Stadt Xingyi兴义市
Der Hauptort liegt in einem Becken zwischen Wanfenglin im Süden und der Maling-Schlucht im Osten.
Hauptort des Autonomen Bezirks Qianxinan der Buyi und Miao · Guizhou
Xīngyì
Im Südwesten Guizhous stehen die Kalkkegel so dicht wie ein versteinerter Wald. Zwischen ihnen leuchten Rapsfelder, und in den Buyi-Dörfern klingen die acht Instrumente des Bayin.
Der Hauptort liegt in einem Becken zwischen Wanfenglin im Süden und der Maling-Schlucht im Osten.
Kreisstadt mit Lotusteich, Tempeln und Erinnerungsorten an den letzten Ming-Hof, der hier einige Jahre residierte.
Kreise am Beipan Jiang mit dem Doppelkegel von Shuangru Feng und Buyi-Dörfern in den Tälern.
Xingyi gehört zur Provinz Guizhou (贵州). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Tausende freistehende Kalkkegel erheben sich aus einer flachen Ebene. Zwischen ihnen liegen Felder, Dörfer und kleine Flüsse, die im Karst versickern.
Maling He und Beipan Jiang haben tiefe Schluchten in das Plateau gegraben; in der Regenzeit fallen Wasserfälle von den Kanten.
Mild, mit ausgeprägter Trocken- und Regenzeit. Im Frühjahr blüht Raps zwischen den Kegeln, im Sommer ist alles grün.
2. Jh. v. Chr.Han-Dynastie
Das Gebiet gehörte zum Umfeld von Yelang und wurde nach 111 v. Chr. Teil der Kommandantur Zangke. Gräber mit Bronzen aus dieser Zeit wurden im Bezirk gefunden.
1652–1656Südliche Ming
Der Yongli-Kaiser, letzter Herrscher der Südlichen Ming, residierte einige Jahre in Anlong, bevor er nach Yunnan weiterzog.
Ende 18. Jh.Qing-Dynastie
Die Präfektur im Südwesten erhielt den Namen Xingyi. Märkte an der Straße nach Yunnan und Guangxi belebten den Handel mit Salz, Tung-Öl und Vieh.
万峰林
Kegelkarst südlich der Stadt; eine Panoramastraße führt am Rand entlang, unten liegen Buyi-Dörfer wie Nahui zwischen Feldern.
马岭河峡谷
Enger Canyon mit Wasserfällen, Kalksinter und einem Weg entlang der Wände; im Sommer ist Rafting möglich.
万峰湖
Großer Stausee am Nanpan Jiang, aus dem bewaldete Karstkegel als Inseln ragen.
兴义国家地质公园博物馆
Skelette von Meeresreptilien der Trias, darunter der kleine Keichousaurus, der „Guizhou-Drache“.
双乳峰
Zwei gleichförmige, runde Karstkegel bei Zhenfeng, die sich wie ein Paar aus der Ebene heben.
Reisnudeln in klarer Hammelbrühe mit gehackten Kräutern und Chili, das bekannteste Gericht der Stadt.
Gedämpfte Teigtaschen, deren offene Oberseite an einen Besen erinnert, gefüllt mit Fleisch und Pilzen.
Mit Pflanzensäften gelb, rot, violett und schwarz gefärbter Klebreis gehört zum Buyi-Fest Sanyuesan.
Ein Ensemble aus acht Instrumenten, darunter Bambusflöte, Kniegeige und kleine Trommel, begleitet sitzend vorgetragene Lieder.
Mehr dazu →Buyi-Frauen färben Tücher in Indigo und weben Stoffe mit feinen Karomustern für Kopftücher und Aussteuer.
Am dritten Tag des dritten Mondmonats singen junge Leute Wechsellieder, Familien bereiten farbigen Klebreis zu.
Wanfenglin, Maling-Schlucht und Wanfeng-See sind die wichtigsten Ziele; Gasthäuser in Buyi-Dörfern nehmen Gäste auf.
Raps, Tee und Früchte aus den Tälern sowie Viehzucht auf dem Plateau prägen die Dörfer.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 兴义 | Xīngyì | Xingyi |
| 黔西南 | Qiánxīnán | Südwest-Guizhou |
| 万峰林 | Wànfēnglín | „Wald aus zehntausend Gipfeln“ |
| 布依族 | Bùyīzú | die Buyi |
| 八音 | bāyīn | „Acht Klänge“, Buyi-Ensemble |
| 贵州龙 | Guìzhōu lóng | Keichousaurus, Meeresreptil der Trias |
Eine Ebene mit Tausenden freistehenden Kalkkegeln südlich von Xingyi. Man kann sie von einer Straße am Rand überblicken oder mit Fahrrad und Shuttle durch die Buyi-Dörfer darunter fahren.
Ein kleines Meeresreptil aus der Trias, wissenschaftlich Keichousaurus. Seine Skelette sind in den Kalkschichten um Xingyi so häufig und gut erhalten, dass sie zum Symbol des Geoparks wurden.
Per Flug nach Xingyi Wanfenglin oder mit dem Zug; von Guiyang aus fährt man mit dem Schnellzug über Panzhou oder mit dem Fernbus über Anshun.
Ein Volk mit einer Sprache aus der Tai-Kadai-Familie, das vor allem im Süden und Südwesten Guizhous lebt. Bekannt sind Batik, Weberei, Wechselgesang und das Bayin-Ensemble.
Provinz
Ein Hochland aus Kalkkegeln, Schluchten und Wasserfällen, in dessen Tälern Trommeltürme, Stelzenhäuser und Silberschmuck die Feste der Miao, Dong und Buyi prägen.
Stadt · Guizhou
Westlich von Guiyang stürzt das Wasser über Kalkstufen und verschwindet in Höhlen. In den Steindörfern dazwischen tragen Frauen noch Gewänder, deren Schnitt aus der Ming-Zeit stammt.
Stadt · Guizhou
Eine Stadt in einem grünen Karstbecken, kühl im Sommer und oft im Nieselregen: Hier beginnt der Tag mit einer Schale Reisnudeln und endet an den Garküchen der Nachtmärkte.
Geographie
Heilige Berge, Nationalparks, Schluchten, Seen und Welterbe – mit Wegen, Jahreszeiten und Anreise.
Musik
Von der klassischen Instrumentalmusik bis zum Pop.