Stadtzentrum am Fluss景洪市区
Palmenalleen, der Mekong-Uferpark und Nachtmärkte mit Grillständen, Früchten und Kunsthandwerk aus Laos und Myanmar.
Kreisfreie Stadt, Sitz des Autonomen Bezirks Xishuangbanna der Dai · Yunnan
Jǐnghóng
Palmen säumen den Mekong, goldene Stupas leuchten zwischen Bananenstauden. Im tropischen Süden Yunnans leben die Dai nach ihrem eigenen Kalender – und in den Bergen stehen jahrhundertealte Teebäume.
Palmenalleen, der Mekong-Uferpark und Nachtmärkte mit Grillständen, Früchten und Kunsthandwerk aus Laos und Myanmar.
Der Kreis westlich der Stadt ist das Herz der Teeproduktion, mit Teefabriken, Plantagen und Bergdörfern der Hani und Bulang.
Der Kreis im Südosten reicht bis an die laotische Grenze; hier liegen der Botanische Garten von Menglun und die Teeberge von Yiwu.
Jinghong gehört zur Provinz Yunnan (云南). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Der Mekong durchfließt Xishuangbanna in einem breiten Tal, bevor er das Grenzgebiet zu Laos und Myanmar erreicht. Früher war er der wichtigste Verkehrsweg.
In geschützten Tälern stehen Regenwälder mit Brettwurzelbäumen und Lianen – die nördlichsten Ausläufer der Tropen Südostasiens.
In den Bergen um Menghai und Yiwu wachsen großblättrige Teebäume, zum Teil jahrhundertealt, im lichten Schatten des Waldes.
Mehr dazu →1180Dai-Fürstentum
Der Überlieferung nach einte Phaya Choeng die Dai am Mekong und gründete ein Reich mit Sitz am Ort des heutigen Jinghong.
13.–17. Jh.Yuan- und Ming-Zeit
Der Hof ernannte die Dai-Herrscher zu erblichen Verwaltern von Cheli, wie das Gebiet chinesisch hieß. Sie pflegten zugleich Beziehungen zu den Königreichen im Süden.
16. Jh.Ming-Dynastie
Das Land wurde in zwölf Verwaltungs- und Steuerbezirke (panna) geteilt. Daraus entstand der Name Sipsongpanna, „zwölf Bezirke“, chinesisch Xishuangbanna.
18. Jh.Qing-Dynastie
Unter Yongzheng wurde die Präfektur Pu'er eingerichtet. Tee aus den sechs Teebergen ging als Tribut an den Kaiserhof und mit Karawanen nach Norden.
西双版纳热带植物园
Der Forschungsgarten auf einer Flussinsel bei Menglun zeigt Palmen, Bambus, Heil- und Nutzpflanzen der Tropen – ein ganzer Tag ist schnell gefüllt.
曼听公园
Der ehemalige Garten der Dai-Herrscher im Stadtzentrum mit Tempeln, Stupa und Tanzvorführungen am Abend.
曼飞龙佛塔
Eine Gruppe schlanker weißer Stupas um eine Hauptspitze auf einem Hügel im Süden des Bezirks – eines der bekanntesten Heiligtümer der Dai.
勐罕 · 傣族园
Mehrere Dai-Dörfer mit Pfahlhäusern, Klöstern und Gärten am Mekong. Täglich wird hier das Wasserfest nachgespielt.
野象谷
Stege und eine Seilbahn führen über den Regenwald; mit Glück sind wilde Asiatische Elefanten zu sehen.
易武
Altes Teedorf mit Handelshäusern der Qing-Zeit und Gärten alter Teebäume; von hier startete einst die Tee-Karawane nach Norden.
Der Fisch wird mit Kräutern gefüllt, mit Zitronengras umwickelt und über Holzkohle gegrillt.
Klebreis mit Ananasstücken, in der ausgehöhlten Frucht gedämpft – süß und duftend.
Scharfe Dips aus Tomate, Chili, Kräutern und fermentierten Bambussprossen werden zu Klebreis und Gemüse gereicht.
Frisch gepresster Rohtee und gereifter Pu'er aus den Fabriken und Bergdörfern um Menghai sind die bekanntesten Teesorten der Region.
Mehr dazu →Zum Neujahr der Dai im April reinigen die Menschen Buddhafiguren, bespritzen sich mit Wasser und lassen Drachenboote auf dem Mekong um die Wette fahren.
Jungen verbringen traditionell eine Zeit als Novizen im Kloster. Die Schriften sind in Dai-Schrift auf Palmblätter geritzt.
Die Häuser stehen auf Stelzen gegen Feuchtigkeit und Tiere; unter dem Boden lagern Holz und Geräte, oben liegt die offene Veranda.
Mit fließenden Arm- und Handbewegungen ahmen Tänzerinnen den Pfau nach, das Glückssymbol der Dai.
Menghai und Mengla sind Kerngebiete des Pu'er; Teefabriken, Kooperativen und Händler prägen die Wirtschaft der Bergdörfer.
Auf den Hängen stehen Kautschukplantagen, im Tal Bananen, Ananas und Mangos.
Das tropische Klima zieht besonders im Winter Reisende aus Nordchina an.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 景洪 | Jǐnghóng | Jinghong |
| 西双版纳 | Xīshuāngbǎnnà | „zwölf Bezirke“, volkstümlich „zwölftausend Reisfelder“ |
| 傣族 | Dǎizú | Dai (Volksgruppe) |
| 澜沧江 | Láncāng Jiāng | Mekong in China |
| 泼水节 | Pōshuǐjié | Wasserfest |
| 贝叶经 | bèiyèjīng | Palmblatt-Sutren |
| 竹楼 | zhúlóu | Pfahlhaus |
| 古树茶 | gǔshùchá | Tee von alten Bäumen |
Xishuangbanna ist der Autonome Bezirk der Dai im Süden Yunnans, Jinghong seine Hauptstadt. Viele Reisende sagen „Xishuangbanna“ und meinen die Stadt.
Zum Neujahr der Dai, meist Mitte April. Drei Tage lang gibt es Drachenbootrennen, Märkte und das Wasserbespritzen in den Straßen.
Ja. Menghai, Nannuo Shan, Bulang Shan und Yiwu sind von Jinghong aus erreichbar. Im Frühjahr, zur Pflücksaison, sind die Dörfer am lebendigsten.
Per Flug nach Xishuangbanna Gasa oder mit dem Zug aus Kunming auf der Strecke nach Laos.
Provinz
„Südlich der Wolken“ reicht China vom tibetischen Hochland bis in den tropischen Regenwald – eine Provinz der Schneegipfel, Teeberge und Karawanenwege, in der viele Völker ihre eigenen Häuser, Feste und Küchen pflegen.
Stadt · Yunnan
Auf dem Hochland am Ufer des Dian-Sees ist es fast das ganze Jahr über mild. Die Stadt, in der sich Karawanen, Eisenbahn und Blumenhandel trafen, ist das Tor zu Yunnan und zu den Nachbarländern im Süden.
Tee
Roher und reifer Pu-Erh aus Yunnan: gepresst, gelagert, über Jahre verändert.
Genuss
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