Altstadt Gusu姑苏区
Innerhalb des Wassergrabens liegen die meisten Gärten, die Pingjiang-Straße und das Suzhou-Museum. Die Bauhöhe ist begrenzt, die Altstadt wirkt niedrig und grün.
Bezirksfreie Stadt · Jiangsu
Sūzhōu
Kanäle statt Straßen, Mauern um verborgene Gärten und eine Stickerei, die mit feinsten Seidenfäden malt: Suzhou war über Jahrhunderte die Stadt der Gelehrten und Kaufleute am Kaiserkanal.
Klassische Gärten von Suzhou
Hinter hohen weißen Mauern bauten Gelehrte ganze Landschaften im Kleinen: Felsen als Berge, Teiche als Seen, Fenster als Bilderrahmen. Jeder Schritt zeigt ein neues Bild.
Zhouzhuang
Kanäle statt Gassen, Boote statt Karren: In Zhouzhuang führen Steinbrücken über das Wasser zu Kaufmannshäusern, deren Hintertüren direkt am Anleger liegen.
Innerhalb des Wassergrabens liegen die meisten Gärten, die Pingjiang-Straße und das Suzhou-Museum. Die Bauhöhe ist begrenzt, die Altstadt wirkt niedrig und grün.
Östlich der Altstadt entstand ein modernes Viertel mit Uferpromenade am Jinji-See, Einkaufszentren und Firmensitzen.
Der Süden reicht an den Taihu. Die Halbinsel Dongshan und die Insel Xishan sind für Teegärten, Obst und alte Dörfer bekannt.
Die Stadt zwischen Suzhou und Shanghai ist Heimat der Kunqu-Oper; zu ihr gehört auch die Wasserstadt Zhouzhuang.
Suzhou gehört zur Provinz Jiangsu (江苏). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Die Ebene ist von Seen, Flüssen und Kanälen durchzogen. Über Jahrhunderte reisten Waren und Menschen mit dem Boot; Brücken prägen jedes Stadtbild.
Einer der größten Süßwasserseen Chinas grenzt im Westen an die Stadt. Aus seinem Wasser stammen die löchrigen Kalksteine, die in jedem Garten stehen.
Mehr dazu →Mild und feucht, mit heißen Sommern und kühlen, grauen Wintern. Im Juni bringt die Pflaumenregenzeit wochenlangen Niesel.
514 v. Chr.Frühling und Herbst
König Helü von Wu ließ von seinem Berater Wu Zixu eine ummauerte Hauptstadt anlegen. Ihre Lage entspricht im Kern der heutigen Altstadt.
589–618Sui-Dynastie
Die Stadt erhielt den Namen Suzhou. Der Kaiserkanal verband sie mit dem Norden und machte sie zum Umschlagplatz für Reis und Seide.
825–826Tang-Dynastie
Der Dichter Bai Juyi war Präfekt von Suzhou. Er ließ einen Kanal zum Tigerhügel graben; an ihm entstand die Shantang-Straße.
960–1279Song-Dynastie
„Im Himmel ist das Paradies, auf Erden sind Suzhou und Hangzhou“ – das Sprichwort spiegelt den Reichtum der Stadt. Der Canglang-Pavillon wurde als erster der großen Gärten angelegt.
1368–1644Ming-Dynastie
Pensionierte Beamte legten Gärten an, Maler wie Shen Zhou, Wen Zhengming und Tang Yin begründeten die Wu-Schule. Seidenweberei und Buchdruck blühten.
1644–1911Qing-Dynastie
Die Kaiser Kangxi und Qianlong besuchten Suzhou auf ihren Südreisen mehrfach. 1860 nahmen die Taiping die Stadt ein, viele Gärten wurden beschädigt und später erneuert.
拙政园
Der größte Garten der Stadt ist um Teiche angelegt, mit Pavillons, Brücken und Lotusflächen. Er gilt als Inbegriff der Suzhou-Gartenkunst.
留园
Wandelgänge mit durchbrochenen Fenstern führen von Hof zu Hof. Der hohe Taihu-Stein „Wolkenkrönender Gipfel“ ist einer der berühmtesten Zierfelsen Chinas.
网师园
Klein, aber vollkommen proportioniert: Wohnhöfe und ein zentraler Teich, um den sich Hallen und Pavillons gruppieren.
虎丘
Auf dem Hügel im Nordwesten steht die schiefe Backsteinpagode des Yunyan-Tempels. Der Überlieferung nach liegt hier König Helü begraben.
平江路
Gasse entlang eines Kanals mit weiß getünchten Häusern, Teehäusern und Läden. Am Abend wird hier oft Pingtan-Balladengesang aufgeführt.
寒山寺
Der Tempel an der Ahornbrücke wurde durch das Tang-Gedicht „Nächtliches Ankern an der Ahornbrücke“ berühmt, das von der Mitternachtsglocke erzählt.
