Sanya-Bucht und Stadtzentrum三亚湾
Lange Stadtbucht mit Palmenpromenade, Wohnhäusern und Märkten; abends beliebt zum Sonnenuntergang.
Bezirksfreie Stadt · Hainan
Sānyà
An der Südspitze der Insel reihen sich Buchten wie Perlen: Palmen, Korallen und warme Winter, dahinter die alte Präfekturstadt Yazhou, die einst als Ende der Welt galt.
Yalong-Bucht
Ein Halbmond aus feinem, hellem Sand zwischen grünen Kaps, davor klares Wasser über Korallen – die Yalong-Bucht ist das Bild, das viele von Hainan im Kopf haben.
Wuzhi Shan
Fünf Felsgipfel ragen wie die Finger einer Hand aus dem Bergwald – der Wuzhi Shan ist das Dach der Insel und Quelle ihrer großen Flüsse.
Tropischer Regenwald Hainan
Im bergigen Herzen der Insel wächst der größte zusammenhängende Tropenwald Chinas: Brettwurzeln, Würgefeigen und Baumfarne – und in den Kronen der Ruf eines der seltensten Affen der Welt.
Lange Stadtbucht mit Palmenpromenade, Wohnhäusern und Märkten; abends beliebt zum Sonnenuntergang.
Kleine, lebhafte Bucht zwischen zwei Hügeln, nahe am Zentrum und mit vielen Restaurants.
Weite Bucht im Osten mit großen Resorthotels, klarem Wasser und Tauchplätzen.
Der ruhigere Nordosten mit neuen Hotels, Einkaufszentrum und Blick auf die Insel Wuzhizhou.
Der Westen der Stadt um die alte Präfekturstadt, mit Fischerhafen, Reisfeldern und Gemüseplantagen.
Sanya gehört zur Provinz Hainan (海南). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Granitkaps gliedern die Küste in Buchten mit hellem Sand. Vor der Küste wachsen Korallenriffe, die als Schutzgebiet ausgewiesen sind.
Grüne Hügel reichen bis ans Meer, etwa der Luhuitou zwischen den Buchten und der Nanshan im Westen.
Warm das ganze Jahr, im Winter trocken und sonnig. Von Mai bis Oktober fallen Regengüsse, im Spätsommer und Herbst ziehen Taifune vorbei.
748–749Tang-Dynastie
Der Mönch Jianzhen trieb auf seinem fünften Versuch, Japan zu erreichen, an diese Küste. Er blieb etwa ein Jahr und ließ die verfallene Halle des Tempels Dayun Si wieder aufbauen, bevor er über das Festland zurückkehrte.
spätes 13. Jh.Yuan-Dynastie
Huang Daopo lebte Jahrzehnte in Yazhou und lernte von Li-Frauen Baumwolle zu spinnen und zu weben. Ihr Wissen trug sie in ihre Heimat Songjiang.
1368–1644Ming-Dynastie
Yazhou war Verwaltungssitz am Südende des Reiches, mit Stadtmauer, Konfuziustempel und Akademie – ein Verbannungsziel für in Ungnade gefallene Beamte.
1644–1911Qing-Dynastie
Beamte und Reisende ließen an den Küstenfelsen Inschriften meißeln, darunter die großen Zeichen „Tianya“, das „Ende des Himmels“.
亚龙湾
Die bekannteste Bucht der Insel mit feinem Sand, klarem Wasser, Korallen und einem Waldpark auf den Hügeln dahinter.
天涯海角
Granitblöcke am Strand im Westen der Stadt, beschriftet mit „Ende des Himmels“ und „Rand des Meeres“ – Sinnbild für die fernste Grenze des alten Reiches.
南山
Buddhistisches Tempelgelände am Meer mit einer weißen Guanyin-Statue, die auf einer Plattform in der Brandung steht, und Gärten am Hang.
崖州古城
Stadttor, Konfuziustempel und alte Gassen des einstigen Präfektursitzes; ruhiger Kontrast zu den Buchten.
鹿回头
Hügel mit Aussichtspark über Stadt und Buchten. Eine Li-Legende erzählt von einem Hirsch, der sich am Meer umwandte und zur jungen Frau wurde.
蜈支洲岛
Kleine Insel vor der Haitang-Bucht mit klarem Wasser, Tauch- und Schnorchelplätzen; per Boot erreichbar.
Auf den Fischmärkten wählt man Fisch, Krebse und Muscheln aus und lässt sie in einer Garküche nebenan zubereiten – gedämpft, gegrillt oder im Wok.
Auch in Sanya das Frühstück: Reisnudeln mit Sauce, Erdnüssen und eingelegtem Gemüse, oft in Suppe.
Mangos, Jackfrucht, Rambutan, Wachsäpfel und Kokos kommen frisch von Plantagen der Umgebung.
Kühle Süßspeise aus Kokosmilch, Bohnen und Früchten, beliebt an Strandständen.
In Dörfern im Hinterland weben Li-Frauen Brokat; Kulturparks zeigen Bootsdachhäuser, Bambusstangentanz und Handwerk.
Fischerfamilien, die traditionell auf Booten lebten, pflegen eigene Lieder und Küche. Schwimmende Restaurants in den Häfen gehen auf sie zurück.
Die Erinnerung an den Mönch, der an der Küste von Yazhou strandete und dort einen verfallenen Tempel erneuern ließ, gehört zur Lokalgeschichte der Stadt.
Hotels, Resorts und Einkaufszentren an den Buchten tragen die Wirtschaft der Stadt; Winter und Frühlingsfest sind Hochsaison.
Im warmen Winter säen Agrarforscher aus ganz China auf Feldern um Sanya Reis, Mais und andere Kulturen aus, um eine zusätzliche Generation zu gewinnen.
Fischerhäfen und Plantagen für Mangos, Gemüse und Melonen prägen die Ränder der Stadt.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 三亚 | Sānyà | Sanya |
| 崖州 | Yázhōu | alter Name der Gegend |
| 天涯海角 | tiānyá hǎijiǎo | „Ende des Himmels, Rand des Meeres“ |
| 亚龙湾 | Yàlóng Wān | Yalong-Bucht |
| 鹿回头 | Lùhuítóu | „Hirsch wendet den Kopf“ |
| 南山 | Nánshān | Südberg, Tempelgelände |
| 疍家 | Dànjiā | Tanka, Bootsfischer |
| 海鲜 | hǎixiān | Meeresfrüchte |
Die Yalong-Bucht gilt wegen Sand und Wasserqualität als schönste, ist aber von Resorts geprägt. Dadonghai ist städtischer und günstiger, die Sanya-Bucht lang und ideal für Sonnenuntergänge, die Haitang-Bucht am ruhigsten.
Von November bis April, wenn es trocken und warm ist. Die Wochen um das Frühlingsfest sind am vollsten. Im Sommer ist es heiß, im Herbst kommen Taifune vor.
„Ende des Himmels, Rand des Meeres“. Für Menschen der Kaiserzeit lag die Südküste Hainans am äußersten Rand der Welt; dorthin verbannt zu werden, galt als schwere Strafe.
Tauchen und Schnorcheln, das Tempelgelände Nanshan, die Altstadt Yazhou, Li-Dörfer im Hinterland und Ausflüge in den Regenwald am Wuzhi Shan oder in Jianfengling.
Provinz
Jenseits der Qiongzhou-Straße liegt Chinas tropische Insel: Kokospalmen an der Ostküste, Regenwald im bergigen Inneren und Buchten im Süden, die einst als Ende der Welt galten.
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Genuss
Die acht großen Regionalküchen, ihre Signaturgerichte und Rezepte zum Nachkochen.