See und Uferwege
Vom Eingang durch den Sand zum See, um das Ufer und zu den Pavillons. Befestigte Wege machen den Weg einfach.
Wüste · Gansu
Yuèyá Quán · Míngshā Shān
Hinter den letzten Häusern von Dunhuang türmen sich Sanddünen auf, und zwischen ihnen liegt, grün umsäumt, ein Wasser in Form einer Mondsichel. Wer die Dünen hinabrutscht, hört den Sand brummen.
Das schmale, gebogene Wasser liegt in einer Senke zwischen den Dünen, gesäumt von Schilf und Weiden – ein Bild, das es nur in der Wüste gibt.
Am Ufer stehen Tempelhallen und ein mehrstöckiger Pavillon im traditionellen Stil, nach alten Vorbildern wieder aufgebaut.
Von oben blickt man auf den See, die Oase von Dunhuang und die endlosen Dünen im Süden. Leitern aus Holz erleichtern den Aufstieg.
Beim Hinabrutschen erzeugen die trockenen Sandkörner ein Brummen wie fernen Donner. Am lautesten ist es an heißen, trockenen Tagen.
Lange Reihen von Kamelen ziehen über die Dünen – für Besucher ein kurzer Ritt, für den Blick ein Bild der alten Seidenstraße.
Vom Eingang durch den Sand zum See, um das Ufer und zu den Pavillons. Befestigte Wege machen den Weg einfach.
Über Holzleitern oder frei durch den Sand auf den Kamm – anstrengend, weil man bei jedem Schritt zurückrutscht. Oben bis zum Sonnenuntergang bleiben.
Ein geführter Kamelritt zu einem Aussichtspunkt, danach auf Holzschlitten die Düne hinab.
春Frühling
Mild tagsüber, kalt nachts; an windigen Tagen fliegt Sand. Die Weiden am See treiben aus.
夏Sommer
Mittags zu heiß für den Sand. Erst am späten Nachmittag kommen und bis zum Sonnenuntergang bleiben.
秋Herbst
Die beste Zeit: warme Tage, klare Luft, goldenes Laub am See.
冬Winter
Kalt und leer, manchmal liegt Schnee auf den Dünen. Der Sand tönt dann kaum.
Der Wind weht in der Senke so, dass der Sand an den Hängen hinaufgetragen wird statt in das Wasser. Der Grundwasserspiegel ist jedoch gesunken; der See wird heute künstlich gestützt.
Am Ufer wachsen Schilf und Weiden, an den Rändern Tamarisken und andere Sträucher, die mit wenig Wasser auskommen.
Ein Feld hoher Sanddünen zieht sich vom Stadtrand nach Süden und Osten bis zu den Mogao-Grotten.
9.–10. Jh.Tang- und Fünf-Dynastien-Zeit
Handschriften aus Dunhuang erwähnen den tönenden Sand und einen Brauch: Zum Drachenbootfest stiegen die Menschen der Stadt auf die Dünen und rutschten gemeinsam hinab.
1644–1911Qing-Dynastie
Am Ufer standen Tempel und Pavillons, die zu einem beliebten Ausflugsort der Stadtbewohner wurden.
莫高窟
Die bemalten Grotten am Ostrand der Dünen – vormittags die Grotten, nachmittags der See ergibt einen klassischen Tag in Dunhuang.
Der alte Brauch, zum Fest im fünften Mondmonat auf die Dünen zu steigen, gilt als Wunsch nach Gesundheit und gutem Jahr.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 月牙泉 | Yuèyá Quán | Mondsichelquelle |
| 鸣沙山 | Míngshā Shān | Berg des tönenden Sandes |
| 沙丘 | shāqiū | Sanddüne |
| 骆驼 | luòtuo | Kamel |
| 滑沙 | huáshā | Dünenrutschen |
Die Form der Senke lenkt den Wind so, dass der Sand an den Hängen nach oben getragen wird. Weil der Grundwasserspiegel gesunken ist, wird der See heute zusätzlich mit Wasser gestützt.
Am späten Nachmittag, um auf den Kamm zu steigen und den Sonnenuntergang über den Dünen zu sehen. Mittags ist der Sand im Sommer glühend heiß.
Der Eingang liegt direkt am Südrand der Stadt; mit Taxi oder Bus sind es nur wenige Minuten.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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