Tagesausflug zum Südufer
Von Xining über den Riyue Shan und den Daotang-Fluss nach Erlangjian und zurück; mit Bus oder Auto gut an einem Tag machbar.
See · Qinghai
Qīnghǎi Hú
Ein Salzsee von so tiefem Blau, dass er der Provinz den Namen gab. Im Sommer säumen gelbe Rapsfelder und Gebetsfahnen das Ufer, im Winter liegt er unter Eis.
Eine lange Landzunge am Südufer mit Stegen, Ufermauern und Blick über das offene Wasser – der meistbesuchte Abschnitt, mit Busanbindung aus Xining.
Im Westen brüten im Frühjahr und Frühsommer Streifengänse, Möwen und Kormorane. Beobachtungsplätze erlauben einen Blick, ohne die Vögel zu stören.
Der kleine Ort am Südwestufer ist der klassische Platz für den Sonnenaufgang über dem See; viele übernachten hier.
Der Pass von Sonne und Mond östlich des Sees trennt Bauernland und Weide. Zwei Pavillons erinnern an die Legende der Prinzessin Wencheng.
Der „rückwärts fließende Fluss“ strömt nach Westen in den See statt nach Osten wie fast alle Flüsse Chinas.
Goldgelbe Dünen reichen bis ans Wasser – ein ungewohnter Anblick zwischen Grasland und Blau.
Um Gangcha und am Nordufer blühen im Hochsommer weite Rapsfelder vor dem See und den Bergen.
Von Xining über den Riyue Shan und den Daotang-Fluss nach Erlangjian und zurück; mit Bus oder Auto gut an einem Tag machbar.
Die Straße um den See ist für Radfahrer beliebt. Wind, Sonne und Höhe fordern Kondition; Räder und Begleitfahrzeuge lassen sich in Xining und am See mieten.
Über das Südufer und Heimahe zum Chaka-Salzsee, Übernachtung am See oder in Chaka, Rückfahrt über das Nordufer mit Rapsfeldern.
Von Xining über den See und Chaka ins Qaidam-Becken, weiter nach Dunhuang und durch den Gansu-Korridor über Zhangye zurück – mit Fahrer oder in einer organisierten Tour.
春Frühling
Das Eis bricht im April auf, die Zugvögel kehren zurück. Es ist noch kalt und windig, die Ufer sind braun.
夏Sommer
Hauptsaison: Rapsblüte im Juli, grüne Weiden, Radrennen und volle Unterkünfte. Tage mild, Nächte kühl.
秋Herbst
Klare Luft und goldenes Gras, deutlich weniger Besucher. Ab Oktober schließen viele Unterkünfte.
冬Winter
Der See friert zu und leuchtet weiß-blau. Sehr kalt, aber sonnig; nur wenige Hotels geöffnet.
Der schuppenlose Fisch ist an das salzige Wasser angepasst. Im Sommer zieht er zum Laichen in die Zuflüsse; der Fang ist verboten.
Streifengänse, Braunkopfmöwen, Kormorane und Schwarzhalskraniche nutzen den See als Brut- und Rastplatz.
Die seltene Gazelle lebt nur im Grasland rund um den See. Mit Glück sieht man kleine Gruppen am Nordufer.
Der See liegt in einem Becken, umgeben von der Datong-Kette im Norden, dem Qinghai-Nanshan im Süden und dem Riyue Shan im Osten.
Flüsse wie der Buha speisen den See, doch kein Fluss verlässt ihn. Durch Verdunstung ist das Wasser leicht salzig.
4. Jh.–663Reich der Tuyuhun
Die Tuyuhun hatten ihre Hauptstadt Fusi westlich des Sees. Sie waren für ihre Pferde bekannt, die als besonders schnell galten.
Prinzessin Wencheng zog am See vorbei nach Süden. Die Legende erzählt, der Daotang-Fluss fließe aus Mitgefühl mit ihr nach Westen.
18. Jh.Qing-Dynastie
Die Qing hielten am Ufer regelmäßig Opferzeremonien für den Seegott ab. Mongolische und tibetische Hirten teilten sich die Weiden um den See.
茶卡盐湖
Der Spiegelsee liegt westlich des Qinghai-Sees und lässt sich mit einer Übernachtung gut verbinden.
塔尔寺
Das große Gelug-Kloster liegt auf dem Weg zwischen Xining und dem See.
In den Zeltgaststätten am Ufer gibt es gekochtes Hammelfleisch, Yakfleisch, Joghurt und Milchtee.
An Pässen und Ufern flattern bunte Fahnen, Steinhaufen tragen eingemeißelte Mantras. Viele Tibeter umrunden den See als Pilgerweg, der Überlieferung nach besonders im Jahr des Schafs.
Jeden Sommer führt ein internationales Straßenradrennen um den See und über die Pässe der Provinz.
Mehr dazu →Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 青海湖 | Qīnghǎi Hú | Qinghai-See |
| 鸟岛 | Niǎo Dǎo | Vogelinsel |
| 湟鱼 | huángyú | Nacktkarpfen |
| 日月山 | Rìyuè Shān | Berg von Sonne und Mond |
| 倒淌河 | Dàotǎng Hé | „rückwärts fließender Fluss“ |
| 油菜花 | yóucàihuā | Rapsblüte |
| 经幡 | jīngfān | Gebetsfahne |
Mit Bus, Mietwagen mit Fahrer oder organisierter Tour über den Riyue Shan; die Fahrt zum Südufer dauert einige Stunden. Die Bahn nach Golmud fährt zudem am Nordufer entlang.
Meist im Juli, am Nordufer bis in den August. Je nach Frühjahrswetter kann sich die Blüte um einige Wochen verschieben.
Das Wasser ist auch im Sommer sehr kalt, und an vielen Uferabschnitten ist Baden nicht erlaubt. Die meisten Besucher genießen den See vom Ufer, von Stegen oder vom Rad aus.
Ja. Sonnenaufgang bei Heimahe und das Licht am Abend sind die schönsten Momente. Im Sommer Zimmer früh reservieren, im Winter haben nur wenige Hotels geöffnet.
Provinz
Ein türkisblauer Salzsee gab der Provinz ihren Namen. Ringsum liegen Weideland, Klöster und die Quellen der großen Flüsse Chinas – ein Hochland, auf dem Tibeter, Hui, Tu, Salar und Mongolen zu Hause sind.
Stadt · Qinghai
Im Tal des Huangshui treffen Hui-Garküchen, tibetische Pilger und Tu-Bauern aufeinander. Xining ist das Tor zum Hochland – und ein Ort, an dem man sich an die dünne Luft gewöhnt.
Geographie
Heilige Berge, Nationalparks, Schluchten, Seen und Welterbe – mit Wegen, Jahreszeiten und Anreise.