Guankou灌口古城
Die Altstadt mit Holzhäusern, Kanälen und der überdachten Nanqiao-Brücke. Abends sitzen Einheimische an den Wasserläufen beim Tee.
Kreisfreie Stadt unter Chengdu · Sichuan
Dūjiāngyàn
Seit mehr als zwei Jahrtausenden teilt hier ein Damm aus Kies und Bambuskörben den Min-Fluss – und verwandelt die Ebene dahinter in eines der fruchtbarsten Länder Chinas.
Die Altstadt mit Holzhäusern, Kanälen und der überdachten Nanqiao-Brücke. Abends sitzen Einheimische an den Wasserläufen beim Tee.
Der daoistische Berg liegt südwestlich des Zentrums. Am Fuß reihen sich Gasthäuser, Teestuben und Hotels.
Mehr dazu →Im Norden steigen bewaldete Täler an, mit Bächen, Bambus und kühlen Sommerfrischen.
Dujiangyan gehört zur Provinz Sichuan (四川). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Der Fluss verlässt hier die Schluchten des Hochlands. Genau an dieser Stelle lässt sich sein Wasser teilen und in die Ebene leiten.
Ein Netz aus Kanälen verteilt das Wasser auf Reisfelder und Gemüsegärten. Die Ebene gilt seither als „Land des Überflusses“.
Feucht und mild, im Sommer kühler als Chengdu. Nebel und Nieselregen sind häufig, Frost ist selten.
um 256 v. Chr.Zeit der Streitenden Reiche
Der Staat Qin hatte Shu erobert. Sein Präfekt Li Bing ließ den Fluss teilen und die Felsen am Baoping-Durchlass aufbrechen – Hochwasser und Dürre wurden beherrschbar.
206 v. Chr.–220Han-Dynastie
Dank der sicheren Ernten wurde Shu zur Kornkammer des Reiches. Das Volk verehrte Li Bing und seinen Sohn bald als Schutzgötter.
2. Jh.Östliche Han-Dynastie
Zhang Daoling zog sich auf den Qingcheng Shan zurück; der Berg gilt als eine der Wiegen des organisierten Daoismus.
10.–19. Jh.Song- bis Qing-Dynastie
Jeden Winter wurde das Flussbett mit Bambuskörben und Holzböcken abgesperrt und ausgeräumt. Die Arbeit folgte der überlieferten Regel: tief graben, niedrig bauen.
都江堰水利工程
Fischmaul, Sandüberlauf und Baoping-Durchlass arbeiten zusammen: Sie teilen den Fluss, spülen Geröll aus und begrenzen die Wassermenge für die Ebene.
青城山
Daoistische Tempel im Bergwald, verbunden durch Steinwege – „der stillste Berg unter dem Himmel“.
二王庙
Der Tempel am Hang über dem Fluss ehrt Li Bing und seinen Sohn. Inschriften an den Wänden halten die Regeln des Wasserbaus fest.
安澜索桥
Eine schwankende Seilbrücke über beide Flussarme, mit Blick auf das Fischmaul von oben.
伏龙观
Der Tempel auf dem Lidui-Felsen erinnert an die Legende, Li Bing habe hier einen Drachen gebändigt. Davor liegt der Baoping-Durchlass.
灌口古城
Gassen mit Holzfassaden, Kanäle aus dem Bewässerungsnetz und Teehäuser – der passende Ausklang nach dem Rundgang.
Am Fuß des Berges kochen Gasthäuser mit Bambussprossen, Pilzen, Räucherfleisch und Tofu – einfache Bergküche der Chengdu-Ebene.
Mehr dazu →Kleine Flussfische werden scharf geschmort oder in würziger Brühe serviert.
Am Qingcheng Shan gehören ein milchig-trüber Wein aus Kiwis, eingelegtes Gemüse, Hühnersuppe mit Ginkgonüssen und Bergtee zu den überlieferten Spezialitäten.
Mehr dazu →Jedes Frühjahr wird zum Qingming-Fest die Sperre im Fluss feierlich geöffnet. Opfer an Li Bing und Umzüge begleiten das Fest.
Mehr dazu →Die Klöster am Qingcheng Shan führen Rituale, Musik und Körperübungen weiter; der Berg gilt als eine der Wiegen der Schule des Himmelsmeisters.
Mehr dazu →Mit dem Berg ist eine eigene Schule von Kampfkunst und Taiji verbunden, die in den Klöstern gelehrt wird.
Mehr dazu →Welterbe, Altstadt und Berg machen den Fremdenverkehr zum wichtigsten Erwerb der Stadt.
Kiwis, Tee und Gemüse wachsen im feuchten Umland; die Kanäle versorgen die Felder.
Kühle Täler und Gasthöfe machen die Berge zum Wochenendziel der Stadtbewohner aus Chengdu.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 都江堰 | Dūjiāngyàn | Name des Wasserbaus und der Stadt |
| 鱼嘴 | yúzuǐ | Fischmaul, Flussteiler |
| 飞沙堰 | Fēishāyàn | Sandüberlauf |
| 宝瓶口 | Bǎopíngkǒu | Baoping-Durchlass |
| 李冰 | Lǐ Bīng | Erbauer des Wasserbaus |
| 放水节 | Fàngshuǐ Jié | Fest der Wasserfreigabe |
| 道观 | dàoguàn | daoistischer Tempel |
Die Anlage kommt ohne Staumauer aus: Sie teilt den Fluss mit einem Kiesdamm, lässt Geröll über einen Überlauf abfließen und begrenzt die Wassermenge an einem Felsdurchlass. So bewässert sie die Ebene seit der Qin-Zeit.
Mit der Schnellbahn in weniger als einer Stunde. Ein Abzweig der Bahn endet am Lidui Park direkt am Wasserbau; die Hauptstrecke führt weiter bis zum Qingcheng Shan.
Für den Wasserbau mit Erwang-Tempel und Hängebrücke einen halben Tag, für den vorderen Qingcheng Shan einen weiteren halben Tag. Wer auch den hinteren Berg sehen will, plant zwei Tage.
Ja, am Stadtrand liegt eine Einrichtung des nationalen Panda-Schutzzentrums. Über die Schutzgebiete in den Bergen informiert die Seite zu den Panda-Reservaten.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
Wie CHINANETZ Quellen auswählt und prüft: Recherche und Quellen.
Provinz
Pandas, scharfe Küche, Chengdu und Chongqing.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.
Philosophie
Konfuzianismus, Daoismus, Buddhismus, Legalismus und ihre Denker.