Wuchang武昌
Das Südufer mit Schlangenhügel, Gelber-Kranich-Turm, Provinzmuseum, Ostsee und der Wuhan-Universität. Hier stand die alte Verwaltungsstadt mit Mauer.
Provinzhauptstadt · Hubei
Wǔhàn
Drei Städte an zwei Flüssen: Wuchang mit Turm und Hochschulen, Hankou mit Handelshäusern am Kai, Hanyang mit Tempel und Qin-Terrasse – verbunden durch Brücken über den Jangtse.
Das Südufer mit Schlangenhügel, Gelber-Kranich-Turm, Provinzmuseum, Ostsee und der Wuhan-Universität. Hier stand die alte Verwaltungsstadt mit Mauer.
Die Handelsstadt am Nordufer mit Kaipromenade, Kolonnadenbauten der früheren Konzessionen und der Fußgängerstraße Jianghan Lu.
Der kleinste der drei Teile zwischen Han und Jangtse, mit Schildkrötenhügel, Guiyuan-Tempel und der Qin-Terrasse.
Wuhan gehört zur Provinz Hubei (湖北). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Jangtse und Han teilen die Stadt in drei Teile. Schlangenhügel und Schildkrötenhügel stehen sich an der engsten Stelle des Jangtse gegenüber.
Innerhalb der Stadt liegen Dutzende Seen, allen voran der Ostsee mit Uferwegen, Waldhügeln und Pflaumen- und Kirschblütengärten.
Wuhan gilt als einer der „Öfen“ Chinas: lange, schwüle Sommer, im Winter feuchte Kälte. Im Frühling blühen Kirschen an Ostsee und Universität.
um 1500 v. Chr.Shang-Dynastie
Die ummauerte Stadt Panlongcheng im heutigen Bezirk Huangpi war ein Stützpunkt der Shang für Kupfer und Handel am Jangtse.
223Drei Reiche
Sun Quan ließ am Jangtse eine Festung anlegen; auf ihrem Wachturm geht der Überlieferung nach der Gelbe-Kranich-Turm zurück.
618–907Tang-Dynastie
Cui Hao schrieb am Turm sein berühmtes Gedicht vom davongeflogenen Kranich. Li Bai verabschiedete hier seinen Freund Meng Haoran in Richtung Yangzhou.
15.–19. Jh.Ming- und Qing-Zeit
Seit der Ming-Zeit mündet der Han nördlich des Schildkrötenhügels; an der neuen Mündung wuchs Hankou zu einem der vier großen Handelsorte des Reiches. 1861 wurde der Hafen für den Außenhandel geöffnet.
1889–1911Späte Qing-Zeit
Generalgouverneur Zhang Zhidong gründete Eisenwerk, Arsenal und Schulen in Hanyang und Wuchang. Am 10. Oktober 1911 begann in Wuchang der Aufstand, der zum Ende der Qing führte.
黄鹤楼
Der mehrstöckige Turm auf dem Schlangenhügel wurde oft zerstört und neu errichtet. Von den oberen Galerien reicht der Blick über den Jangtse nach Hanyang.
湖北省博物馆
Glanzstücke sind das Glockenspiel aus dem Grab des Marquis Yi von Zeng und das Schwert des Königs Goujian von Yue. Im Museum finden Konzerte auf Nachbauten der Glocken statt.
东湖
Großer Stadtsee mit Radwegen, Hügeln und Gärten; im Frühjahr blühen Pflaumen und Kirschen, im Sommer Lotus.
归元寺
Buddhistisches Kloster der Qing-Zeit in Hanyang, bekannt für seine Halle mit Hunderten vergoldeter Luohan-Figuren.
古琴台
Gedenkort der Freundschaft zwischen dem Qin-Spieler Yu Boya und dem Holzfäller Zhong Ziqi, der als Einziger seine Musik verstand.
汉口江滩
Parks am Jangtse, dahinter Bank- und Handelshäuser mit Säulenfassaden aus der Zeit der Konzessionen – abends ein beliebter Spazierweg.
