Vierter Mai und die Erfindung der modernen Sprache (1917–1937)
Die Literaturrevolution begann als Sprachrevolution: Hu Shi forderte 1917, in der gesprochenen Sprache zu schreiben statt im klassischen Chinesisch, und Lu Xun lieferte 1918 mit dem ‚Tagebuch eines Verrückten‘ die erste Erzählung in dieser Sprache — ein Mann, der in den Klassikern zwischen den Zeilen ‚Menschen fressen‘ liest. Lu Xuns ‚Die wahre Geschichte des Ah Q‘ machte den selbstbetrügerischen Verlierer zur Nationalfigur. Neben ihm: Ba Jin mit dem Familienroman ‚Die Familie‘, Lao She mit ‚Rikschakuli‘ und dem Teehaus, Shen Congwen mit den Erzählungen aus Westhunan, Mao Dun mit dem Shanghai-Roman ‚Mitternacht‘.