Aufstieg über die Vordertore
Vom Besucherzentrum über steile Stufen durch die Torpässe bis zum Plateau mit dem Palastgelände. Der klassische Weg der Verteidiger.
Historische Stätte · Guizhou
Hǎilóngtún
Auf einem Bergrücken, den Schluchten auf drei Seiten umschließen, sperrten die Fürsten von Bozhou den Weg mit steinernen Toren – bis ein Ming-Heer die Festung nach langer Belagerung einnahm.
Die unteren Tore der Vorderseite, die „Bronzesäulen-“ und „Eisensäulen-Pass“ heißen. Sie sperren den steilen Weg aus dem Tal.
Das Tor des „Fliegenden Tigers“ liegt an einem schmalen Grat, an dem der Weg in den Fels gehauen ist.
Das Tor des „Fliegenden Drachen“ mit Steinbogen und Inschrift gehört zu den besterhaltenen Bauten der Festung.
Das Tor „zum Himmel gewandt“ markiert den Zugang zum Plateau; von hier öffnet sich der Blick über die Täler.
Grundmauern, Treppen und Entwässerungsgräben der Fürstenresidenz auf dem Plateau, bei Ausgrabungen freigelegt.
Vom Besucherzentrum über steile Stufen durch die Torpässe bis zum Plateau mit dem Palastgelände. Der klassische Weg der Verteidiger.
Rundgang über das Gipfelplateau zu Palastresten, Mauern und Aussichtspunkten über die Schluchten.
春Frühling
Blühende Bäume an den Hängen, angenehm zum Steigen; nach Regen sind die Stufen rutschig.
夏Sommer
Grün und feucht, oft Gewitter am Nachmittag. Früh am Morgen aufsteigen.
秋Herbst
Klare Luft und gute Fernsicht über die Täler, die beste Zeit für den Besuch.
冬Winter
Kühl, oft neblig und ruhig; die Mauern wirken im Nebel besonders eindrucksvoll.
Der Longyan-Berg ist fast rundum von steilen Hängen und Schluchten umgeben. Nur ein schmaler Zugang von vorn und einer von hinten führten hinauf.
Yang Duan nahm Bozhou in Besitz. Seine Nachkommen herrschten als erbliche Fürsten, anerkannt von den wechselnden Dynastien.
1257Südliche Song
Mit Zustimmung des Song-Hofes begann der Fürst Yang Wen den Bau der Bergfestung, um Bozhou gegen die mongolischen Heere zu sichern.
1590er-JahreMing-Dynastie
Der Fürst Yang Yinglong baute die Festung aus, errichtete neue Tore und einen Palast und geriet zunehmend in Konflikt mit dem Hof.
1600Ming-Dynastie
Ein großes Ming-Heer belagerte und eroberte Hailongtun. Die Herrschaft der Yang endete nach rund sieben Jahrhunderten, Bozhou wurde aufgeteilt.
杨粲墓
Grab eines Yang-Fürsten der Song-Zeit mit reichen Steinreliefs, gut mit Hailongtun zu verbinden.
遵义
Die Stadt ist Ausgangsort für Hailongtun, Maotai und Chishui.
Das Kaiserreich verwaltete Bergregionen über erbliche einheimische Fürsten, die Titel und Siegel erhielten. Die Welterbe-Stätten zeigen, wie diese Herrschaft baulich aussah.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 海龙屯 | Hǎilóngtún | Hailongtun |
| 土司 | tǔsī | erblicher einheimischer Fürst |
| 播州 | Bōzhōu | alter Name von Zunyi |
| 关 | guān | Pass, befestigtes Tor |
| 杨应龙 | Yáng Yìnglóng | letzter Fürst von Bozhou |
Eine Bergfestung der Yang, die als erbliche Fürsten Bozhou – das heutige Zunyi – über rund sieben Jahrhunderte regierten. Sie wurde 1257 begonnen und 1600 von einem Ming-Heer erobert.
Sie gehört mit Laosicheng in Hunan und Tangya in Hubei zu den Tusi-Stätten, die seit 2015 zeigen, wie das Kaiserreich Bergvölker über einheimische Fürsten verwaltete.
Mittel: steile, unregelmäßige Steinstufen. Mit Pausen braucht man für Auf- und Abstieg mit Plateaurunde einen halben Tag.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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Provinz
Ein Hochland aus Kalkkegeln, Schluchten und Wasserfällen, in dessen Tälern Trommeltürme, Stelzenhäuser und Silberschmuck die Feste der Miao, Dong und Buyi prägen.
Stadt · Guizhou
Im Norden Guizhous fällt das Plateau in rote Sandsteintäler ab. Am Chishui-Fluss riecht die Luft nach gärender Hirse, auf einem Bergrücken wachen die Tore der Yang-Fürsten.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.