户部巷
Imbissgasse in Wuchang nahe dem Turm, in der sich die Frühstücksklassiker der Stadt an einem Ort probieren lassen.
Vorgegarte Nudeln werden kurz aufgekocht und mit Sesampaste, Sojasauce, eingelegtem Rettich und Frühlingszwiebeln gemischt – das Frühstück der Stadt.
Eine dünne Hülle aus Bohnen- und Eierteig über Klebreis mit Pilzen, Fleisch und Bambus, in großen Pfannen goldbraun gebraten.
Frittierte Ringe aus Reis- und Sojateig, außen knusprig und in der Mitte dünn – ein typischer Imbiss Wuhans.
Scharf-würzig geschmorte Entenhälse sind ein Snack, den Garküchen aus Wuhan in ganz China bekannt gemacht haben.
„Guozao“ nennen die Einwohner das Frühstück außer Haus. Garküchen öffnen im Morgengrauen, gegessen wird oft im Stehen oder im Gehen.
Die Regionaloper aus Hankou mit den Melodien Xipi und Erhuang gilt als eine der Quellen der Peking-Oper.
Mehr dazu →Das Glockenspiel aus dem Grab des Marquis Yi von Zeng kann zwei Töne pro Glocke erzeugen. Aufführungen mit Nachbauten machen die Hofmusik der Streitenden Reiche hörbar.
Mehr dazu →Dongfeng Motor hat seinen Hauptsitz in Wuhan; mehrere Pkw-Werke und Zulieferer liegen im Wirtschaftsgebiet im Südwesten der Stadt.
Im Optics Valley im Osten entstehen Glasfasern, Laser und Halbleiter; Hochschulen und Unternehmen arbeiten hier eng zusammen.
Das große Stahlwerk im Bezirk Qingshan führt die Tradition der Eisenwerke von Hanyang fort.
Wuhan-Universität und Huazhong-Universität für Wissenschaft und Technologie gehören zu den bekanntesten Hochschulen des Landes.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 武汉 | Wǔhàn | Wuhan |
| 武昌 | Wǔchāng | Stadtteil am Südufer |
| 汉口 | Hànkǒu | Handelsstadt am Nordufer |
| 汉阳 | Hànyáng | Stadtteil zwischen Han und Jangtse |
| 黄鹤楼 | Huánghè Lóu | Gelber-Kranich-Turm |
| 过早 | guòzǎo | Frühstück außer Haus |
| 热干面 | règānmiàn | heiße trockene Nudeln |
| 编钟 | biānzhōng | Glockenspiel aus Bronze |
Für die Lage am Zusammenfluss von Jangtse und Han, den Gelber-Kranich-Turm, das Glockenspiel im Provinzmuseum, den Ostsee, seine Hochschulen und für heiße trockene Nudeln.
Wuchang, Hankou und Hanyang wuchsen jahrhundertelang getrennt an den Ufern der beiden Flüsse. Erst im 20. Jahrhundert wurden sie zu einer Stadt vereinigt; die drei Namen leben als Stadtteile fort.
Zum Frühstück heiße trockene Nudeln, gefüllte Tofuhaut und Reiskringel, später Wuchang-Fisch, Lotuswurzel-Rippchen-Suppe und scharfe Entenhälse.
Zwei Tage reichen für Turm, Museum, Ostsee und Hankou. Wuhan ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Wudang Shan, Yichang und die Drei Schluchten.
Provinz
Wo der Han-Fluss in den Jangtse mündet, liegt das Herz des alten Chu: eine Provinz der tausend Seen, der daoistischen Berge und der Schluchten, durch die der Strom aus Sichuan bricht.
Stadt · Hubei
Hier tritt der Jangtse aus den Bergen in die Ebene. Früher mussten die Schiffe in Yichang umladen, heute heben Schleusen und Schiffshebewerk sie über zwei Staumauern.
Oper
Peking-Oper und regionale Opernformen.
Genuss
Die acht großen Regionalküchen, ihre Signaturgerichte und Rezepte zum Nachkochen.