苏州博物馆
Der Bau von I. M. Pei übersetzt die weißen Wände und grauen Dächer der Altstadt in moderne Formen. Gezeigt werden Malerei der Wu-Schule, Keramik und Kunsthandwerk.
周庄
Die bekannteste Wasserstadt der Region mit Steinbrücken, Kanälen und Kaufmannshäusern aus Ming und Qing liegt im Gebiet von Kunshan.
大运河苏州段
Der Kanal umfließt die Altstadt. Zum Welterbe „Großer Kanal“ gehören hier unter anderem Pingjiang-Straße, Shantang-Straße, das Pan-Tor und die vielbogige Baodai-Brücke.
Der Fisch wird rautenförmig eingeschnitten, frittiert und mit süß-saurer Sauce übergossen. Die aufgefächerte Form soll an einen Eichhörnchenschwanz erinnern.
Mehr dazu →Im Herbst ist Krabbensaison: Die gedämpften Krabben werden mit Ingwer-Essig gegessen, ihr Rogen gilt als Delikatesse.
Mondkuchen mit blättrigem, mürbem Teig, süß mit Nüssen oder herzhaft mit Fleisch gefüllt und frisch aus dem Ofen verkauft.
Der Grüntee mit spiralförmig gerollten, behaarten Blättern wächst zwischen Obstbäumen in den Dongting-Bergen am Taihu.
Mehr dazu →Die älteste noch gespielte Opernform Chinas entstand im nahen Kunshan. Die zarten Melodien begleitet vor allem die Bambusflöte; seit 2001 ist Kunqu immaterielles Erbe der UNESCO.
Mehr dazu →Mit gespaltenen Seidenfäden sticken Kunsthandwerkerinnen Bilder von Katzen, Fischen und Landschaften, manche beidseitig. Zentrum ist der Ort Zhenhu am Taihu.
Mehr dazu →Erzählen und Singen im Wu-Dialekt, begleitet von Sanxian und Pipa. In Teehäusern der Altstadt wird die Kunst bis heute gepflegt.
Mehr dazu →Die Maler der Ming-Zeit malten Gärten, Felsen und Freundeskreise ihrer Stadt und prägten das Ideal des gebildeten Laienmalers.
Mehr dazu →Elektronik, Biomedizin, Maschinenbau und Automobilzulieferung konzentrieren sich im Industriepark und in den umliegenden Städten wie Kunshan.
Seidenweberei und Stickerei haben in Suzhou eine lange Tradition. Seidenfabriken und Werkstätten verkaufen Stoffe, Decken und Stickbilder.
Gärten, Altstadt und Wasserstädte machen Suzhou zu einem der meistbesuchten Reiseziele im Osten Chinas.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 苏州 | Sūzhōu | Suzhou |
| 姑苏 | Gūsū | klassischer Name der Stadt |
| 园林 | yuánlín | Garten, Gartenkunst |
| 昆曲 | kūnqǔ | Kunqu-Oper |
| 苏绣 | sūxiù | Suzhou-Stickerei |
| 评弹 | píngtán | Balladengesang im Wu-Dialekt |
| 水乡 | shuǐxiāng | Wasserland, Wasserstadt |
| 吴语 | Wúyǔ | Wu-Dialekt |
Für den ersten Besuch den Garten des bescheidenen Beamten, den Garten des Verweilens und den kleinen Garten des Meisters der Netze. Wer mehr Zeit hat, ergänzt den Canglang-Pavillon und den Löwenwald.
Ja, der Schnellzug fährt häufig und schnell. Für zwei Gärten, die Pingjiang-Straße und das Suzhou-Museum reicht ein Tag; mit Wasserstadt oder Taihu besser zwei bis drei Tage einplanen.
Wegen der Kanäle, die die Altstadt durchziehen und über viele Steinbrücken gequert werden. Das Bild ist jedoch westlich; in China spricht man vom „Wasserland Jiangnan“.
Mandarinfisch nach Eichhörnchenart, im Herbst Wollhandkrabben vom Yangcheng-See, Suzhou-Mondkuchen und Nudeln in klarer Brühe. Dazu passt Biluochun-Tee.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
Wie CHINANETZ Quellen auswählt und prüft: Recherche und Quellen.
Provinz
Nanjing, Suzhou, Taicang — Industrieprovinz mit dem dichtesten DACH-Mittelstand in China.
Stadt · Jiangsu
Die Stadt am Nordufer des Taihu verbindet Seeufer, Kanal und Hügel. Aus ihrem Kreis Yixing kommen die Tonkannen, in denen Teekenner seit der Ming-Zeit ihren Tee aufgießen.
Kunsthandwerk
Vom Maulbeerbaum über die Seidenstraße bis zur Haute Couture — Herstellung, Geschichte, Bedeutung.
Oper
Peking-Oper und regionale Opernformen.