Durch Hoh Xil auf der Straße nach Lhasa
Von Golmud über den Kunlun-Pass zur Sonam-Dargye-Station und weiter zum Tuotuo-Fluss. Aussteigen nur an erlaubten Stellen; Tiere nicht verfolgen.
Nationalpark · Qinghai
Sānjiāngyuán
Hier beginnen drei der großen Flüsse Asiens als Rinnsale zwischen Mooren, Seen und Gletschern. Wildyaks, Kiangs und Tibet-Antilopen ziehen über ein Hochland fast ohne Straßen.
Ein weites, fast unbewohntes Hochland im Westen. Im Frühsommer ziehen Tibet-Antilopen hierher, um an abgelegenen Seen ihre Jungen zur Welt zu bringen.
Die Schutzstation an der Straße nach Lhasa informiert über Hoh Xil und die Wildtiere; von hier aus lassen sich oft Antilopen beobachten.
Einer der Quellflüsse des Jangtse, den Straße und Bahn nach Lhasa auf Brücken queren. Weiter westlich liegen die Gletscher des Geladandong.
Die beiden großen Seen am Oberlauf des Gelben Flusses bei Maduo. Auf einem Hügel dazwischen markiert ein Denkmal mit Yakkopf die Flussquelle.
Tiefe Täler, Klöster und Weideland am Oberlauf des Mekong. Im Tal von Angsai begleiten Hirten Besucher zur Beobachtung von Schneeleoparden.
Unzählige kleine Seen und Tümpel im Quellbecken des Gelben Flusses glitzern wie ein Sternenhimmel – daher der alte Name.
Von Golmud über den Kunlun-Pass zur Sonam-Dargye-Station und weiter zum Tuotuo-Fluss. Aussteigen nur an erlaubten Stellen; Tiere nicht verfolgen.
Die Qinghai-Tibet-Bahn durchquert das Gebiet zwischen Golmud und Tanggula. Am Fenster sieht man bei klarem Wetter Antilopen, Kiangs und Seen.
Von Xining über den Pass Ela Shan nach Maduo und zu den Seen Gyaring und Ngoring – mit Fahrer und nur in freigegebenen Bereichen.
Ein gemeinschaftlich organisiertes Programm, bei dem Hirtenfamilien Unterkunft und Führung stellen. Plätze sind begrenzt und müssen vorab angemeldet werden (Stand September 2026).
春Frühling
Kalt, windig und oft noch schneebedeckt. Ab Mai ziehen die Tibet-Antilopen nach Westen in ihre Kalbungsgebiete.
夏Sommer
Die beste Zeit: grüne Weiden, Blumen, Pferdefeste in Yushu. Gewitter und kurze Schneeschauer sind jederzeit möglich.
秋Herbst
Klare Luft und goldenes Gras. Die Antilopen kehren mit ihren Jungen zurück; ab Oktober wird es sehr kalt.
冬Winter
Eisige Kälte und Schnee; viele Straßen sind schwierig. Für Schneeleoparden-Beobachtung dennoch eine gute Zeit.
Die schlanke Antilope mit den langen, geraden Hörnern der Böcke ist das Symboltier des Gebiets. Ihr Bestand hat sich durch strengen Schutz deutlich erholt.
Wilde Yaks sind größer und dunkler als ihre gezähmten Verwandten. Der Kiang, ein Wildesel, zieht in Gruppen über die Steppe.
In den Felstälern am Lancang leben Schneeleoparden; Hirten, Forschende und Kamerafallen dokumentieren sie.
Gefrorener Boden, Moore und unzählige Seen speichern das Wasser, das die Flüsse speist. Der Boden ist empfindlich; Fahrspuren bleiben lange sichtbar.
Gletscher, Schnee und Regen des Hochlands sammeln sich hier und fließen nach Osten und Süden ab. Die Flüsse versorgen weite Teile Chinas und Südostasiens.
Weite, baumlose Grasflächen wechseln mit Bergketten, deren Gipfel Gletscher tragen. Das Wetter schlägt schnell um.
