Stadtzentrum am Hun-Fluss浑江区
Die Innenstadt liegt in einem engen Tal; Parks und Wege ziehen sich am Fluss entlang, bewaldete Hänge steigen direkt dahinter an.
Bezirksfreie Stadt · Jilin
Báishān
Hier beginnt der Urwald: Baishan reicht vom Hun-Fluss bis an den Kratersee des Changbai Shan, und in seinen Wäldern suchten Generationen nach wildem Ginseng.
Die Innenstadt liegt in einem engen Tal; Parks und Wege ziehen sich am Fluss entlang, bewaldete Hänge steigen direkt dahinter an.
Der Kreis Fusong mit seinen Ginsengmärkten und der Waldort Songjianghe sind das Tor zum Westhang des Changbai Shan.
Der koreanische autonome Kreis am Yalu liegt im äußersten Süden und ist Ausgangspunkt für den Südhang des Gebirges.
Baishan gehört zur Provinz Jilin (吉林). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Mischwald aus Koreakiefer, Eiche, Linde und Ahorn bedeckt das Bergland; weiter oben folgen Fichten und Tannen.
Am Changbai Shan entspringen Songhua, Yalu und Tumen. Der Yalu bildet im Süden die Grenze des Stadtgebiets.
Lange, schneereiche Winter und kurze, kühle Sommer; in den höheren Lagen liegt Schnee bis ins späte Frühjahr.
1.–7. Jh.Goguryeo
Das obere Yalu-Tal gehörte zum Kernland Goguryeos, dessen Hauptstadt flussabwärts im heutigen Ji'an lag.
698–926Bohai
Bohai verwaltete das Gebiet von seinem westlichen Hauptstadtbezirk aus, den viele Forscher bei Linjiang am Yalu verorten. Der Lingguang-Turm wird dieser Zeit zugeschrieben.
17.–19. Jh.Qing-Dynastie
Als Umland des heiligen Changbai Shan war die Region für Siedler gesperrt. Ginsengsucher und Jäger zogen im Sommer mit Genehmigung in die Wälder.
um 1870–1911Späte Qing-Zeit
Nach Öffnung des Gebiets kamen Siedler; Holzfäller flößten Stämme den Yalu hinab, und in Fusong und Linjiang entstanden Verwaltungssitze.
长白山西坡
Vom Westhang führt eine lange Steintreppe an den Rand des Kraters mit Blick auf den Tianchi; unterwegs Alpenblumen und der Jinjiang-Canyon.
灵光塔
Die schlanke, quadratische Ziegelpagode im Kreisort Changbai gilt als Bau der Bohai-Zeit und damit als einer der ältesten Bauten des Nordostens.
鸭绿江大峡谷
Am Südhang des Changbai Shan hat sich der junge Yalu tief in Vulkangestein geschnitten; Stege folgen der bewaldeten Schlucht.
万良人参市场
Im Kreis Fusong wechseln frische und getrocknete Ginsengwurzeln in großen Mengen den Besitzer; Händler prüfen Form, Alter und Wurzelhaare.
长白山滑雪场
Am Westrand des Gebirges liegen große Skigebiete mit Waldabfahrten und trockenem Pulverschnee.
Frische Wurzeln werden in Honig eingelegt, zu Suppen geschmort oder in Schnaps angesetzt.
Mehr dazu →Mu-Err-Pilze, Waldpilze, Farnspitzen und Kiefernkerne aus den Bergen sind feste Bestandteile der Küche.
Im Kreis Changbai gibt es Kaltnudeln, Klebreiskuchen und Kimchi nach koreanischer Art.
Mehr dazu →Sucher gingen in Gruppen, riefen beim Fund ein festes Wort und gruben die Wurzel mit Knochenstäbchen aus, um keine Faser zu verletzen.
Holzfäller banden Stämme zu Flößen und steuerten sie den Yalu hinunter; ihre Lieder und Bräuche leben in Erzählungen und Festen fort.
Im Kreis Changbai prägen weiße Häuser mit geschwungenen Dächern und beheizten Böden das Ortsbild.
Anbau, Verarbeitung und Handel mit Ginseng sind der wichtigste Erwerbszweig in Fusong und den umliegenden Kreisen.
Quellen am Changbai Shan werden für Mineralwasser genutzt, das in ganz China verkauft wird.
Früher lebte die Region vom Holzeinschlag; heute stehen Waldschutz, Wintersport und Reisen zum Changbai Shan im Vordergrund.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 白山 | Báishān | „Weißer Berg“ |
| 抚松 | Fǔsōng | Kreis Fusong, Ginsengregion |
| 松江河 | Sōngjiānghé | Waldort am Westhang |
| 放山 | fàngshān | auf Ginsengsuche gehen |
| 灵光塔 | Língguāng Tǎ | Lingguang-Turm |
| 西坡 | xīpō | Westhang |
Für den Westhang und den Südhang des Changbai Shan, den Ginseng aus Fusong, die Wälder und Skigebiete bei Songjianghe sowie den Lingguang-Turm aus der Bohai-Zeit.
Mit dem Bus nach Songjianghe und weiter zum Westtor, oder per Flug direkt zum Flughafen Changbaishan in der Nähe.
Ja, vor allem auf den Märkten im Kreis Fusong. Qualität und Preis unterscheiden sich stark; wilder Ginseng ist selten, das Angebot stammt meist aus Anbau.
Im Hochsommer und Frühherbst für den Kratersee, im Winter für Schnee und Skisport.
Provinz
Im Westen endlose Maisfelder auf schwarzer Erde, im Osten Urwald, Vulkan und Kratersee: Jilin verbindet die Ebene am Songhua mit dem Changbai-Gebirge, der heiligen Bergwelt der Mandschu.
Stadt · Jilin
Zwischen bewaldeten Bergen am Hun-Fluss keltert Tonghua Wein aus wilden Trauben und verarbeitet die Heilkräuter des Changbai-Gebirges.
Geographie
Heilige Berge, Nationalparks, Schluchten, Seen und Welterbe – mit Wegen, Jahreszeiten und Anreise.