Hauptrundgang
Von den acht Stupas über die Goldene Halle, die Versammlungshalle und die Halle der Butterskulpturen zur Kleinen Goldenen Halle – die wichtigsten Hallen im Uhrzeigersinn.
Historische Stätte · Qinghai
Tǎ'ěr Sì
Acht weiße Stupas am Eingang, dahinter goldene Dächer, Pilger mit Gebetsmühlen und Hallen voller Butterblumen: Kumbum ist eines der großen Klöster der tibetischen Welt – eine Busstunde von Xining.
Am Eingang stehen acht weiße Stupas in einer Reihe. Sie erinnern an acht Ereignisse im Leben des Buddha und sind das bekannteste Fotomotiv.
Das Herz des Klosters: Unter dem vergoldeten Dach steht der Stupa über dem Geburtsort Tsongkhapas, umgeben von Opferlampen und Pilgern.
In der weiten Halle mit teppichumwickelten Säulen versammeln sich die Mönche zu Rezitation und Unterricht. Das Licht fällt nur durch wenige Öffnungen.
Hinter Glas stehen Szenen aus Götterwelten, Blumen und Figuren – ganz aus gefärbter Yakbutter geformt, in gekühlten Räumen erhalten.
Die Halle ist Schutzgottheiten geweiht. Im Hof hängen ausgestopfte Tiere als Opfergaben, ein ungewöhnlicher Anblick.
In vielen Hallen leuchten Wandbilder in Mineralfarben; gepolsterte Seidenapplikationen hängen wie plastische Bilder an Säulen und Wänden.
Von den acht Stupas über die Goldene Halle, die Versammlungshalle und die Halle der Butterskulpturen zur Kleinen Goldenen Halle – die wichtigsten Hallen im Uhrzeigersinn.
Pilger umrunden die Anlage auf einem äußeren Weg mit Gebetsmühlen und Stupas. Wer mitgeht, bewegt sich im Uhrzeigersinn und hält Abstand zu Niederwerfenden.
Ein kurzer Aufstieg an den Hang hinter der Anlage zeigt die goldenen Dächer von oben und das Tal von Huangzhong.
春Frühling
Kühle, oft windige Wochen nach den Neujahrsfesten; weniger Pilger und Besucher – gute Zeit für einen ruhigen Rundgang.
夏Sommer
Angenehm warm, grüne Hänge und die meisten Besucher. An hohen Festtagen wird ein riesiges Thangka am Hang entrollt.
秋Herbst
Klare Tage, milde Temperaturen und weniger Andrang – gute Zeit für einen ruhigen Rundgang.
冬Winter
Kalt, aber sonnig. Im ersten Mondmonat finden große Gebetsversammlungen und das Butterlampenfest statt.
Das Kloster zieht sich in eine Mulde zwischen Hügeln, die mit einer Lotusblüte verglichen werden. Hallen und Wohnhöfe steigen die Hänge hinauf.
1357Yuan-Dynastie
Tsongkhapa wurde in Tsongkha im Huangshui-Tal geboren. Er ging zum Studium nach Zentraltibet und begründete dort die Gelug-Schule.
1379Ming-Dynastie
Seine Mutter ließ an seinem Geburtsort einen Stupa errichten. Der Überlieferung nach wuchs dort ein Baum, auf dessen Blättern Buddhabilder erschienen.
1560–17. Jh.Ming-Dynastie
Neben dem Stupa entstand 1560 ein kleines Kloster. Im frühen 17. Jahrhundert kamen Maitreya-Halle, Versammlungshalle und weitere große Hallen hinzu.
17.–19. Jh.Qing-Dynastie
Das Kloster wuchs mit Kollegien für Philosophie, Medizin, Ritual und Astronomie. Mönche aus Amdo und der Mongolei studierten hier.
西宁
Die Hauptstadt mit Dongguan-Moschee und Beishan-Tempel ist Ausgangspunkt für den Besuch.
青海湖
Der große Salzsee liegt weiter westlich und lässt sich mit Kumbum zu einer zweitägigen Tour verbinden.
In Teestuben rund um das Kloster gibt es Buttertee, Tsampa, Joghurt und Teigtaschen mit Yakfleisch.
Mönche formen die Figuren mit Händen, die sie in Eiswasser kühlen, damit die Butter nicht schmilzt. Die Werke entstehen im Winter über Monate.
Am 15. Tag des ersten Mondmonats werden die neuen Butterskulpturen bei Lampenlicht gezeigt; Pilger aus der ganzen Region kommen.
An großen Festtagen tragen Mönche ein riesiges Stoffbild an den Hang und entrollen es für einige Stunden vor der versammelten Menge.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 塔尔寺 | Tǎ'ěr Sì | Kloster Kumbum |
| 宗喀巴 | Zōngkābā | Tsongkhapa |
| 格鲁派 | Gélǔpài | Gelug-Schule |
| 酥油花 | sūyóuhuā | Butterskulptur |
| 堆绣 | duīxiù | Stoffapplikation |
| 转经筒 | zhuànjīngtǒng | Gebetsmühle |
| 湟中 | Huángzhōng | Bezirk Huangzhong |
Mit dem Stadtbus oder Taxi nach Huangzhong; die Fahrt dauert je nach Verkehr rund eine Stunde. Viele Touren zum Qinghai-See legen hier einen Halt ein.
Einen halben Tag für die wichtigsten Hallen, einen ganzen, wenn man den Pilgerweg gehen und in Ruhe die Butterskulpturen und Wandbilder ansehen will.
Figuren und Szenen aus gefärbter Yakbutter, die Mönche im Winter mit gekühlten Händen modellieren. Sie werden zum Laternenfest gezeigt und in einer gekühlten Halle das ganze Jahr ausgestellt.
Ein Gelehrter und Reformer des 14. und 15. Jahrhunderts aus dem Huangshui-Tal. Er begründete die Gelug-Schule, deren Klöster sich über die ganze tibetische und mongolische Welt verbreiteten.
Provinz
Ein türkisblauer Salzsee gab der Provinz ihren Namen. Ringsum liegen Weideland, Klöster und die Quellen der großen Flüsse Chinas – ein Hochland, auf dem Tibeter, Hui, Tu, Salar und Mongolen zu Hause sind.
Stadt · Qinghai
Im Tal des Huangshui treffen Hui-Garküchen, tibetische Pilger und Tu-Bauern aufeinander. Xining ist das Tor zum Hochland – und ein Ort, an dem man sich an die dünne Luft gewöhnt.
Stadt · Qinghai
In den Dörfern am Longwu-Fluss sitzen Maler über Leinwänden und legen Goldlinien auf Buddhas und Schutzgottheiten. Rebgong ist eine Werkstatt, die seit Jahrhunderten Klöster weit über Qinghai hinaus beliefert.
Kunst
Malerei, Kalligraphie, Porzellan, Seide und Gegenwartskunst.