Seilbahn und Gipfelrunde
Mit der Seilbahn vom Osttor bergauf, dann über Stufen zum Cheng’en-Tempel, Pilzfelsen und Zehntausend Schriftrollen. Der Goldgipfel ist ein steiler Abstecher.
Heiliger Berg · Guizhou
Fànjìng Shān
Aus dem Nebel des Wuling-Gebirges ragt ein gespaltener Felsturm, auf dessen Hälften je ein Tempel steht. Darunter wachsen Wälder, in denen einer der seltensten Affen Chinas lebt.
Ein senkrechter Felsturm, oben gespalten; auf jeder Hälfte steht ein kleiner Tempel, für Shakyamuni und für Maitreya, verbunden durch eine Brücke. Der Aufstieg über Stufen und Ketten ist steil.
Ein Felsblock auf schmalem Sockel, wie ein Pilz geformt – das Symbol des Berges und beliebtestes Fotomotiv.
Eine Felswand aus waagerechten Schichten, die an gestapelte Bücher erinnert; die Legende spricht von Sutren, die der Buddha hinterließ.
Ein Nachbargipfel des Goldgipfels und älteres Ziel der Pilger; bei klarer Sicht reicht der Blick weit über das Bergland.
Kloster in der Gipfelregion unweit des Goldgipfels, Rastpunkt für Pilger und Wanderer auf der Runde.
Mit der Seilbahn vom Osttor bergauf, dann über Stufen zum Cheng’en-Tempel, Pilzfelsen und Zehntausend Schriftrollen. Der Goldgipfel ist ein steiler Abstecher.
Schmale Stufen und Eisenketten führen den Felsturm hinauf, oft im Einbahnverkehr. Nur bei trockenem Wetter und ohne Höhenangst.
Der traditionelle Weg über Tausende Steinstufen durch den Wald bis zur Gipfelregion. Heute nur wenig begangen; Auskunft zum Zustand vorher einholen.
春Frühling
Im April und Mai blühen Rhododendren und Magnolien an den Hängen. Nebel ist häufig, die Luft feucht.
夏Sommer
Deutlich kühler als im Tal, aber oft in Wolken und mit Gewittern. Die Ferienzeit bringt ausgebuchte Kontingente.
秋Herbst
Klarste Sicht des Jahres und buntes Laub; die beste Zeit für den Blick vom Gipfel.
冬Winter
Raureif und Schnee in der Gipfelregion. Bei Eis werden Goldgipfel und Seilbahn zeitweise gesperrt.
Anders als das Umland besteht der Berg aus altem, umgewandeltem Gestein. Er ragt wie eine Insel aus dem Karst und bewahrt Arten, die anderswo verschwunden sind.
Der grau-goldene Stumpfnasenaffe kommt nur am Fanjing Shan vor und zählt zu den seltensten Primaten der Welt.
Die Tannenart wächst nur in den höchsten Lagen des Berges, ein Relikt aus kälteren Erdzeitaltern.
Vom immergrünen Laubwald über Mischwald bis zu Rhododendron und Moos in der Gipfelregion.
Der Fanjing Shan ist der höchste Gipfel dieses Berglands zwischen Guizhou, Hunan, Hubei und Chongqing.
Bei Nebel und tiefstehender Sonne erscheint manchmal ein farbiger Lichtring um den eigenen Schatten, das „Buddha-Licht“.
15. Jh.Ming-Dynastie
Mit der Gründung der Provinz Guizhou 1413 geriet der Berg stärker in den Blick; Klöster und Pilgerwege wurden ausgebaut.
1573–1620Ming-Dynastie
In der Wanli-Ära wurden die Tempel auf dem Goldgipfel erneuert; der Berg galt nun als Stätte des Maitreya.
1644–1911Qing-Dynastie
Pilger aus Guizhou, Hunan und Sichuan stiegen zu Festen hinauf; Steinstelen am Weg berichten von Stiftungen und Wiederaufbau.
铜仁
Die Stadt am Jin-Fluss mit der Altstadt Zhongnanmen ist der nächste größere Ort und Bahnknoten.
Der Fanjing Shan gilt als Stätte des Maitreya, des Buddhas der Zukunft. Der Name leitet sich von „Fantian jingtu“ ab, dem reinen Land des Brahma-Himmels.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 梵净山 | Fànjìng Shān | Berg Fanjing |
| 红云金顶 | Hóngyún Jīndǐng | Rote-Wolken-Goldgipfel |
| 蘑菇石 | mógushí | Pilzfelsen |
| 弥勒 | Mílè | Maitreya |
| 黔金丝猴 | Qián jīnsīhóu | Guizhou-Goldaffe |
| 佛光 | fóguāng | „Buddha-Licht“ |
Einen ganzen Tag mit Seilbahn. Wer früh in Jiangkou startet, schafft Gipfelrunde und Goldgipfel bis zum Nachmittag.
Der Aufstieg ist kurz, aber sehr steil, teils an Ketten. Bei Regen, Eis oder großem Andrang wird er gesperrt. Wer nicht schwindelfrei ist, bleibt besser am Fuß.
Selten. Die Tiere leben scheu in abgelegenen Waldgebieten; Begegnungen auf den Besucherwegen sind Glückssache.
Wegen seiner Artenvielfalt: Der Berg bewahrt als Insel aus altem Gestein im Karstland viele Relikt- und Endemitenarten, darunter Goldaffe und Fanjing-Tanne.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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Provinz
Ein Hochland aus Kalkkegeln, Schluchten und Wasserfällen, in dessen Tälern Trommeltürme, Stelzenhäuser und Silberschmuck die Feste der Miao, Dong und Buyi prägen.
Stadt · Guizhou
Am Jin-Fluss, wo Guizhou an Hunan grenzt, liegt die Stadt zu Füßen des Fanjing Shan. Im Umland tanzen Nuo-Spieler in Holzmasken, und aus den Bergen kam einst roter Zinnober.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.
Geographie
Heilige Berge, Nationalparks, Schluchten, Seen und Welterbe – mit Wegen, Jahreszeiten und Anreise.