Hailar海拉尔区
Das Zentrum am Hailar-Fluss mit Museum, Märkten und Kiefernwald auf dem Westhügel – der Ausgangspunkt für fast alle Graslandtouren.
Bezirksfreie Stadt · Innere Mongolei
Hūlúnbèi'ěr
Im äußersten Nordosten öffnet sich ein weites Grasland zwischen Flüssen und Seen. Aus den Wäldern am Rand stammen die Vorfahren der Xianbei und der Mongolen.
Das Zentrum am Hailar-Fluss mit Museum, Märkten und Kiefernwald auf dem Westhügel – der Ausgangspunkt für fast alle Graslandtouren.
Kleinstadt am Rand des Graslands mit Feuchtgebieten am Fluss; von hier führen Straßen nach Norden zu den Dörfern Shiwei und Enhe.
Stadt im Westen mit Märkten und abendlicher Lichtkulisse; nahebei der Hulun-See.
Hulunbuir gehört zur Autonomen Region Innere Mongolei (内蒙古). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Wellige Weiden mit dichtem Gras und Blumen, durchzogen von Flüssen, die in engen Schlingen durch die Ebene mäandern.
Mehr dazu →Das Waldgebirge mit Lärchen, Birken und Kiefern trennt das Grasland von der Nordostebene. Im Winter liegt hier lange Schnee.
Sehr lange, strenge Winter und kurze, frische Sommer. Juli und August sind die einzigen wirklich warmen Monate.
443Nördliche Wei
Ein Gesandter des Wei-Kaisers ließ in der Gaxian-Höhle eine Inschrift anbringen, die den Ort als Stammsitz der Tuoba-Ahnen ehrte. Sie ist bis heute an der Felswand lesbar.
7.–9. Jh.Tang-Zeit
Chinesische Chroniken nennen am Ergun-Fluss Stämme der Shiwei, darunter die „Mengwu“ – eine frühe Erwähnung der Vorfahren der Mongolen.
13. Jh.Mongolenreich
Das Land östlich des Ergun wurde Weidegebiet von Brüdern und Nachkommen Dschingis Khans.
1732–1734Qing-Dynastie
Die Qing siedelten Ewenken, Dauren und Barga-Mongolen als Bannertruppen an und errichteten am Hailar-Fluss die Stadt Hulunbuir.
呼伦贝尔大草原
Mo'erge-Fluss, Ergun-Feuchtgebiet und Hulun-See lassen sich in einer mehrtägigen Rundreise ab Hailar verbinden.
海拉尔西山
Ein Kiefernwald am Stadtrand mit alten Mongolischen Kiefern, Wegen und Aussichtspunkten über den Fluss.
呼伦贝尔民族博物院
Funde der Xianbei, Trachten, Jagdgeräte und Rentierschlitten der Ewenken, Oroqen und Dauren.
嘎仙洞
Große Felshöhle im Wald des Hinggan mit der Inschrift der Wei aus dem Jahr 443 – Ursprungsort der Tuoba-Xianbei.
呼伦湖
Einer der größten Seen Nordchinas, von Grasland umgeben; an seinen Ufern rasten im Frühjahr und Herbst Zugvögel.
室韦 · 恩和
Dörfer am Ergun mit Blockhäusern, in denen Familien Brot backen und Gäste beherbergen.
Das Fleisch der Schafe von den Weiden Hulunbuirs gilt als besonders mild; gekocht und von Hand gegessen ist es das Standardgericht jeder Jurte.
Frischer Milchtofu, Rahm und gesalzener Milchtee sind Teil fast jeder Mahlzeit.
Aus den Wäldern kommen Heidelbeeren und Preiselbeeren, die als Saft, Wein und Konfitüre verkauft werden.
Eine kleine Gruppe der Ewenken hält im Wald bei Genhe Rentiere. Andere Ewenken leben im Grasland als Viehzüchter.
Früher Jäger der Hinggan-Wälder, bekannt für Birkenrindenkunst: Behälter, Boote und Hüte aus Rinde, mit eingeritzten Mustern.
Ein Ackerbau- und Jägervolk mit eigener Tradition des Feldhockeys, das bis heute gespielt wird.
Die Viehzüchter des westlichen Graslands pflegen Langlied, Ringen und Pferderennen; ihre Naadam-Feste finden im Sommer statt.
Rinder-, Schaf- und Pferdezucht sind die Grundlage des Graslands; Milch wird in Molkereien der Region verarbeitet.
Die Hinggan-Wälder lieferten lange Holz; heute stehen Schutz, Beeren und Pilze im Vordergrund.
Im Sommer ziehen Jurtenlager, Reitausflüge und Rundreisen viele Gäste an; im Winter locken Eis- und Schneefeste.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 呼伦贝尔 | Hūlúnbèi'ěr | Hulunbuir |
| 海拉尔 | Hǎilā'ěr | Hailar, Zentrum der Stadt |
| 呼伦湖 | Hūlún Hú | Hulun-See |
| 额尔古纳河 | É'ěrgǔnà Hé | Ergun-Fluss |
| 大兴安岭 | Dà Xīng'ān Lǐng | Großer Hinggan |
| 嘎仙洞 | Gāxiān Dòng | Gaxian-Höhle |
| 鄂温克 | Èwēnkè | Ewenken |
| 鄂伦春 | Èlúnchūn | Oroqen |
Für sein weites Grasland mit mäandrierenden Flüssen, den Hulun-See, die Hinggan-Wälder, die Kulturen der Ewenken, Oroqen, Dauren und Barga-Mongolen.
Juli und August für grünes Gras und Blumen, Anfang September für gelbe Birken. Im Winter ist es sehr kalt, doch es gibt Schneefeste und Rentierbesuche.
Per Flug nach Hailar oder mit dem Zug aus Harbin. Von Hailar aus erschließen Mietwagen und organisierte Touren das Grasland.
Mindestens vier bis fünf Tage: Hailar, Mo'erge-Fluss, Ergun, Shiwei und der Hulun-See mit Manzhouli liegen weit auseinander.
Autonome Region
Ein langer Bogen aus Steppe, Wald und Sand am Nordrand Chinas: Hier zogen Xiongnu, Xianbei, Kitan und Mongolen mit ihren Herden, und bis heute klingen Langlied und Pferdekopfgeige über das Gras.
Stadt · Innere Mongolei
Rings um ein Kloster auf dem Hügel wuchs eine Stadt mitten in der Steppe. Von hier aus reicht der Blick über das Xilin-Gol-Grasland, Heimat berühmter Pferde und Sänger.
Geographie
Heilige Berge, Nationalparks, Schluchten, Seen und Welterbe – mit Wegen, Jahreszeiten und Anreise.