Yingze und das Zentrum迎泽区
Rund um die Yingze-Straße liegen Bahnhof, Einkaufsstraßen und der Chongshan-Tempel. Das Liuxiang-Viertel ist das alte Geschäftsviertel der Innenstadt.
Provinzhauptstadt · Shanxi
Tàiyuán
Die Drachenstadt am Fen-Fluss war Festung der Zhao, Ausgangspunkt der Tang und über Jahrhunderte Schlüssel zum Norden. Ihr ältester Schatz liegt am Stadtrand: ein Ahnentempel unter tausendjährigen Zypressen.
Rund um die Yingze-Straße liegen Bahnhof, Einkaufsstraßen und der Chongshan-Tempel. Das Liuxiang-Viertel ist das alte Geschäftsviertel der Innenstadt.
Am Fuß des Xuanweng-Bergs liegen Jinci-Tempel, die Ruinen der alten Stadt Jinyang und der Weg zu den Tianlong-Grotten.
Ein langer Grünzug begleitet den Fluss mitten durch die Stadt – mit Radwegen, Brücken und dem Shanxi-Museum am Westufer.
Taiyuan gehört zur Provinz Shanxi (山西). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Die Stadt liegt an der Nordspitze einer fruchtbaren Beckenlandschaft, im Westen vom Lüliang-, im Osten vom Taihang-Gebirge begrenzt – ein natürlicher Riegel zwischen Steppe und Ebene.
Am Jinci-Tempel entspringt die „Nie alternde Quelle“, die über Jahrhunderte die Reisfelder und Mühlen im Süden der Stadt speiste.
Trocken mit kalten Wintern, oft windig im Frühjahr. Die Sommer sind warm, Regen fällt vor allem im Juli und August.
453 v. Chr.Zeit der Streitenden Reiche
Jinyang war Hochburg der Zhao-Familie. Belagert und überflutet, verbündeten sich die Zhao mit den Han und Wei und besiegten die Zhi – ein Schritt zur Teilung des Staates Jin.
550–577Nördliche Qi
Jinyang war Nebenhauptstadt der Nördlichen Qi. Aus dieser Zeit stammen der Riesenbuddha am Meng Shan und frühe Höhlen der Tianlong-Grotten.
618–907Tang-Dynastie
Li Yuan, Kommandant von Taiyuan, zog 617 mit seinen Söhnen nach Chang'an und gründete die Tang. Jinyang wurde als Nordhauptstadt ausgebaut.
Nach dem Sieg über das Reich der Nördlichen Han ließ Kaiser Taizong Jinyang niederbrennen und fluten. Weiter nördlich entstand das heutige Taiyuan.
1368–1911Ming- und Qing-Zeit
Taiyuan war Sitz eines Ming-Prinzen und der Provinzverwaltung. Aus der Stadt stammte der Gelehrte, Arzt und Kalligraph Fu Shan (1607–1684).
晋祠
Ahnentempel für Shu Yu, den ersten Herrscher von Jin. Die Halle der Heiligen Mutter aus der Song-Zeit birgt bemalte Figuren von Hofdamen; davor Kreuzbrücke, Zypressen und Quellen.
山西博物院
Das Provinzmuseum am Fen-Fluss zeigt Bronzen aus dem Staat Jin, Funde aus Taosi, buddhistische Skulpturen und Stücke zur Geschichte der Kaufleute.
双塔寺
Zwei Ziegelpagoden aus der späten Ming-Zeit überragen den Südosten der Stadt und gelten als ihr Wahrzeichen; im Frühjahr blühen im Hof alte Pfingstrosen.
崇善寺
Ein Ming-Prinz stiftete den Tempel für seine Mutter. Erhalten ist die Halle der Großen Barmherzigkeit mit drei vergoldeten Bodhisattva-Figuren.
天龙山石窟
Höhlentempel aus Östlicher Wei, Nördlicher Qi, Sui und Tang in einem bewaldeten Tal südwestlich der Stadt. Viele Köpfe wurden einst abgeschlagen und ins Ausland verkauft.
蒙山大佛
Ein sitzender Buddha der Nördlichen Qi, aus dem Fels einer Bergflanke gehauen. Lange verschollen, ist die Figur heute wiederhergestellt.
Ein Frühstückseintopf aus Hammelfleisch, Yamswurzel, Lotuswurzel, Tragantwurzel und geröstetem Mehl. Die Überlieferung schreibt das Rezept Fu Shan zu, der es für seine kranke Mutter erdachte.
