Uferweg am Nordufer
Ein ebener Holzsteg und Pfad führt vom Busparkplatz am Seeufer entlang zu Aussichtspunkten, Tempelpavillons und zum Bootsanleger.
See · Xinjiang
Tiānshān Tiānchí
Ein grünblauer See zwischen dunklen Fichtenhängen, darüber die Eisgipfel des Bogda: Die Legende verlegt hierher den Jadeteich, an dem die Königinmutter des Westens Gäste empfing.
Vom Anleger am Nordufer fahren Boote über den See. Von der Wasserfläche aus sieht man den Bogda Feng in voller Breite über dem Talschluss.
Der höchste Gipfel des östlichen Tian Shan trägt ganzjährig Eis. „Bogda“ bedeutet im Mongolischen etwa „heilig“; der Berg wurde lange verehrt.
Ein kleiner, runder Teich unterhalb des Hauptsees, in den ein Wasserfall stürzt. Die Legende nennt ihn das Fußbad der Königinmutter des Westens.
Ein stiller Waldsee östlich des Hauptsees mit einem Wasserfall, der über eine Felsstufe in die Tiefe fällt.
Ein zackiger Felsgrat über dem See, den eine Seilbahn erschließt. Von oben sieht man den See, die Waldhänge und bei klarer Sicht weit in die Dsungarische Ebene.
An den Wiesen um den See stehen im Sommer Jurten. Hier gibt es Milchtee, Naan und Joghurt, manchmal auch Ausritte.
Ein ebener Holzsteg und Pfad führt vom Busparkplatz am Seeufer entlang zu Aussichtspunkten, Tempelpavillons und zum Bootsanleger.
Unterhalb des Hauptsees verbinden Treppen und Pfade den Westlichen und den Östlichen Kleinen Tianchi mit ihren Wasserfällen. Die Shuttlebusse halten an beiden.
Die Seilbahn fährt auf den Grat, oben verlaufen Stege und Pfade über felsiges Gelände. Wetterfeste Kleidung mitnehmen, es ist deutlich kühler als am See.
春Frühling
Im Mai taut das Eis auf dem See, an den Hängen blühen erste Blumen. Oben kann es noch schneien.
夏Sommer
Juni bis August ist Hauptsaison: grüne Wiesen, Jurten der Kasachen, angenehme Kühle gegenüber der Stadt. Gewitter sind möglich.
秋Herbst
Im September färben sich Birken und Pappeln gelb, die Luft ist klar und der Bogda gut sichtbar.
冬Winter
Der See friert zu und liegt unter Schnee; Bootsfahrten ruhen. Das Gebiet wird dann für Wintersport und Eisfeste genutzt.
Gletscher formten das Tal; Schuttmassen aus der Eiszeit stauen den See am Nordende auf. Schmelzwasser vom Bogda speist ihn.
Die schlanke, spitz zulaufende Fichte bildet an den Nordhängen dichte Wälder. Ihre schmale Krone lässt den Schnee abgleiten.
Vom Wüstenrand am Gebirgsfuß über Steppe, Fichtenwald und Almwiesen bis zu Gletschern: Auf kurzer Strecke folgen die Vegetationszonen des Tian Shan aufeinander.
Der Tianchi liegt in einem Tal, das vom Bogda-Massiv nach Norden zur Dsungarischen Ebene hin abfällt. Auf der Fahrt dorthin wechselt die Landschaft von Steppe zu Wald.
um 10. Jh. v. Chr.Legende der Zhou-Zeit
Die alte Erzählung über König Mu von Zhou berichtet, er sei nach Westen gereist und am Jadeteich von der Königinmutter des Westens empfangen worden. Viele verbinden diesen Ort mit dem Tianchi.
18. Jh.Qing-Dynastie
Im 18. Jahrhundert entstanden am See daoistische Tempel. Der Name Tianchi, „Himmelssee“, setzte sich in dieser Zeit durch.
Kasachische Familien servieren gesalzenen Milchtee mit Naan, Butter und Käse. Oft gibt es auch gekochtes Hammelfleisch.
Die Göttin mit ihrem Garten der Unsterblichkeitspfirsiche wohnt nach der Überlieferung im Kunlun. Die Verbindung des Tianchi mit ihrem Jadeteich ist eine beliebte lokale Deutung.
Im Frühsommer ziehen Familien mit ihren Herden auf die Hochweiden und schlagen dort Jurten auf; im Herbst geht es zurück in die Winterquartiere.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 天池 | Tiānchí | „Himmelssee“ |
| 天山 | Tiānshān | Tian Shan |
| 博格达峰 | Bógédá Fēng | Bogda Feng |
| 瑶池 | Yáochí | Jadeteich der Legende |
| 西王母 | Xīwángmǔ | Königinmutter des Westens |
| 雪岭云杉 | xuělǐng yúnshān | Tian-Shan-Fichte |
Mit dem Bus oder Auto zum Besucherzentrum am Gebirgsfuß, von dort mit dem Shuttlebus zum See. Für Hin- und Rückweg samt Besuch einen ganzen Tag einplanen.
Ja. Das Bogda-Gebiet mit dem Tianchi gehört seit 2013 zum Welterbe Xinjiang-Tianshan, das mehrere Teilgebiete im Tian Shan umfasst.
In der Saison bieten kasachische Familien einfache Übernachtungen in Jurten an. Wer Komfort sucht, übernachtet in Ürümqi oder Fukang.
Im Hochsommer, wenn die Wiesen grün sind, und im September bei klarer Herbstluft. Im Winter ist der See gefroren und verschneit.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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