Stege an der Felswand
Vom Eingang zu Fuß zum Felsen, dann über Treppen und Stege an Ost- und Westwand entlang. Viele Nischen liegen hinter Gittern; Schwindelfreiheit hilft.
Grotten · Gansu
Màijī Shān Shíkū
Ein runder roter Felsen ragt aus bewaldeten Bergen, geformt wie ein Schober aus Weizengarben. An seinen Wänden kleben Nischen und Stege, und aus den Nischen lächeln Figuren aus Lehm.
Ein großer stehender Buddha mit zwei Bodhisattvas, hoch an der Ostwand über dem Tal – schon vom Zugangsweg zu sehen.
An der Westwand steht eine zweite Gruppe von Großfiguren, angelegt in der Zeit der Nördlichen Wei.
Eine kleine Lehmfigur mit geneigtem Kopf und stillem Lächeln, das bekannteste Gesicht des Maijishan.
Ein hoch gelegener Höhlenbau mit Säulenfront im Stil einer Holzhalle; darüber schweben Himmelswesen, halb gemalt, halb plastisch geformt.
Eine große Höhle mit zahlreichen kleinen Steinstelen, auf denen Buddhas und Legenden in Bildstreifen erzählt werden.
Das Kloster am Fuß des Felsens besteht seit vielen Jahrhunderten und bildet den Ausgangspunkt des Rundgangs.
Vom Eingang zu Fuß zum Felsen, dann über Treppen und Stege an Ost- und Westwand entlang. Viele Nischen liegen hinter Gittern; Schwindelfreiheit hilft.
Vom gegenüberliegenden Hang zeigt sich die ganze Form des Felsens mit dem Netz der Stege – der beste Blick für ein Foto.
Das Schutzgebiet um den Maijishan hat weitere Tempel und Wanderwege; Xianrenya mit Tempeln unter Felsüberhängen lohnt als Ergänzung.
春Frühling
Frisches Grün und Blüten im Wald; oft Nebel, der den Felsen verhüllt und wieder freigibt.
夏Sommer
Kühler als im Tal und saftig grün; Regenschauer machen die Stege nass.
秋Herbst
Die Wälder färben sich rot und gelb, die Luft ist klar – die schönste Zeit.
冬Winter
Kalt und still, nach Schneefall ein weißer Rahmen um den roten Fels. Stege können vereist sein.
Der Felsen besteht aus rötlichem Konglomerat, das für feine Steinarbeit zu grob ist. Daraus erklärt sich die Kunst der Lehmplastik.
Anders als die Wüstengrotten im Westen liegt der Maijishan in feuchtem Mischwald, der Nebel und Regen bringt.
Der Fels erhebt sich einzeln aus den umgebenden Hügeln; seine runde, oben abgeflachte Form gab ihm den Namen.
um 400Spätere Qin
Mönche begannen, Meditationsnischen in den Felsen zu schlagen. Der Ort lag an einem Weg zwischen Chang'an und dem Westen.
5.–7. Jh.Nördliche Wei bis Sui
Die meisten Höhlen und die großen Figurengruppen entstanden; der Dichter Yu Xin verfasste eine Inschrift über die Buddha-Nischen.
Ein Erdbeben brachte den mittleren Teil der Felswand zum Einsturz und teilte die Anlage in Ost- und Westwand.
960–1911Song bis Qing
Figuren wurden erneuert und neu bemalt; unter den Song entstanden weitere Plastiken, im Stil lebensnaher und weicher.
伏羲庙
Der Ahnentempel des Urkaisers Fuxi in der Altstadt von Tianshui lässt sich mit den Grotten an einem Tag verbinden.
Wegen der Fülle und Qualität der Figuren wird der Maijishan gern als Skulpturengalerie des Ostens bezeichnet.
Viele Figuren wirken wie Porträts: freundlich, nachdenklich, verspielt. Darin unterscheidet sich der Maijishan von strengeren Grotten anderswo.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 麦积山 | Màijī Shān | „Weizenschober-Berg“ |
| 石窟 | shíkū | Felsgrotte |
| 泥塑 | nísù | Lehmplastik |
| 栈道 | zhàndào | Plankenweg an der Felswand |
| 沙弥 | shāmí | Novize, junger Mönch |
Die Lage in bewaldeten Bergen, der Weizenschober-Felsen mit Stegen an der Wand und die ausdrucksvollen Lehmfiguren, die oft lebensnah und freundlich wirken.
Mit dem Schnellzug nach Tianshui Süd, dann mit Bus oder Taxi in die Berge. Am Eingang fahren Pendelbusse bis nahe an den Felsen.
Zwei bis drei Stunden für den Felsen, einen halben Tag mit Aussichtspunkt und Waldgebiet.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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Provinz
Ein schmales Land zwischen Lössplateau, Schneebergen und Wüste: Durch Gansu zogen Gesandte, Mönche und Karawanen der Seidenstraße – und hinterließen Grotten voller Buddhas.
Stadt · Gansu
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Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.