Anfahrt von Shigatse
Über Lhatse und Shegar auf der Straße nach Westen, dann über den Gawu-Pass ins Rongbuk-Tal. Viele übernachten unterwegs in Shegar oder Tingri.
Gebirge · Tibet
Zhūfēng Dàběnyíng
Am Ende eines kahlen Gletschertals steht die Nordwand des höchsten Berges der Erde frei vor dem Himmel. Davor liegen ein kleines Kloster und Gebetsfahnen.
Nach vielen Serpentinen öffnet sich am Pass ein Panorama der Himalaya-Kette mit dem Qomolangma in der Mitte – bei klarem Wetter ein weiter Blick über das Gebirge.
Das kleine Kloster im oberen Rongbuk-Tal gilt als eines der höchstgelegenen der Welt. Hinter seinen Stupas steht die Nordwand des Berges wie ein Bühnenbild.
Am Aussichtshügel mit Gebetsfahnen und Steinmarke blickt man über Moränen und den Rongbuk-Gletscher bis zum Gipfel.
Die breite Pyramide aus Fels und Eis zeigt sich am klarsten morgens und bei Sonnenuntergang, wenn der Gipfel rot aufleuchtet.
Das karge Tal aus Geröll und Moränen führt vom Kloster zum Basislager. In der Stille hört man nur den Wind und das Wasser des Gletscherbachs.
Die weite Hochebene auf dem Weg zum Berg mit Dörfern, Gerstenfeldern und Blick auf den Cho Oyu im Süden.
Über Lhatse und Shegar auf der Straße nach Westen, dann über den Gawu-Pass ins Rongbuk-Tal. Viele übernachten unterwegs in Shegar oder Tingri.
Vom Besucherzentrum fahren Umweltbusse bis in den Aussichtsbereich; wie weit Besucher kommen, legen die Behörden fest. Kurze Wege führen auf den Hügel mit den Gebetsfahnen – langsam gehen, die Luft ist dünn.
Wer bei Rongbuk übernachtet, erlebt das Morgen- und Abendlicht auf der Nordwand – der Höhepunkt vieler Reisen.
春Frühling
April und Mai bringen klare Tage und die Expeditionszeit mit Zeltlagern am Basislager.
夏Sommer
Die Regenzeit verhüllt den Gipfel oft tagelang in Wolken; die Täler werden etwas grüner.
秋Herbst
September bis Anfang November sind meist am klarsten und stabilsten – die beste Zeit für die Aussicht.
冬Winter
Sehr kalt und windig, aber oft wolkenlos. Straßen können bei Schnee zeitweise gesperrt sein.
Das Schutzgebiet reicht von Gletschern und Hochwüsten bis in bewaldete Täler an der Südseite des Himalaya und bewahrt eine große Vielfalt an Lebensräumen.
Der Rongbuk-Gletscher fließt von der Nordseite des Berges ins Tal. Seine Eistürme und Moränen prägen den Weg zum Basislager.
Blauschafe klettern an den Hängen, Murmeltiere und Raben sind häufig. Schneeleoparden leben im Gebiet, zeigen sich aber fast nie.
Der Himalaya trennt das Hochplateau von den Tiefländern im Süden. Auf der Nordseite ist die Landschaft trocken, karg und von Gletschern geformt.
Starke Sonne, eisiger Wind und große Temperaturschwankungen. Auch im Sommer kann es nachts frieren und schneien.
seit altersHeiliger Berg
Chomolungma wird oft als „Göttin-Mutter der Welt“ gedeutet. Die Überlieferung sieht den Berg als Sitz der Göttin Miyolangsangma, einer der fünf Schwestern langen Lebens.
1865Name Everest
Britische Landvermesser in Indien bestimmten den Berg als höchsten der Erde; die Royal Geographical Society benannte ihn nach dem früheren Vermessungsleiter George Everest.
1902Kloster Rongbuk
Der Lama Ngawang Tenzin Norbu gründete das Kloster im oberen Rongbuk-Tal, an einem Ort, an dem schon lange Einsiedler meditierten.
扎什伦布寺
Das große Gelug-Kloster in Shigatse ist ein üblicher Halt auf dem Weg zum Berg.
萨迦寺
Das Stammkloster der Sakya-Schule mit gestreiften Mauern liegt nahe der Route und lohnt einen Abstecher.
Auf Pässen und Aussichtshügeln spannen Pilger und Bergsteiger Gebetsfahnen. Expeditionen halten vor dem Aufstieg eine Segenszeremonie ab.
Oberhalb des Klosters liegen Meditationshöhlen, die der Überlieferung nach schon Padmasambhava aufsuchte.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 珠穆朗玛峰 | Zhūmùlǎngmǎ Fēng | Qomolangma (Everest) |
| 珠峰 | Zhūfēng | Kurzform des Namens |
| 大本营 | dàběnyíng | Basislager |
| 绒布寺 | Róngbù Sì | Kloster Rongbuk |
| 定日 | Dìngrì | Tingri |
| 冰川 | bīngchuān | Gletscher |
| 高原反应 | gāoyuán fǎnyìng | Höhenkrankheit |
Bis in den Besucherbereich beim Kloster Rongbuk mit seinem Aussichtshügel. Der Bereich darüber ist Expeditionen mit Bergsteigergenehmigung vorbehalten (Stand September 2026, Änderungen vorbehalten).
Ausländische Reisende benötigen neben dem Visum die Tibet-Reisegenehmigung und für die Everest-Region weitere Papiere. Alles beantragt der Reiseveranstalter, die Reise erfolgt mit registriertem Reiseführer (Stand September 2026, Änderungen vorbehalten).
Im Frühjahr und im Herbst, besonders früh am Morgen und bei Sonnenuntergang. Im Sommer ist der Gipfel häufig in Wolken.
Das Basislager liegt deutlich höher als Lhasa. Wer sich mehrere Tage eingewöhnt hat, langsam geht, viel trinkt und bei Beschwerden nicht höher steigt, kommt meist zurecht. Vor der Reise ärztlichen Rat einholen.
Autonome Region
Gebetsfahnen über den Pässen, Pilger auf den Umrundungswegen, Butterlampen in den Klosterhallen: Auf dem Hochplateau prägen Buddhismus, Weite und Licht jeden Tag.
Stadt · Tibet
Wo der Nyangchu in den Yarlung Tsangpo mündet, leuchten die goldenen Dächer von Tashilhunpo. Shigatse ist das Zentrum der alten Region Tsang und das Tor zum Himalaya.
Geographie
Heilige Berge, Nationalparks, Schluchten, Seen und Welterbe – mit Wegen, Jahreszeiten und Anreise.
Visa
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