Siming und die Altstadt思明区
Im Südwesten der Insel liegen die Zhongshan-Straße mit ihren Arkadenhäusern, der Hafen der Fähren nach Gulangyu, der Nanputuo-Tempel und die Universität.
Unterprovinzielle Stadt · Fujian
Xiàmén
Eine Insel voller Hügel, Buchten und Arkadenhäuser: Xiamen war Teehafen und Tor der Auswanderer nach Südostasien und ist heute eine grüne, gemächliche Küstenstadt.
Im Südwesten der Insel liegen die Zhongshan-Straße mit ihren Arkadenhäusern, der Hafen der Fähren nach Gulangyu, der Nanputuo-Tempel und die Universität.
Das ehemalige Fischerviertel am Hafenbecken ist heute ein Quartier mit Cafés, kleinen Läden und Galerien in alten Werkstätten.
Auf dem Festland gegenüber liegt das Schulviertel, das der Überseekaufmann Tan Kah Kee stiftete – mit Bauten, die chinesische Dächer auf westliche Mauern setzen.
Xiamen gehört zur Provinz Fujian (福建). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Die Hauptinsel ist über Brücken, Dämme und Tunnel mit dem Festland verbunden. Entlang der Ostküste zieht sich eine Uferstraße mit Stränden und Parks.
Hinter Nanputuo steigen die Granithügel des Wanshi Shan auf, mit Botanischem Garten, Felsen und Wanderwegen mitten in der Stadt.
Milde Winter ohne Frost, lange feuchtheiße Sommer. Im Frühjahr ist es oft neblig, von Juli bis September können Taifune die Fähren stoppen.
960–1279Song-Dynastie
Die Insel hieß Jiahe, „gute Reisähre“, und war ein Ort der Fischer und Salzsieder im Schatten der großen Häfen Quanzhou und Zhangzhou.
1394Ming-Dynastie
Zum Schutz gegen Piraten entstand eine befestigte Stadt, die den Namen Xiamen erhielt. Im 17. Jahrhundert handelten hier Kaufleute aus Europa mit Tee und Seide.
1842Qing-Dynastie
Xiamen wurde als einer der ersten Häfen für den Außenhandel geöffnet. Über ihn verließen in den folgenden Jahrzehnten viele Auswanderer die Region Richtung Südostasien.
1903Späte Qing-Zeit
Gulangyu wurde internationale Siedlung mit eigener Verwaltung. Konsulate, Kirchen, Schulen und Villen prägten die Insel.
鼓浪屿
Die Fähre braucht wenige Minuten zur autofreien Insel mit Villen, Gärten und dem Sonnenlichtfelsen. Einen ganzen Tag einplanen.
南普陀寺
Der große buddhistische Tempel am Fuß des Wulao-Gipfels ist der Guanyin geweiht. Die vegetarische Küche des Klosters ist bekannt.
厦门大学
Der Campus am Meer neben Nanputuo ist mit Bauten im „Jiageng-Stil“ und dem Seerosensee ein Ausflugsziel; Besuch in der Regel nur nach vorheriger Anmeldung.
集美学村
Schulen, Pavillons und eine Gedenkstätte für Tan Kah Kee am Ufer; der Mischstil aus rotem Ziegel, Granit und geschwungenen Dächern ist hier am reinsten zu sehen.
胡里山炮台
Küstenbatterie der späten Qing-Zeit an der Südspitze der Insel, mit Wällen, Kasematten und Blick auf die Einfahrt des Hafens.
中山路
Die Einkaufsstraße der Altstadt wird von Arkadenhäusern (骑楼) gesäumt, die Schutz vor Sonne und Regen bieten. In den Seitengassen gibt es Imbisse.
厦门园林植物园
Am Hang des Wanshi Shan wachsen Kakteen, Palmen und ein Regenwaldgarten zwischen Granitfelsen – mit Aussicht über Stadt und Hafen.
