Bootsfahrt auf dem See
Von den Anlegern nahe dem Damm führen Rundfahrten in die Seearme; im Sommer besonders beliebt.
See · Jilin
Sōnghuā Hú
Oberhalb der Stadt Jilin staut sich der Songhua zu einem verzweigten See zwischen Waldbergen. Sein Wasser hält den Fluss im Winter offen – und schenkt der Stadt den Raureif.
Die Staumauer am Nordende des Sees staut den Songhua und erzeugt Strom. Von hier fließt das Wasser in die Stadt Jilin.
Bootsfahrten führen durch lange, schmale Arme zwischen bewaldeten Hügeln; im Herbst leuchten die Ufer rot und gelb.
An den Bergen über dem See liegen Pisten mit Blick auf die zugefrorene Wasserfläche, gut erreichbar von der Stadt aus.
Mitten in Jilin säumen Weiden und Kiefern den offenen Fluss. Nach klaren Frostnächten sind sie auf langer Strecke weiß überzogen.
Flussabwärts liegt eine flache Insel mit Bauerndörfern, auf der sich der Raureif besonders dicht bildet. Viele übernachten dort, um den Morgen zu erleben.
Nahe der Wusong-Insel liegt der alte Mandschu-Ort, von dem aus die Qing Flussperlen und Störe für den Hof sammeln ließen.
Von den Anlegern nahe dem Damm führen Rundfahrten in die Seearme; im Sommer besonders beliebt.
Vor Sonnenaufgang am Ufer beginnen und flussabwärts gehen, während der Nebel über dem Wasser steht und das Licht die Kristalle erfasst.
Mit Auto oder Bus zur Insel, Spaziergang am Ufer und durch die Dörfer, am Nachmittag Abstecher nach Ula.
Pisten für Anfänger und Fortgeschrittene an den Bergen über dem See; Ausrüstung wird vor Ort verliehen.
春Frühling
Das Eis bricht im April, die Wälder werden grün. Ruhige Zeit mit wenigen Besuchern.
夏Sommer
Bootsfahrten, Baden in ausgewiesenen Bereichen und Wandern am Ufer; die Luft am See ist kühler als in der Stadt.
秋Herbst
Ende September färben sich die Wälder um den See. Klare Tage mit guter Fernsicht.
冬Winter
Der See friert zu, die Skigebiete öffnen. Unterhalb des Damms bleibt der Fluss offen, und nach frostigen Nächten erscheint der Raureif.
Wasser aus der Tiefe des Stausees ist im Winter wärmer als die eisige Luft. Über dem offenen Fluss steigt Nebel auf, der sich nachts als Eiskristalle an Zweigen absetzt.
Im See und im Fluss leben Mandarinfische, Brassen und Karpfen, die in den Lokalen der Region frisch zubereitet werden.
Der See füllt Täler in den Ausläufern des Changbai-Gebirges. Bewaldete Hügel reichen bis ans Wasser.
Vom Damm zieht der Songhua in einer weiten Schleife durch die Stadt Jilin nach Norden.
1682Qing-Dynastie
Kaiser Kangxi fuhr auf seiner Reise in den Nordosten mit dem Boot auf dem Songhua und pries den Fluss in einem Gedicht.
17.–19. Jh.Qing-Dynastie
Ein Amt in Ula ließ aus dem Fluss Perlen und Störe für den Kaiserhof sammeln; die Flussperlen schmückten Hofgewänder und Kronen.
Gedämpfter oder geschmorter Süßwasserfisch ist die Spezialität der Gasthäuser am See.
Im Winter feiert die Stadt Jilin den Raureif mit Eislaternen, Veranstaltungen am Ufer und Fotowettbewerben.
Mehr dazu →Die „Ostperlen“ aus Songhua und Nebenflüssen waren dem Kaiserhaus vorbehalten und galten als Symbol der Herkunft der Dynastie.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 松花湖 | Sōnghuā Hú | Songhua-See |
| 丰满 | Fēngmǎn | Fengman, Ort des Damms |
| 雾凇 | wùsōng | Raureif |
| 雾凇岛 | Wùsōng Dǎo | Wusong-Insel |
| 东珠 | dōngzhū | „Ostperlen“ aus dem Songhua |
| 滑雪 | huáxuě | Skifahren |
Von Dezember bis Februar nach klaren, sehr kalten Nächten. Am schönsten früh am Morgen; bis zum Mittag fällt er oft ab.
An der Uferpromenade in der Stadt Jilin und auf der Wusong-Insel flussabwärts, wo er sich oft besonders dicht bildet.
Im Sommer Bootsfahrten und Wanderungen am Ufer, im Winter Skifahren an den Bergen über dem See.
Per Schnellzug oder Flug nach Changchun beziehungsweise Jilin, dann mit Bus oder Taxi zum See.
Provinz
Im Westen endlose Maisfelder auf schwarzer Erde, im Osten Urwald, Vulkan und Kratersee: Jilin verbindet die Ebene am Songhua mit dem Changbai-Gebirge, der heiligen Bergwelt der Mandschu.
Stadt · Jilin
Der Songhua schlingt sich in einem weiten Bogen durch die Stadt und bleibt unterhalb des Staudamms auch im strengen Winter offen. An kalten Morgen stehen die Uferbäume weiß im Raureif.
Stadt · Jilin
Die „Stadt des ewigen Frühlings“ trägt ihren Namen trotz langer Winter. Sie entstand aus einem Siedlerposten der Qing und wurde zur Stadt der Autos, Züge, Filme und Hochschulen.
Geographie
Heilige Berge, Nationalparks, Schluchten, Seen und Welterbe – mit Wegen, Jahreszeiten und Anreise.