Nordtor zum Wuliang Guan
Gut ausgebaute Wege führen durch Täler zu Longquan Si und Wuliang Guan; ideal für einen ersten Eindruck.
Gebirge · Liaoning
Qiānshān
„Tausend Berge“ nennt man das Gebirge, dessen Granitkuppen sich wie Lotusblätter drängen – dazwischen Klöster, Daoistentempel und Treppenwege, die seit Jahrhunderten Pilger tragen.
Der höchste Gipfel des Qianshan, nach seiner Form auch „Gänsekopfgipfel“ genannt. Ketten und in den Fels gehauene Stufen führen auf die schmale Gipfelplattform.
Die größte daoistische Anlage des Berges, in eine Felsschlucht gebaut, mit Hallen, Pagoden und Inschriften an den Wänden.
Das größte buddhistische Kloster des Qianshan, benannt nach einer Quelle, mit Hallen auf mehreren Terrassen im Wald.
Kloster in einem bewaldeten Tal mit alten Kiefern; die Wege dorthin sind ruhiger als im Hauptbereich.
Eines der fünf großen Klöster des Qianshan, eingebettet in ein stilles Tal im Süden.
Ein ganzer Berggipfel, dessen Umriss aus der Ferne einem sitzenden Maitreya-Buddha gleicht und von Pilgern verehrt wird.
Gut ausgebaute Wege führen durch Täler zu Longquan Si und Wuliang Guan; ideal für einen ersten Eindruck.
Über steile Stufen und Kettenpassagen zum höchsten Gipfel; eine Seilbahn verkürzt Teile des Weges.
Von Zuyue Si über Xiangyan Si durch Kiefernwald; weniger besucht und abwechslungsreich.
春Frühling
Ende April und Mai blühen Birnbäume in den Tälern; die Luft ist klar, die Wege noch ruhig.
夏Sommer
Grün und schattig, aber an Wochenenden voll. Nach Regen ziehen Nebelschwaden über die Grate.
秋Herbst
Die schönste Zeit: Ahorn und Eichen färben die Hänge rot, das Licht ist klar.
冬Winter
Schnee und Eis machen steile Stufen glatt; Klöster im Schnee sind stimmungsvoll, Gipfelwege teils gesperrt.
Verwitterung hat den Granit in Kuppen, Türme und Spalten zerlegt; die Wege folgen oft den Klüften.
Kiefern auf den Graten, darunter Eichen, Ahorn und Linden. In den Tälern wachsen Birnen und Wildkräuter.
Der Qianshan ist ein nördlicher Ausläufer der Berge der Liaodong-Halbinsel und steigt unvermittelt aus der Liao-Ebene auf.
7.–14. Jh.Tang bis Yuan
Die ältesten Klöster gehen der Überlieferung nach auf die Tang-Zeit zurück; unter Liao und Jin wurden sie erweitert.
1368–1644Ming-Dynastie
Die großen buddhistischen Klöster wurden ausgebaut; der Berg entwickelte sich zu einem Pilgerzentrum des Nordostens.
17.–19. Jh.Qing-Dynastie
Daoisten der Quanzhen-Schule gründeten Wuliang Guan und weitere Tempel; seither teilen sich Buddhisten und Daoisten den Berg.
Klöster und Daoistentempel liegen hier oft nur einen Grat voneinander entfernt; Pilger besuchen häufig beide.
Im Frühjahr ziehen Tempelfeste mit Opfergaben, Räucherwerk und Marktständen viele Besucher an.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 千山 | Qiānshān | „Tausend Berge“ |
| 仙人台 | Xiānrén Tái | „Terrasse der Unsterblichen“, höchster Gipfel |
| 五佛顶 | Wǔfó Dǐng | „Gipfel der fünf Buddhas“, zweithöchster Gipfel mit Daoistentempel |
| 无量观 | Wúliàng Guàn | Daoistentempel Wuliang |
| 龙泉寺 | Lóngquán Sì | Kloster der Drachenquelle |
| 全真派 | Quánzhēn Pài | Quanzhen-Schule des Daoismus |
Mit dem Schnellzug nach Anshan West, dann mit Stadtbus oder Taxi zum Haupteingang. Von Shenyang aus ist ein Tagesausflug gut machbar.
Ein ganzer Tag genügt für die Klöster im Norden und den Aufstieg zum Xianren Tai. Wer auch die Südrunde gehen will, plant zwei Tage ein.
Die Wege zu den Klöstern sind einfach. Der Gipfelweg zum Xianren Tai ist steil und hat Kettenstellen; Trittsicherheit ist nötig.
Stadt · Liaoning
Hochöfen im Norden, Granitgipfel im Süden: Anshan ist Chinas bekannteste Stahlstadt und zugleich Ausgangspunkt für den Qianshan mit seinen Klöstern.
Provinz
Von hier aus zogen die Mandschu nach Peking: Liaoning verbindet die Paläste und Gräber der frühen Qing mit Seehäfen am Gelben Meer, Stahlstädten und der Grenze am Yalu.
Geographie
Provinzen, Klima, Landschaften, Bevölkerung.