Nordschleife Hailar–Ergun–Shiwei
Mit dem Wagen von Hailar zum Mo'erge-Fluss, weiter zum Ergun-Feuchtgebiet und über Enhe nach Shiwei. Zurück durch die Wälder am Rand des Hinggan.
Grasland · Innere Mongolei
Hūlúnbèi'ěr Dà Cǎoyuán
Grüne Hügel bis zum Horizont, Flüsse, die sich in Schlingen durch die Wiesen winden, und weiße Jurten mit Herden davor: das Bild der Steppe schlechthin.
Der Fluss windet sich in unzähligen Schleifen durch eine breite Aue. Von den Hügeln am Rand sieht man Herden, Jurten und das silbrige Band des Wassers.
Am Stadtrand von Ergun breitet sich ein Mosaik aus Wasserläufen, Weiden und Birkeninseln aus; ein Aussichtspunkt überblickt die Aue.
Das Dorf am Ergun-Fluss mit Blockhäusern und Gärten gilt als eine Wiege der frühen Mongolen.
Ein Dorf in einem grünen Tal mit Holzhäusern, Gästezimmern, Kuhherden und selbstgebackenem Brot.
Der große See im Westen ist vom Grasland umgeben. An seinen Ufern brüten Wasservögel, an windigen Tagen schlagen hohe Wellen an den Strand.
Am Übergang zum Gebirge wechseln Wiesen und Birkenhaine. Im September färben sich die Blätter goldgelb.
Mit dem Wagen von Hailar zum Mo'erge-Fluss, weiter zum Ergun-Feuchtgebiet und über Enhe nach Shiwei. Zurück durch die Wälder am Rand des Hinggan.
Von Hailar durch das Grasland der Barga-Mongolen zum Hulun-See und weiter nach Manzhouli.
Viele Lager bieten Ausritte mit Führer an. Mongolische Pferde sind klein und ausdauernd; Anfänger reiten im Schritt.
春Frühling
Im Mai taut das Land, das Gras ist noch braun. Zugvögel rasten an Seen und Flüssen.
夏Sommer
Juli und August sind grün und blühend, die Nächte kühl. Naadam-Feste und die meisten Gäste.
秋Herbst
Im September gelbe Birken und goldenes Gras, Heuballen auf den Wiesen. Ab Oktober wird es frostig.
冬Winter
Tiefer Schnee und strenge Kälte. Manche Lager bieten Schlittenfahrten und Winterfeste an.
Dank höherer Niederschläge als weiter westlich wachsen hier dichte Gräser und viele Blütenpflanzen wie Lilien, Enzian und Astern.
Hailar, Ergun und Mo'erge schlängeln sich durch flache Auen und bilden Altarme und Feuchtwiesen – Lebensraum für Kraniche und Schwäne.
Neben Herden von Schafen, Rindern und Pferden leben Murmeltiere, Füchse und Greifvögel im Grasland.
Das Grasland erstreckt sich vom Westrand des Großen Hinggan bis zu den Seen im äußersten Westen der Region.
Wege führen oft über Gras; Herden kreuzen die Straßen. Die Landschaft wirkt leer, ist aber in Weideflächen der Familien aufgeteilt.
7.–9. Jh.Tang-Zeit
Am Ergun lebten Stämme der Shiwei. Chroniken nennen unter ihnen die „Mengwu“, in denen man frühe Mongolen sieht.
13. Jh.Mongolenreich
Das Grasland am Ergun und am Hulun-See war Weideland mongolischer Stämme und später der Familie Dschingis Khans.
18. Jh.Qing-Dynastie
Barga-Mongolen, Ewenken und Dauren wurden als Bannerleute angesiedelt; ihre Nachkommen prägen das Grasland bis heute.
Handfleisch vom Hammel, Milchtee, Milchtofu und Blutwurst vom Schaf stehen auf dem Tisch; zu Festen kommt das ganze Schaf.
Gäste werden mit Milchtee und einem Schälchen Schnaps begrüßt. Man betritt die Jurte, ohne auf die Türschwelle zu treten.
Auf Hügeln stehen Steinhaufen mit Stangen und Tüchern. Man umrundet sie im Uhrzeigersinn und legt einen Stein dazu.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 草原 | cǎoyuán | Grasland |
| 莫日格勒河 | Mòrìgélè Hé | Mo'erge-Fluss |
| 额尔古纳 | É'ěrgǔnà | Ergun |
| 室韦 | Shìwéi | Shiwei, Dorf und alter Stammesname |
| 呼伦湖 | Hūlún Hú | Hulun-See |
| 敖包 | áobāo | Owoo, Steinhügel |
Für die klassische Nordschleife über Mo'erge-Fluss, Ergun und Shiwei drei bis vier Tage, mit Hulun-See und Manzhouli fünf bis sechs.
Von Ende Juni bis Ende August. Im Mai und Oktober ist es braun, im Winter schneebedeckt.
Ja, viele Lager bieten Jurten mit Betten an, manche mit eigenem Bad. Wer es einfacher mag, übernachtet bei Familien oder in Pensionen in Enhe und Shiwei.
Autonome Region
Ein langer Bogen aus Steppe, Wald und Sand am Nordrand Chinas: Hier zogen Xiongnu, Xianbei, Kitan und Mongolen mit ihren Herden, und bis heute klingen Langlied und Pferdekopfgeige über das Gras.
Stadt · Innere Mongolei
Im äußersten Nordosten öffnet sich ein weites Grasland zwischen Flüssen und Seen. Aus den Wäldern am Rand stammen die Vorfahren der Xianbei und der Mongolen.
Geographie
Heilige Berge, Nationalparks, Schluchten, Seen und Welterbe – mit Wegen, Jahreszeiten und Anreise.