Rundgang entlang der Achse
Vom Caoxi-Tor durch die Hallen bis zur Patriarchenhalle und zur Pagode; die Wege sind flach und gepflastert.
Historische Stätte · Guangdong
Nánhuá Sì
In einem stillen Tal südlich von Shaoguan lehrte ein Mönch aus Guangdong die plötzliche Erleuchtung – das Kloster, in dem sein Körper bis heute bewahrt wird, gilt als Stammkloster des Chan-Buddhismus.
Das Eingangstor mit der Inschrift „Caoxi“ – der Name des Tals wurde zum Beinamen der ganzen Lehre Huinengs. Dahinter ein Teich mit Brücke.
Die Haupthalle mit drei großen Buddhafiguren; hier versammeln sich die Mönche zu den täglichen Andachten.
Die achteckige Pagode überragt das Kloster. Ursprünglich aus Holz, wurde sie in der Ming-Zeit in Ziegel neu errichtet.
Hier sitzt der mumifizierte, mit Lack überzogene Körper Huinengs, seit über tausend Jahren verehrt. Daneben ruht Hanshan Deqing auf dieselbe Weise.
Geschnitzte Figuren buddhistischer Heiliger aus der Nördlichen Song-Zeit, viele mit Stifterinschriften – seltene Zeugnisse der Holzskulptur ihrer Epoche.
Hinter dem Kloster sprudelt eine Quelle, die nach der Legende entsprang, als Huineng seinen Stab in den Boden stieß.
Vom Caoxi-Tor durch die Hallen bis zur Patriarchenhalle und zur Pagode; die Wege sind flach und gepflastert.
Hinter den Hallen führt ein Weg durch alte Bäume zur Zhuoxi-Quelle und zu stillen Plätzen am Hang.
Wer früh kommt, hört Rezitation und Glocken in der Haupthalle. Ruhig bleiben, nicht fotografieren und den Mönchen Platz lassen.
春Frühling
Grünes Tal, oft Nieselregen; zu buddhistischen Festtagen im Frühjahr kommen viele Pilger.
夏Sommer
Heiß und feucht, aber die alten Bäume spenden Schatten. Morgens ist es am angenehmsten.
秋Herbst
Klar und trocken, die beste Zeit für einen ruhigen Besuch und für die Verbindung mit dem Danxia Shan.
冬Winter
Mild bis kühl und wenig besucht; die Hallen wirken dann besonders still.
Ein Bach und bewaldete Hügel umgeben das Kloster; das Tal liegt abseits der Straßen und ist von Feldern und Dörfern umgeben.
502Liang-Zeit
Der indische Mönch Zhiyao Sanzang soll das Tal wegen seines duftenden Wassers gewählt haben. Das Kloster erhielt den Namen Baolin, „Schatzwald“.
677–713Tang-Dynastie
Huineng lehrte in Baolin über Jahrzehnte. Nach seinem Tod wurde sein Körper hierher gebracht und verehrt.
Der erste Song-Kaiser verlieh dem Kloster den Namen Nanhua. In der Song-Zeit entstanden auch die geschnitzten Arhat-Figuren.
frühes 17. Jh.Ming-Dynastie
Hanshan Deqing ordnete Gebäude, Besitz und Regeln des Klosters neu und machte es wieder zu einem Zentrum der Lehre.
丹霞山
Das rote Sandsteingebirge nordöstlich von Shaoguan lässt sich mit dem Kloster zu einer zweitägigen Reise verbinden.
云门寺
Das Stammkloster der Yunmen-Schule in Ruyuan, westlich von Shaoguan, für alle, die einer zweiten Chan-Linie folgen wollen.
Das Kloster und Lokale am Eingang servieren fleischlose Gerichte aus Tofu, Pilzen und Gemüse der Region.
Die Aufzeichnung seiner Lehre gilt als eines der wenigen Werke eines chinesischen Meisters, die den Titel Sutra tragen. Sie betont die eigene Buddha-Natur und die plötzliche Erleuchtung.
Mehr dazu →Aus Huinengs Schülerkreis gingen die großen Linien des Chan hervor, die später als Zen in Japan und als Seon in Korea weiterlebten.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 南华寺 | Nánhuá Sì | Nanhua-Kloster |
| 宝林寺 | Bǎolín Sì | Baolin-Kloster, alter Name |
| 慧能 | Huìnéng | Huineng |
| 六祖 | Liùzǔ | Sechster Patriarch |
| 顿悟 | dùnwù | plötzliche Erleuchtung |
| 真身 | zhēnshēn | bewahrter Körper |
| 曹溪 | Cáoxī | Caoxi-Tal |
Hier lehrte Huineng, der Sechste Patriarch des Chan-Buddhismus. Fast alle späteren Chan- und Zen-Schulen führen sich auf ihn zurück, und sein Körper wird im Kloster bis heute verehrt.
Ja, die Figur sitzt in der Halle des Sechsten Patriarchen hinter einem Altar. Fotografieren ist dort meist nicht erlaubt; Besucher verbeugen sich oder bringen Weihrauch dar.
Mit dem Schnellzug nach Shaoguan, dann mit Bus oder Taxi in den Süden der Stadt. Das Kloster lässt sich gut mit dem Danxia Shan verbinden.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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Provinz
Perlflussdelta, Guangzhou und Shenzhen — Chinas größte Provinzwirtschaft und Heimat des Kantonesischen.
Stadt · Guangdong
Im bergigen Norden Guangdongs, wo die alten Wege über die Pässe nach Süden führten, stehen rote Sandsteinfelsen und das Kloster, in dem der Chan-Buddhismus seine Gestalt fand.