Erdaoqiao二道桥
Das uigurisch geprägte Viertel im Süden des Zentrums mit dem Großen Basar, Garküchen, Naan-Bäckereien und Läden für Stoffe, Instrumente und Trockenfrüchte.
Hauptstadt der Autonomen Region · Xinjiang
Wūlǔmùqí
Zwischen den Schneegipfeln des Bogda und der Dsungarischen Steppe wuchs aus einer Qing-Stadtgründung die Drehscheibe Xinjiangs – mit Basaren, Nudelküchen und den Schätzen der Seidenstraße im Museum.
Das uigurisch geprägte Viertel im Süden des Zentrums mit dem Großen Basar, Garküchen, Naan-Bäckereien und Läden für Stoffe, Instrumente und Trockenfrüchte.
Der rote Felshügel mit Pagode markiert die Mitte der Stadt. Ringsum liegen Einkaufsstraßen, der Volkspark und die alten Geschäftsviertel der Qing-Zeit.
Richtung Süden steigt das Land zu den Vorbergen des Tian Shan an. Von hier führen Straßen zu den Südlichen Weiden und über den Pass nach Turpan.
Ürümqi gehört zur Autonomen Region Xinjiang (新疆). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Im Osten der Stadt erhebt sich das vergletscherte Bogda-Massiv, an klaren Tagen von vielen Straßen aus sichtbar. Sein Schmelzwasser speist den Ürümqi-Fluss.
Südöstlich führt ein Korridor zwischen den Bergen nach Dabancheng und Turpan. Salzseen und lange Reihen von Windrädern säumen die Strecke.
Kontinental: warme, trockene Sommer und lange, kalte Winter mit Schnee. Frühling und Herbst sind kurz, aber klar.
7.–8. Jh.Tang-Dynastie
Die Lehmruine von Wulabo südlich der heutigen Stadt wird von vielen Forschern mit der Tang-Stadt Luntai an der nördlichen Route der Seidenstraße gleichgesetzt.
17.–18. Jh.Dsungaren
Die Weiden am Nordhang des Tian Shan gehörten zum Gebiet der Dsungaren, eines westmongolischen Volkes. Aus ihrer Sprache stammt der Name Ürümqi.
1763Qing-Dynastie
Die Qing ließen eine befestigte Stadt errichten und nannten sie Dihua. Kaufleute aus dem Landesinneren eröffneten Geschäfte, Tempel und Gildenhäuser.
1788Qing-Dynastie
Auf dem Hongshan wurde eine Ziegelpagode errichtet, die bis heute über der Stadt steht und als ihr Wahrzeichen gilt.
1884Späte Qing-Zeit
Mit der Gründung der Provinz Xinjiang wurde Dihua Sitz des Gouverneurs und damit Hauptstadt der gesamten Region.
新疆博物馆
Mumien aus dem Tarimbecken, Textilien und Grabbeigaben aus Astana, Handschriften und Münzen der Seidenstraße sowie Säle zur Kultur der Völker Xinjiangs.
大巴扎
Der Markt in Erdaoqiao ist in Formen islamischer Baukunst gestaltet, mit Minarett und Arkaden. Hier gibt es Teppiche, Messingwaren, Gewürze, Nüsse und Musikinstrumente.
红山公园
Der Park auf dem roten Felshügel mit der Qing-Pagode bietet den besten Blick über die Stadt und bei klarer Luft bis zum Bogda Feng.
南山牧场
Täler mit Fichtenwald, Wiesen und Wasserfällen im Tian Shan südlich der Stadt. Im Sommer schlagen kasachische Familien dort ihre Jurten auf.
天池
Der Bergsee am Bogda Feng ist das klassische Tagesziel von Ürümqi aus und Teil des Welterbes Xinjiang-Tianshan.
达坂城盐湖
Flache Salzseen am Weg nach Turpan, in denen sich das Gebirge spiegelt. Dabancheng ist auch durch ein bekanntes Volkslied über seine Mädchen berühmt.
Huhn, Kartoffeln und Paprika in einer scharfen Soße, zum Schluss mit breiten Nudeln – die große Platte wird in der Runde gegessen.
Handgezogene Nudeln mit einer Pfanne aus Hammelfleisch und Gemüse. In Ürümqi gibt es sie in uigurischen, Hui- und kasachischen Garküchen.
Spieße vom Kohlegrill mit Kreuzkümmel und im Tonofen gebackene Teigtaschen mit Hammelfleisch und Zwiebeln – typische Straßenküche in Erdaoqiao.
Uigurische, Hui-, kasachische und Han-Restaurants liegen oft Tür an Tür. Hui-Garküchen erkennt man an arabischen Schriftzügen neben chinesischen Zeichen.
Das Volkslied über die Mädchen von Dabancheng und ihre langen Zöpfe gehört zu den bekanntesten Liedern aus Xinjiang und wird im ganzen Land gesungen.
Mehr dazu →Abends füllen sich die Nachtmärkte mit Grillständen, Saftpressen für Granatäpfel und Verkäufern von Trockenobst. Handeln gehört dazu.
Ürümqi ist der zentrale Umschlagplatz Xinjiangs für Trockenfrüchte, Nüsse, Teppiche und Konsumgüter; Großmärkte beliefern Händler aus der ganzen Region.
Hier laufen die Bahnstrecken nach Lanzhou, Kaschgar und zu den Grenzübergängen Alashankou und Khorgas zusammen. Der Flughafen verbindet die Oasen untereinander.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 乌鲁木齐 | Wūlǔmùqí | Ürümqi |
| 迪化 | Díhuà | Name der Stadt unter den Qing |
| 二道桥 | Èrdàoqiáo | Basarviertel im Süden |
| 红山 | Hóngshān | „Roter Berg“ im Zentrum |
| 博格达峰 | Bógédá Fēng | Bogda Feng |
| 大盘鸡 | dàpánjī | „Huhn auf der großen Platte“ |
| 烤包子 | kǎobāozi | Samsa, Teigtasche aus dem Tonofen |
Als Hauptstadt Xinjiangs am Fuß des Tian Shan, für das Regionalmuseum mit Mumien aus dem Tarimbecken, den Großen Basar in Erdaoqiao, die Hongshan-Pagode und als Ausgangspunkt zum Tianchi.
Seit 1884, als Xinjiang zur Provinz wurde. Die Stadt hieß damals Dihua und war 1763 von den Qing als befestigte Stadt angelegt worden.
Am schnellsten mit dem Schnellzug zum Bahnhof Turpan Nord; von dort fahren Busse und Taxis in die Stadt. Mit dem Auto führt die Strecke über Dabancheng durch den Gebirgskorridor.
Dapanji, Laghman, Hammelspieße, Samsa und Polo. In Erdaoqiao und auf den Nachtmärkten gibt es dazu frische Säfte, Joghurt und Trockenobst.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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Autonome Region
Schneegipfel über Wüstenrändern, Pappelalleen und Weinlauben in den Oasen, Basare zwischen Lehmhäusern: Xinjiang war zwei Jahrtausende lang Drehscheibe der Seidenstraße zwischen China, Indien, Persien und Steppe.
Stadt · Xinjiang
In einer der tiefsten Senken der Erde, zwischen rot glühenden Bergen, verwandelt Schmelzwasser aus dem Tian Shan eine Wüste in Weingärten – umgeben von Lehmstädten, in denen einst Könige, Mönche und Kaufleute lebten.
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Wo sich die nördliche und die südliche Route um die Taklamakan wieder trafen, bevor die Karawanen über den Pamir zogen, liegt die Stadt der Lehmgassen, Kupferschmiede und Instrumentenbauer.
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