7.–9. Jh.Tang-Dynastie
Der Weg zwischen Chang'an und Lhasa führte durch den Osten des Gebiets über Yushu. Auf ihm reisten Gesandte, Händler und Mönche.
1280Yuan-Dynastie
Kublai Khan schickte den Beamten Dushi aus, die Quelle des Gelben Flusses zu finden. Der daraus entstandene Bericht beschreibt das Sternenmeer der vielen kleinen Seen.
18. Jh.Qing-Dynastie
Die Qing-Kaiser ließen die Flussquellen erneut erkunden und kartieren. Am Oberlauf des Gelben Flusses wurden Opfer für den Flussgott dargebracht.
格尔木
Die Oasenstadt im Qaidam-Becken ist Ausgangspunkt für Fahrten über den Kunlun-Pass nach Hoh Xil.
嘉那嘛呢石经城
Ein riesiges Feld aufgeschichteter Steine mit eingemeißelten Mantras, das Pilger über Jahrhunderte vergrößert haben.
In den Zelten gibt es Buttertee, Tsampa, Joghurt, getrocknetes Yakfleisch und Nudelsuppe – einfach und nahrhaft.
Im Süden der Provinz tragen Sänger das Epos vom König Gesar vor; die Tradition ist seit 2009 immaterielles UNESCO-Kulturerbe.
Im Sommer treffen sich Hirtenfamilien zu Pferderennen, Reitkunststücken, Tänzen und Zeltlagern in festlicher Kleidung.
Im Frühsommer suchen Familien auf den Weiden nach dem Raupenpilz, einem kostbaren Mittel der chinesischen Medizin.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 三江源 | Sānjiāngyuán | Quelle der drei Flüsse |
| 可可西里 | Kěkěxīlǐ | Hoh Xil |
| 长江 | Cháng Jiāng | Jangtse |
| 黄河 | Huáng Hé | Gelber Fluss |
| 澜沧江 | Láncāng Jiāng | Lancang, Oberlauf des Mekong |
| 藏羚羊 | zànglíngyáng | Tibet-Antilope |
| 雪豹 | xuěbào | Schneeleopard |
| 星宿海 | Xīngxiùhǎi | „Sternenmeer“ |
Nur teilweise. Kerngebiete sind gesperrt, andere Bereiche offen oder nur mit Anmeldung zugänglich. Durch Hoh Xil führt die Straße nach Lhasa; Maduo und Angsai sind mit organisierten Programmen erreichbar. Regeln vor der Reise prüfen, sie können sich ändern.
Am ehesten entlang der Straße und Bahn durch Hoh Xil zwischen Kunlun-Pass und Tuotuo-Fluss, besonders im Sommer, wenn die Herden zu ihren Kalbungsgebieten und zurück ziehen.
Das Gebiet ist eine der größten weitgehend unberührten Hochlandlandschaften der Erde und sichert den gesamten Wanderzyklus der Tibet-Antilope. Die UNESCO hat es 2017 als Naturerbe eingetragen.
Sehr ernst zu nehmen: Das Gebiet liegt auf dem höchsten Teil des Hochplateaus. Langsam aufsteigen, viel trinken, auf Warnzeichen wie starke Kopfschmerzen oder Atemnot achten und im Zweifel sofort absteigen.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
Wie CHINANETZ Quellen auswählt und prüft: Recherche und Quellen.
Provinz
Ein türkisblauer Salzsee gab der Provinz ihren Namen. Ringsum liegen Weideland, Klöster und die Quellen der großen Flüsse Chinas – ein Hochland, auf dem Tibeter, Hui, Tu, Salar und Mongolen zu Hause sind.
Stadt · Qinghai
Wo der Golmud-Fluss aus dem Kunlun-Gebirge in die Salzwüste tritt, liegt eine grüne Insel. Von hier führen Bahn und Straße über das Hochland nach Lhasa.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.
Geographie
Heilige Berge, Nationalparks, Schluchten, Seen und Welterbe – mit Wegen, Jahreszeiten und Anreise.