Nudeln in einer würzigen Brühe aus Shacha-Paste mit Erdnuss, Garnelen und Gewürzen, belegt mit Innereien, Tintenfisch oder Tofu nach Wahl.
Kleine Austern, Süßkartoffelstärke und Ei werden knusprig gebraten und mit süßscharfer Sauce gegessen.
Mehr dazu →Kleine Meereswürmer werden gekocht, bis ihr Sud geliert, und kalt mit Essig und Knoblauch serviert – für Mutige.
Weich gekochte Erdnüsse in süßer Brühe, ein Frühstück und Dessert der Minnan-Küche.
Zum Mondfest würfeln Familien und Kollegen mit sechs Würfeln um Preise; die Würfelbilder tragen Ränge nach den alten Beamtenprüfungen. Der Brauch ist typisch für Xiamen.
Heimkehrer aus Südostasien bauten Villen, Schulen und Geschäftshäuser. Ihr Einfluss zeigt sich im Stadtbild und in der Küche mit ihren Gewürzen.
Die Kammermusik Nanyin und das Puppentheater der Minnan-Region werden in Xiamen in Tempeln und Kulturhäusern gepflegt.
Mehr dazu →Der Hafen von Xiamen ist einer der großen Containerhäfen Chinas, mit Verbindungen vor allem nach Südostasien; ein eigenes Terminal empfängt Kreuzfahrtschiffe.
Die Fluggesellschaft Xiamen Airlines hat hier ihren Sitz, dazu kommen Wartungsbetriebe für Flugzeuge.
Elektronik- und Maschinenbauer produzieren in den Industriegebieten auf dem Festland, während die Insel stark vom Tourismus lebt.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 厦门 | Xiàmén | Xiamen, im Westen früher Amoy |
| 鼓浪屿 | Gǔlàngyǔ | „Insel der Trommelwellen“ |
| 闽南话 | Mǐnnánhuà | Minnan-Dialekt |
| 骑楼 | qílóu | Arkadenhaus |
| 博饼 | bóbǐng | Würfelspiel zum Mondfest |
| 沙茶面 | shāchámiàn | Nudeln in Shacha-Brühe |
| 侨乡 | qiáoxiāng | Heimatort von Auslandschinesen |
Für die Insel Gulangyu, den Nanputuo-Tempel, den Campus der Universität, die Arkadenstraßen der Altstadt, mildes Klima und die Minnan-Küche mit Shacha-Nudeln und Austern-Omelett.
Zwei bis drei Tage: einen für Gulangyu, einen für Nanputuo, Universität und Altstadt, dazu gern einen Tagesausflug zu den Tulou im Hinterland.
Per Flug nach Xiamen Gaoqi oder mit dem Schnellzug über Fuzhou, Shenzhen oder Longyan. Die meisten Fernzüge halten in Xiamen Nord auf dem Festland.
Amoy gibt die Aussprache des Ortsnamens in einem lokalen Minnan-Dialekt wieder. Unter diesem Namen kannten Seefahrer und Händler die Stadt jahrhundertelang.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
Wie CHINANETZ Quellen auswählt und prüft: Recherche und Quellen.
Provinz
Hinter einer zerklüfteten Küste steigen grüne Berge auf, an deren Hängen Oolong und Weißtee wachsen. Von Fujians Häfen segelten Kaufleute nach ganz Südostasien – und brachten der Welt das Wort „Tee“.
Stadt · Fujian
Buddhistische Pagoden, eine Moschee aus Granit, hinduistische Reliefs und die einzige erhaltene Steinfigur des Mani: In Quanzhou trafen sich im Mittelalter die Religionen und Waren der halben Welt.
Stadt · Fujian
Im fruchtbaren Tal des Jiulong Jiang wachsen Pomelos, Litschis und Narzissen. Dahinter stehen die Lehmburgen von Nanjing und Hua'an.