Dünne Schweinefleischscheiben werden kurz in Öl gegart und mit Pilzen, Holzohren und einem Schuss Essig gebraten – das bekannteste Gericht der Shanxi-Küche.
Der Koch schabt Streifen von einem Teigblock direkt ins kochende Wasser. Sie sind in der Mitte dick, an den Rändern dünn und werden mit Fleischsoße serviert.
Mehr dazu →Im Kreis Qingxu reift der dunkle Essig in Tonkrügen. Brauereien zeigen, wie Sorghum, Weizenkleie und Erbsen zum Essig werden.
Die Zhonglu-Bangzi-Oper ist in Taiyuan und Jinzhong zu Hause: hohe Stimmen, Holzklappern und Geschichten aus Geschichte und Legende.
Mehr dazu →Gelehrter, Arzt und Kalligraph der Umbruchszeit von Ming zu Qing. Seine wilde Kursivschrift und die ihm zugeschriebene Schrift zur Frauenheilkunde werden bis heute gelesen.
Mehr dazu →Mit Jinci, der Doppelpagode und den Grotten ist Taiyuan der Ausgangspunkt für die Baugeschichte Shanxis – vom Staat Jin bis zu den Ming-Prinzen.
Große Kohle- und Energiekonzerne der Provinz haben ihren Sitz in Taiyuan. Die Stadt ist Verwaltungs- und Handelszentrum des Bergbaus.
Das Stahlwerk Taiyuan (TISCO) ist auf Edelstahl spezialisiert und einer der großen Hersteller dieser Sorte.
Schwermaschinen für Bergbau und Stahlindustrie werden in Taiyuan seit Langem gebaut, darunter Bagger und Walzwerksanlagen.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 太原 | Tàiyuán | Taiyuan, „große Ebene“ |
| 晋阳 | Jìnyáng | alte Stadt vor Taiyuan |
| 龙城 | Lóngchéng | „Drachenstadt“, Beiname |
| 晋祠 | Jìncí | Jinci-Tempel |
| 圣母殿 | Shèngmǔ Diàn | Halle der Heiligen Mutter |
| 难老泉 | Nánlǎo Quán | „Nie alternde Quelle“ |
| 汾河 | Fén Hé | Fen-Fluss |
| 头脑 | tóunǎo | Frühstückseintopf aus Taiyuan |
Für den Jinci-Tempel, das Shanxi-Museum, die Tianlong-Grotten, den Essig aus Qingxu und als Ausgangspunkt der Tang-Dynastie. Wirtschaftlich stehen Kohle, Energie und Edelstahl im Vordergrund.
Als Auftakt einer Shanxi-Reise ja: Das Museum ordnet die Provinz ein, Jinci zeigt Song-Architektur im Original, und nach Pingyao, Datong und zum Wutai Shan bestehen gute Verbindungen.
Per Flug nach Taiyuan Wusu oder mit dem Schnellzug nach Taiyuan Süd. Von Peking und Xi'an bestehen direkte Verbindungen, ebenso nach Zhengzhou.
Messergeschabte Nudeln, Guoyourou und zum Frühstück Tounao. Dazu gehört der dunkle Essig aus Qingxu, den man auch als Mitbringsel kaufen kann.
Provinz
Zwischen Taihang-Gebirge und Gelbem Fluss liegt ein Lössland, das mehr alte Holzbauten bewahrt als jede andere Region Chinas – und aus dem die Bankiers des Kaiserreichs kamen.
Stadt · Shanxi
Hinter einer Mauer aus dem 14. Jahrhundert wurde hier im 19. Jahrhundert mit Geld aus ganz China gehandelt. Heute ist Pingyao eine lebendige Kreisstadt, in der Menschen noch in den alten Hofhäusern wohnen.
Stadt · Shanxi
In den Kleinstädten südlich von Taiyuan ließen Händlerfamilien, die mit Tee, Salz und Silber reich geworden waren, burgartige Anwesen mit Dutzenden Höfen bauen.
Stadt · Shanxi
Zweimal war Datong Hauptstadt von Reitervölkern, die sich dem Buddhismus zuwandten, danach Festung an der Großen Mauer. Hinter der wiederaufgebauten Stadtmauer stehen Tempelhallen aus dem 11. Jahrhundert.
Oper
Peking-Oper und regionale Opernformen.
Kunst
Schriftstile, Werkzeuge und Meister der chinesischen Schreibkunst.