Jeep-Tour zu den Seen
Geländewagen fahren über die Dünen zu mehreren Seen und zum Kloster. Die Fahrt über steile Kämme ist rasant – nichts für empfindliche Mägen.
Wüste · Innere Mongolei
Bādānjílín Shāmò
Zwischen Sandbergen, die zu den höchsten der Erde zählen, liegen blaue, grüne und rötliche Seen. Wenn der Sand die Hänge hinabrutscht, brummt die Wüste.
Die höchste Düne der Wüste und eine der höchsten der Welt. Vom Kamm schaut man auf ein Meer aus Sandbergen und die Seen dazwischen.
Einer der größten Seen der Wüste, eingefasst von steilen Dünen. Salzkrusten und Schilf säumen das Ufer.
Ein kleines Kloster mit weißer Stupa am Ufer eines Sees, mitten zwischen den Dünen – eines der bekanntesten Fotomotive der Wüste.
Je nach Salzgehalt und Mikroorganismen schimmern die Seen tiefblau, grün oder rötlich. Mancher Süßwassersee liegt direkt neben einem Salzsee.
An steilen Hängen erzeugt rutschender Sand ein Dröhnen wie von einem fernen Flugzeug. Am lautesten ist es an trockenen, warmen Tagen.
Am Rand der Wüste hat der Wind Felsen zu Pilzen, Bögen und Türmen geschliffen.
Geländewagen fahren über die Dünen zu mehreren Seen und zum Kloster. Die Fahrt über steile Kämme ist rasant – nichts für empfindliche Mägen.
Übernachtung in einer Pension an einem See, abends Sonnenuntergang auf einer Düne, morgens Aufstieg in den Sand und Weiterfahrt zu entfernteren Seen.
Mit Führer und Kamelen von See zu See, Übernachtung im Zelt. Nur mit erfahrenen Anbietern und ausreichend Wasser.
春Frühling
Windig, im April und Mai mit Sandstürmen. Die Seen sind eisfrei, die Temperaturen mild.
夏Sommer
Heiß am Tag, auf dem Sand sengend. Früh morgens und abends sind die Dünen am schönsten.
秋Herbst
Die beste Zeit: klare Luft, milde Tage, kühle Nächte. Die Euphrat-Pappeln in Ejin leuchten golden.
冬Winter
Sehr kalt, Seen teils gefroren, oft Schnee auf den Dünenkämmen. Kaum Besucher, viele Pensionen geschlossen.
Die Sandberge sind über lange Zeit gewachsen und bewegen sich kaum. Feuchter Sand im Inneren gibt ihnen Halt.
Die Seen werden von Grundwasser gespeist, das zwischen den Dünen austritt. Woher es genau kommt, ist Gegenstand der Forschung.
An den Seen wachsen Schilf und Tamarisken; Kropfgazellen, Wüstenfüchse und Zugvögel finden Wasser und Deckung.
Die Wüste ist Teil eines Hochplateaus zwischen Helan Shan und Gobi. Im Südosten schließt die Tengger-Wüste an, im Nordwesten fließt der Ejin-Fluss.
Extrem trocken mit großen Unterschieden zwischen Tag und Nacht. Regen fällt selten und meist im Sommer.
2.–1. Jh. v. Chr.Han-Dynastie
Nordwestlich der Wüste, im Gebiet von Juyan am Ejin-Fluss, errichteten die Han Grenzposten. Auf Holztäfelchen haben sich Berichte der Soldaten erhalten.
Ende 17. Jh.Qing-Dynastie
Choschuten-Mongolen ließen sich in Alxa nieder und bildeten ein eigenes Banner. Hirten zogen mit Kamelen und Ziegen an die Seen der Wüste.
19. Jh.Qing-Dynastie
Am Ufer eines Sees entstand das kleine Badain-Jaran-Kloster, das Hirten als Ort der Andacht diente.
额济纳胡杨林
Am Ejin-Fluss im Norden wachsen Pappeln, die sich im Oktober goldgelb färben – ein beliebtes Ziel im Herbst.
曼德拉山岩画
Auf dunklen Felsen im Banner Alxa Rechts sind Tausende Bilder von Tieren, Jägern und Zeichen eingeritzt.
In Alxa kommen Ziege, Hammel und Kamel auf den Tisch, dazu Kamelmilch und Milchtee in den Pensionen an den Seen.
Alxa gilt als Hochburg der Zucht zweihöckriger Kamele. Kamelrennen und Kamelfeste finden im Herbst und Winter statt.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 巴丹吉林 | Bādānjílín | Badain Jaran |
| 沙漠 | shāmò | Wüste |
| 沙山 | shāshān | Sandberg, Megadüne |
| 海子 | hǎizi | See in der Wüste |
| 鸣沙 | míngshā | singender Sand |
| 阿拉善 | Ālāshàn | Alxa |
Seit 2024. Die UNESCO würdigt die Riesendünen, die Seen zwischen ihnen und die singenden Sande als außergewöhnliche Wüstenlandschaft.
Per Flug nach Alxa Rechts oder über Zhangye in Gansu. Vom Banner aus bringen Geländewagen die Gäste in die Wüste; auf eigene Faust hineinzufahren ist gefährlich und in der Regel nicht gestattet.
Grundwasser tritt in Senken zwischen den Dünen aus. Verdunstung macht viele Seen salzig; einige führen Süßwasser.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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Autonome Region
Ein langer Bogen aus Steppe, Wald und Sand am Nordrand Chinas: Hier zogen Xiongnu, Xianbei, Kitan und Mongolen mit ihren Herden, und bis heute klingen Langlied und Pferdekopfgeige über das Gras.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.
Geographie
Heilige Berge, Nationalparks, Schluchten, Seen und Welterbe – mit Wegen, Jahreszeiten und Anreise.