Aussichtsrunde Ping'an
Vom Dorf steigen Stufenwege zu den beiden Aussichtspunkten „Neun Drachen“ und „Sieben Sterne“ und in einem Bogen zurück.
Historische Stätte · Guangxi
Lóngjǐ Tītián
Vom Talgrund bis zu den Kämmen winden sich Terrassen wie die Schuppen eines Drachen um den Berg: Die Reisfelder von Longji sind über Jahrhunderte von Hand geformtes Land.
Vom Aussichtspunkt oberhalb von Ping'an sieht man neun Grate wie Drachen und fünf Kuppen wie Tiger, alle von Terrassen umzogen.
Sieben kleine Hügel mit Terrassenringen umgeben einen größeren – ein Bild, das bei Wasserstand im Frühsommer am klarsten wird.
Das Zhuang-Dorf aus hölzernen Pfahlhäusern liegt mitten in den Terrassen und ist der meistbesuchte Ausgangspunkt.
Oberhalb von Dazhai steigen die Felder in scheinbar endlosen Stufen zum Himmel auf – der eindrucksvollste Blick in Jinkeng.
Ein Aussichtspunkt über Dazhai, an dem sich die Terrassen wie Notenlinien über mehrere Hänge ziehen.
Der höchste Aussichtspunkt in Jinkeng, erreichbar zu Fuß oder mit der Seilbahn, mit Rundblick über die Terrassen beider Täler.
Ein ruhigeres Zhuang-Dorf mit alten Holzhäusern, Steinwegen und einer kleinen Ausstellung zu Terrassenbau und Alltag.
Vom Dorf steigen Stufenwege zu den beiden Aussichtspunkten „Neun Drachen“ und „Sieben Sterne“ und in einem Bogen zurück.
Von Dazhai führt ein steiler Pfad zu den Aussichtspunkten und nach Tiantouzhai hinauf; zurück bietet sich die Seilbahn an.
Die Wanderung verbindet die beiden Terrassengebiete über Zhongliu und abgelegene Dörfer. Man folgt Feldrändern und Waldpfaden; Orientierung ist nicht überall einfach.
春Frühling
Im Mai und Juni werden die Felder geflutet und bepflanzt; die Wasserflächen spiegeln Himmel und Wolken.
夏Sommer
Die Reispflanzen wachsen dicht und leuchtend grün. Häufige Schauer machen die Pfade rutschig.
秋Herbst
Ende September und im Oktober reift der Reis; die Terrassen färben sich goldgelb. Die beliebteste Zeit.
冬Winter
Die Felder liegen brach, manchmal überzieht Raureif oder Schnee die Grate. Wenige Besucher, kühle Nächte.
Die Wälder auf den Kämmen speichern Regen und geben ihn über Quellen ab. Bambusrohre und Rinnen leiten das Wasser von Feld zu Feld hinab.
Viele Terrassen sind nur wenige Schritte breit. Ihre Ränder aus Erde und Stein folgen genau den Höhenlinien des Hangs.
Steile Hänge, tief eingeschnittene Bäche und dichte Wälder prägen den Kreis. Die Terrassen nehmen die Mitte der Hänge ein, oben bleibt Wald.
In einem Waldtal des Kreises treten warme Quellen aus, die sich nach einer Wandertour zum Baden anbieten.
1271–1368Yuan-Dynastie
Nach der Überlieferung begannen die Bewohner in dieser Zeit, die Hänge terrassenförmig anzulegen.
1368–1644Ming-Dynastie
Zhuang und Yao dehnten die Felder Generation um Generation den Berg hinauf aus und legten Wasserrinnen durch die Hänge.
frühe Qing-ZeitQing-Dynastie
Die Terrassen erreichten weitgehend ihre heutige Ausdehnung. Dorfregeln hielten fest, wie Wasser und Wald gemeinsam genutzt werden.
黄洛瑶寨
Im Dorf der Roten Yao tragen die Frauen ihr sehr langes Haar kunstvoll um den Kopf gewunden; sie zeigen es bei Vorführungen.
三江
Die Dong-Dörfer mit Trommeltürmen und Wind-und-Regen-Brücken liegen westlich und lassen sich gut anschließen.
Reis mit Speck und Pilzen wird in einem frischen Bambusrohr über dem Feuer gegart und nimmt dessen Duft an.
In Öl gerösteter Tee mit Ingwer, aufgegossen und mit Puffreis und Erdnüssen gegessen – ein Frühstück der Bergdörfer.
Die Frauen tragen rot bestickte Kleidung. Das Haar wird traditionell nur einmal im Leben geschnitten und dann aufbewahrt und mit eingeflochten.
Die Holzhäuser stehen auf Stelzen am Hang: unten Vieh und Geräte, darüber Wohnraum und oben der Speicher für Reis und Mais.
Pflügen mit Büffeln, Pflanzen und Ernten geschehen noch weitgehend von Hand; zu Aussaat und Ernte feiern die Dörfer eigene Feste.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 龙脊 | Lóngjǐ | „Drachenrücken“ |
| 梯田 | tītián | Terrassenfeld |
| 龙胜 | Lóngshèng | Kreis Longsheng |
| 平安 | Píng'ān | Zhuang-Dorf |
| 大寨 | Dàzhài | Yao-Dorf in Jinkeng |
| 红瑶 | Hóng Yáo | Rote Yao |
| 竹筒饭 | zhútǒng fàn | Reis im Bambusrohr |
Ping'an ist leichter erreichbar und hat die bekanntesten Aussichtspunkte, ist aber belebter. Dazhai in Jinkeng ist weitläufiger, mit größeren Terrassenflächen und einer Seilbahn. Wer zwei Tage hat, sieht beide.
Im Mai und Juni, wenn die Felder Wasser spiegeln, und Ende September bis Oktober zur Ernte. Im Sommer ist alles grün, im Winter liegen die Felder brach.
Ein Tagesausflug von Guilin ist möglich, lässt aber nur ein Gebiet zu. Mit einer Übernachtung erlebt man Morgenlicht und kann zwischen Ping'an und Dazhai wandern.
Provinz
Karstlandschaften und die Grenze zu Vietnam.
Stadt · Guangxi
Kalkkegel stehen zwischen Wohnblocks und Seen, Osmanthus duftet im Herbst über den Straßen: Guilin ist die Stadt, deren Landschaft zum Inbegriff chinesischer Malerei wurde.
Stadt · Guangxi
Überdachte Holzbrücken spannen sich über grüne Flüsse, in der Dorfmitte ragt der Trommelturm auf: In Sanjiang zeigt sich die Holzbaukunst der Dong in ihrer reinsten Form.
Stadt · Guangxi
Hinter jeder Straßenecke steht ein Kalkkegel, zwischen den Bergen liegen Reisfelder und Bambus: In Yangshuo reist man nicht an der Landschaft vorbei, sondern mitten durch sie hindurch.
Geographie
Provinzen, Klima, Landschaften, Bevölkerung.