Hauptrundgang
Vom Eingang zum Großen Buddha, weiter über Zisungong, Yuanguang- und Xiangguo-Tempel. Viele Stufen und Hangwege, bei Nässe rutschig.
Grotten · Ningxia
Xūmíshān Shíkū
An einem Seitenweg der Seidenstraße haben Mönche und Stifter über drei Jahrhunderte Höhlen in rote Sandsteinhügel geschlagen – über allen thront ein Buddha der Tang-Zeit.
Ein sitzender Buddha der Tang-Zeit füllt eine hohe, zum Tal offene Nische. Einst schützte ihn ein Holzbau davor, heute blickt er frei über das Tal.
Die älteste Gruppe mit Höhlen der Nördlichen Wei. Typisch sind Mittelpfeiler, um die Pilger betend herumgingen.
Höhlen der Nördlichen Zhou mit gedrungenen, kräftigen Figuren – ein eigener Stil zwischen Wei und Tang.
Die größte Gruppe mit Pfeilerhöhlen der Nördlichen Zhou und Nischen der Tang; hier zeigt sich der Übergang der Stile besonders deutlich.
Eine abgelegenere Gruppe mit kleineren Höhlen und Blick über die Hügel.
Vom Eingang zum Großen Buddha, weiter über Zisungong, Yuanguang- und Xiangguo-Tempel. Viele Stufen und Hangwege, bei Nässe rutschig.
Morgens die Grotten, nachmittags das Guyuan-Museum mit den Funden der Seidenstraße – beides ergänzt sich.
春Frühling
Kühl und oft windig; die Hügel sind noch braun, das Licht auf dem roten Stein ist klar.
夏Sommer
Angenehm dank der Höhenlage; die Täler sind grün. Gelegentliche Gewitter machen Wege rutschig.
秋Herbst
Die beste Zeit: trocken, mild, farbiges Laub zwischen rotem Fels.
冬Winter
Kalt, manchmal Schnee; kaum Besucher. Warme Kleidung für die schattigen Höhlen.
Der weiche Stein ließ sich gut bearbeiten, verwittert aber leicht. Viele Figuren sind durch Wind und Wasser abgeschliffen.
Die Grotten liegen in rot leuchtenden Felshügeln zwischen Lössflächen. Ein kleiner Fluss hat hier ein Tal geschnitten, das einst einen Weg nach Norden bot.
Ende 5. Jh.Nördliche Wei
Erste Höhlen mit Mittelpfeilern entstanden, als der Buddhismus entlang der Seidenstraße nach Osten vordrang.
557–581Nördliche Zhou
Mächtige Familien in Yuanzhou, dem heutigen Guyuan, stifteten große Pfeilerhöhlen. Diese Periode prägt Xumishan besonders.
618–907Tang-Dynastie
Der große sitzende Buddha und zahlreiche Nischen entstanden. Der Tempel am Berg trug den Namen Jingyun.
15. Jh.Ming-Dynastie
Der Kaiserhof verlieh dem Kloster den Namen Yuanguang-Tempel; Hallen und Inschriften aus dieser Zeit sind erhalten.
固原博物馆
Das Museum in Guyuan zeigt Grabfunde der Seidenstraße, darunter eine vergoldete Silberkanne der Nördlichen Zhou.
Schlanke Wei-Figuren, kompakte, gedrungene Zhou-Figuren und volle Tang-Figuren: an einem Ort lässt sich die Entwicklung der buddhistischen Bildhauerei verfolgen.
Nach buddhistischer Lehre steht der Berg Sumeru im Zentrum der Welt. Der Name gibt den Hügeln eine kosmische Bedeutung.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 须弥山 | Xūmí Shān | Berg Sumeru |
| 石窟 | shíkū | Felsgrotte |
| 中心柱窟 | zhōngxīnzhù kū | Höhle mit Mittelpfeiler |
| 北周 | Běi Zhōu | Nördliche Zhou |
| 圆光寺 | Yuánguāng Sì | Yuanguang-Tempel |
| 大佛 | dàfó | großer Buddha |
Die ersten Höhlen in der späten Nördlichen Wei, die meisten großen Höhlen unter der Nördlichen Zhou und der große Buddha in der Tang-Zeit.
Von Guyuan aus nach Nordwesten, am bequemsten mit Taxi oder Mietwagen. Guyuan erreicht man per Zug, Flug oder Bus aus Yinchuan.
Für Liebhaber buddhistischer Kunst unbedingt: Die Zhou-Höhlen sind selten, der große Buddha eindrucksvoll, und es ist weit ruhiger als an den bekannten Grotten im Osten.
Autonome Region
Zwischen Wüste und Lössbergen verwandelt der Gelbe Fluss einen schmalen Streifen Land in Reisfelder und Weinberge – hier herrschten einst die Kaiser der Westlichen Xia.
Stadt · Ningxia
Im Lössland des Südens bewachte Guyuan über Jahrhunderte die Pässe zwischen der Wei-Ebene und der Steppe – durch seine Tore zogen Karawanen mit Silber aus Persien und Buddhas aus Indien.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.