Yuantouzhu zu Fuß
Vom Eingang durch die Kirschhaine zur Spitze der Landzunge und auf die Aussichtshügel. Parkbahnen und Boote verkürzen die Wege.
See · Jiangsu
Tài Hú
Ein flaches, weites Binnenmeer mit Inseln, Obsthängen und Fischerdörfern: Der Taihu nährte die Kultur Jiangnans und lieferte die Steine für ihre Gärten.
Die felsige Landzunge bei Wuxi ragt wie ein Schildkrötenkopf in den See. Parkwege, Pavillons und Aussichtshügel; im Frühjahr blühen hier die Kirschen.
Eine Kette von Brücken springt von Insel zu Insel hinüber nach Xishan. Die Fahrt darüber zeigt den See in seiner ganzen Weite.
Uferpark mit Wandelgängen am Li-See, einer Bucht des Taihu. Der Name erinnert an Fan Li und die Legende von seinem Rückzug mit Xi Shi.
Obst- und Teegärten ziehen sich die Hänge hinauf. Im Dorf Luxiang stehen Hallen und Wohnhäuser aus der Ming-Zeit.
Die größte Insel des Sees ist über Brücken erreichbar. Alte Dörfer wie Mingyue Wan liegen zwischen Loquat- und Teegärten am Ufer.
Eine ruhige Insel vor Dongshan, per Fähre erreichbar, mit Fischerhäusern, Uferwegen und Ausblick auf den offenen See.
Vom Eingang durch die Kirschhaine zur Spitze der Landzunge und auf die Aussichtshügel. Parkbahnen und Boote verkürzen die Wege.
Mit Auto oder Leihrad über die Taihu-Brücke auf die Insel, dann zu Uferdörfern, Teegärten und Aussichtspunkten. Die Ufer-Radwege sind flach.
Durch die Obstgärten der Halbinsel zum alten Dorf Luxiang mit Ming-Hallen; im Frühjahr beim Teepflücken zusehen.
Von Dongshan mit der Fähre zur kleinen Insel, dort auf Uferwegen rund um die Hügel spazieren. Auf das letzte Boot zurück achten.
春Frühling
Kirschblüte in Yuantouzhu, Teeernte am Dongting-Berg, frisches Grün an den Ufern. Die beliebteste und vollste Zeit.
夏Sommer
Heiß und feucht, dafür reifen Pflaumen und Yangmei-Früchte auf den Inseln. In warmen Wochen können Algen das Wasser grün färben.
秋Herbst
Klare Luft, reife Orangen auf Dongshan und die Saison der Seefrüchte. Die angenehmste Zeit für Radtouren.
冬Winter
Grau und kühl, mit weitem Blick über das stille Wasser. Kaum Besucher, viele Gasthäuser auf den Inseln haben geschlossen.
Der Taihu ist weit, aber flach. Wind bewegt rasch das ganze Wasser, trübt es und wirft kurze, steile Wellen auf.
Kalkstein vom Seegrund und von den Inseln, vom Wasser über lange Zeit durchlöchert. Die Steine wurden schon in der Song-Zeit für Kaisergärten gebrochen.
Das milde Seeklima begünstigt auf Dongshan und Xishan Tee, Loquat, Yangmei, Orangen und Kastanien – ein Obstgarten im Wasser.
Eine alte Redewendung spricht von den zweiundsiebzig Gipfeln des Taihu: bewaldete Hügel, die als Inseln und Halbinseln aus dem Wasser ragen.
Flüsse und Kanäle verbinden den See mit dem Jangtse, dem Kaiserkanal und den Wasserstädten im Osten.
5. Jh. v. Chr.Frühling und Herbst
Nach dem Sieg von Yue über Wu soll der Berater Fan Li mit der Schönen Xi Shi auf den Taihu entschwunden sein – eine der bekanntesten Legenden Jiangnans.
frühes 12. Jh.Song-Dynastie
Kaiser Huizong ließ Taihu-Steine und seltene Pflanzen in großen Transporten nach Kaifeng schaffen, um seinen Palastgarten zu schmücken.
1368–1911Ming- und Qing-Zeit
Kaufleute aus den Dongting-Bergen handelten im ganzen Reich und bauten zu Hause Hallen und Wohnhäuser. Der Tee der Region erhielt den Namen Biluochun.
苏州古典园林
In den Gärten der Stadt stehen die Steine aus dem Taihu – der beste Ort, um die Verbindung von See und Gartenkunst zu verstehen.
Weißfisch, weiße Garnelen und winzige Eisfische, frisch aus dem See und meist schlicht gedämpft – in den Gasthäusern am Ufer.
Mehr dazu →Der gerollte Grüntee wächst zwischen Obstbäumen auf Dongshan und Xishan und nimmt deren blumigen Duft an.
Mehr dazu →Früher kreuzten große Segelboote mit mehreren Masten über den See. Einige Fischerfamilien lebten ganz auf dem Wasser.
Im Ort Zhenhu am Ostufer arbeiten zahlreiche Stickerinnen der Suzhou-Stickerei in Werkstätten und kleinen Läden.
Mehr dazu →Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 太湖 | Tài Hú | „Großer See“ |
| 太湖石 | tàihúshí | Taihu-Stein |
| 鼋头渚 | Yuántóuzhǔ | Landzunge „Schildkrötenkopf“ |
| 洞庭山 | Dòngtíng Shān | Dongting-Berge (Dongshan und Xishan) |
| 碧螺春 | Bìluóchūn | Grüntee vom Taihu |
| 太湖三白 | Tài Hú sān bái | die drei Weißen vom Taihu |
Zwischen Wuxi im Norden, Suzhou im Osten und Huzhou im Süden. Die Ufer bei Wuxi und Suzhou gehören zu Jiangsu, das Südufer zu Zhejiang.
Für einen Aussichtspunkt mit Park: Yuantouzhu bei Wuxi. Für Dörfer, Teegärten und Radtouren: Dongshan und Xishan bei Suzhou.
Offizielle Badestellen sind selten, und in warmen Wochen kann Algenwachstum das Wasser trüben. Besser sind Bootsfahrten und Uferwege.
Aus Kalkstein am Seegrund und an den Inseln, vom Wasser ausgewaschen. Echte, alte Steine sind selten; viele Gartensteine stammen heute aus anderen Regionen.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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Provinz
Nanjing, Suzhou, Taicang — Industrieprovinz mit dem dichtesten DACH-Mittelstand in China.
Stadt · Jiangsu
Die Stadt am Nordufer des Taihu verbindet Seeufer, Kanal und Hügel. Aus ihrem Kreis Yixing kommen die Tonkannen, in denen Teekenner seit der Ming-Zeit ihren Tee aufgießen.
Stadt · Jiangsu
Kanäle statt Straßen, Mauern um verborgene Gärten und eine Stickerei, die mit feinsten Seidenfäden malt: Suzhou war über Jahrhunderte die Stadt der Gelehrten und Kaufleute am Kaiserkanal.
Genuss
Grün, Weiß, Gelb, Oolong, Schwarz, Pu-Erh — die sechs Teefamilien und die Kunst der Zubereitung.
Provinz
Hangzhou, Ningbo, Yiwu — Privatwirtschaft, E-Commerce, Partnerprovinz Niederösterreichs.