dem Longtan-Berg eine Bergfestung.
16. Jh.–1613Ming-Zeit
Nördlich der heutigen Stadt lag der Hauptort des Jurchen-Bundes Ula. 1613 unterwarf ihn Nurhaci; die Erdwälle der alten Stadt sind erhalten.
1661–1676Qing-Dynastie
Die Qing legten 1661 am Songhua eine Werft für Flussschiffe an und umgaben den Ort 1673 mit einer Palisade. 1676 zog der Militärgouverneur von Ningguta hierher.
1682Qing-Dynastie
Kaiser Kangxi besuchte Jilin auf seiner Reise in den Nordosten, fuhr auf dem Songhua und hielt die Fahrt in einem Gedicht fest.
1907Späte Qing-Zeit
Als der Qing-Hof im Nordosten Provinzen einrichtete, wurde Jilin Sitz der gleichnamigen Provinz.
吉林雾凇
Nach klaren Frostnächten überzieht Reif aus dem Flussnebel die Bäume am Ufer mit feinen weißen Nadeln. Am schönsten früh am Morgen.
雾凇岛
Flussinsel mit Bauerndörfern flussabwärts der Stadt, an der sich der Raureif besonders dicht bildet. Viele übernachten in Gasthöfen vor Ort.
北山公园
Auf dem Hügel stehen buddhistische und daoistische Hallen, darunter ein Jadekaiser-Pavillon und ein Tempel für den Kriegsgott Guandi.
吉林文庙
Die Anlage mit Hallen, Toren und Höfen gehört zu den großen Konfuziustempeln des Nordostens und beherbergt ein Museum zur Beamtenprüfung.
吉林陨石博物馆
Das Museum zeigt Stücke eines großen Meteoritenregens, der 1976 über der Region niederging, darunter einen außergewöhnlich großen Steinmeteoriten.
乌拉街
Der Mandschu-Ort nördlich der Stadt bewahrt Erdwälle der alten Ula-Stadt und Wohnhöfe hoher Qing-Beamter.
北大湖滑雪场
Bewaldete Berge südöstlich der Stadt mit Pisten für Anfänger und Könner; Pulverschnee und kalte, trockene Luft prägen die Saison.
Mandarinfisch, Brassen und andere Flussfische wurden einst als Tribut an den Hof geschickt; heute kommen sie gedämpft oder geschmort auf den Tisch.
Gekochter Schweinebauch in dünnen Scheiben mit Blutwurst und Sauerkraut, dazu Knoblauchsoße – ein Gericht mit Mandschu-Wurzeln.
Süßes wie Sachima, Klebreiskuchen und Hirsegebäck gehört zur Tradition der Stadt und wird in alten Konditoreien verkauft.
Im Winter feiert die Stadt Raureif und Schnee mit Eislaternen, Uferspaziergängen und Veranstaltungen am Fluss.
Ein eigenes Qing-Amt in Ula ließ Flussperlen, Störe, Honig und Ginseng für den Kaiserhof sammeln. Die Familien der Sammler lebten in eigenen Dörfern.
Einige Mandschu-Sippen im Umland bewahren Schamanengesänge und Trommeltänze für ihre Ahnenopfer.
Große Chemie- und Petrochemiewerke am Songhua machen Jilin zu einem der älteren Chemiestandorte Chinas.
Der Fengman-Damm oberhalb der Stadt erzeugt Strom und staut den Songhua-See.
Raureif, Skigebiete und Eisfeste machen den Winter zur wichtigsten Reisesaison.
Flughäfen
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Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 吉林 | Jílín | Name von Stadt und Provinz |
| 江城 | Jiāngchéng | „Flussstadt“, Beiname |
| 船厂 | Chuánchǎng | „Werft“, alter Beiname |
| 雾凇 | wùsōng | Raureif |
| 松花江 | Sōnghuā Jiāng | Songhua-Fluss |
| 乌拉 | Wūlā | Ula, Mandschu-Ort und Jurchen-Bund |
| 北山 | Běishān | Nordberg mit Tempeln |
Für den Raureif am Songhua-Fluss, den Songhua-See, Skigebiete wie Beidahu, die Tempel am Beishan und das Mandschu-Erbe im Ort Ula.
Das Wasser, das den Fengman-Damm oberhalb der Stadt durchläuft, ist wärmer als die Winterluft. Der Fluss bleibt ein Stück weit offen, und sein Nebel lagert sich als Raureif an den Bäumen ab.
Nein. Die Stadt Jilin ist eine Großstadt in der gleichnamigen Provinz, deren Hauptstadt Changchun ist. Die Provinz trägt den Namen der Stadt, weil diese lange ihr Verwaltungssitz war.
Per Schnellzug von Changchun oder über den Flughafen Changchun Longjia, der zwischen beiden Städten liegt und einen eigenen Bahnhof hat.
Provinz
Im Westen endlose Maisfelder auf schwarzer Erde, im Osten Urwald, Vulkan und Kratersee: Jilin verbindet die Ebene am Songhua mit dem Changbai-Gebirge, der heiligen Bergwelt der Mandschu.
Stadt · Jilin
Die „Stadt des ewigen Frühlings“ trägt ihren Namen trotz langer Winter. Sie entstand aus einem Siedlerposten der Qing und wurde zur Stadt der Autos, Züge, Filme und Hochschulen.