Chancheng禅城
Das alte Zentrum mit Ahnentempel, dem restaurierten Viertel Lingnan Tiandi und den Brennöfen von Shiwan im Süden.
Bezirksfreie Stadt · Guangdong
Fóshān
Gleich westlich von Guangzhou schlägt das Herz der kantonesischen Volkskultur: Gießereien und Brennöfen, Operngilden, Kampfkunstschulen und Küchen, deren Gerichte ganz Südchina kopiert.
Das alte Zentrum mit Ahnentempel, dem restaurierten Viertel Lingnan Tiandi und den Brennöfen von Shiwan im Süden.
Wasserreicher Bezirk im Süden mit dem Qinghui-Garten, Maulbeer-Fischteichen und Garküchen, die für die feinste Küche der Region stehen.
Großer Bezirk rund um das Zentrum; im Westen liegt der Xiqiao Shan, aus dessen Dörfern die Familie von Wong Fei-hung stammte.
Foshan gehört zur Provinz Guangdong (广东). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Flaches Schwemmland, durchzogen von Armen des Xi Jiang und Bei Jiang. Kanäle, Fischteiche und Deiche prägen das Bild zwischen den Stadtteilen.
Ein altes Kreislaufsystem: Auf den Dämmen wuchsen Maulbeerbäume für die Seidenraupen, deren Kot die Fische in den Teichen fütterte.
Ein erloschener Vulkanberg im Westen der Stadt mit Wasserfällen, Klöstern und einer großen Guanyin-Statue; seit der Ming-Zeit Rückzugsort von Gelehrten.
Nach der Überlieferung wurden auf einem Hügel drei Buddhafiguren aus Bronze ausgegraben. Der Ort erhielt daraufhin den Namen Foshan, „Buddha-Berg“.
1078–1085Nördliche Song
In dieser Zeit entstand der Ahnentempel. Er war dem Nördlichen Kaiser geweiht, einer daoistischen Gottheit des Wassers, und wurde später zum Zentrum der Stadtgemeinde.
16. Jh.Ming-Dynastie
Gießereien lieferten Kessel, Glocken und Pfannen in ganz Südchina, in Shiwan wurden Drachenöfen angelegt. Foshan wuchs zu einem der vier großen Handelsorte des Reiches.
1847Qing-Dynastie
Wong Fei-hung wurde im Kreis Nanhai geboren. Als Arzt und Meister des Hung-Gar-Stils wurde er in Guangzhou zur Volksfigur.
佛山祖庙
Tempelhallen mit Keramikfiguren auf den Dachfirsten, eine Opernbühne aus der Qing-Zeit und Gedenkhallen für Wong Fei-hung und Ip Man. Im Hof zeigen Gruppen Löwentanz und Kampfkunst.
南风古灶
Ein Drachenofen aus der Ming-Zeit am Hang von Shiwan, der noch befeuert wird. Ringsum Werkstätten, in denen Keramikfiguren modelliert und glasiert werden.
清晖园
Einer der vier berühmten Gärten Lingnans in Shunde: Teiche, Pavillons mit Buntglasfenstern und schattige Wege unter Bananenstauden und Bambus.
梁园
Anlage einer Gelehrtenfamilie aus der Qing-Zeit, berühmt für ihre aufgestellten Ziersteine und die Verbindung von Wohnhof, Teich und Studierhalle.
岭南天地
Restauriertes Viertel neben dem Ahnentempel mit Arkadenhäusern, Ahnenhallen und Gassen, heute voller Cafés, Läden und kleiner Museen.
西樵山
Wanderwege zu Wasserfällen, Klöstern und Gelehrtenakademien der Ming-Zeit; ein Dorf am Fuß des Berges gilt als Heimatort Wong Fei-hungs.
Gestockte Milch mit zwei Häuten, warm oder kalt gegessen – das bekannteste Dessert aus Shunde.
Teigtaschen, Reisrollen und Gebäck zum Tee gehören in Foshan wie in Guangzhou zum Morgen.
Mehr dazu →Aus den Teichen stammen Karpfen und Graskarpfen, die gedämpft, in feinen Scheiben roh oder als Fischbällchen serviert werden.
Mehr dazu →Frische Zutaten, kurzes Garen und milde Würze – Shunde gilt als eine der Wiegen dieser Kochtradition.
Mehr dazu →Der südliche Löwe mit großen Augen und beweglichem Maul tanzt zu Trommel, Gong und Becken. Foshan gilt als eine seiner Heimatstädte; Kampfkunstschulen pflegen ihn.
Hung Gar, Choy Li Fut und Wing Chun sind mit Foshan verbunden. Ip Man, der später Bruce Lee unterrichtete, lernte Wing Chun in seiner Heimatstadt.
Mehr dazu →In Foshan hatte die Qionghua-Gilde der Operntruppen ihren Sitz; die Stadt gilt als eine Wiege der Kunstform, die die UNESCO 2009 als immaterielles Erbe anerkannte.
Mehr dazu →Figuren von Fischern, Gelehrten und Unsterblichen mit kräftigen Glasuren; die unglasierten Gesichter und Hände zeigen den rohen Ton.
Mehr dazu →In Shunde haben Hersteller von Klimageräten, Küchengeräten und Kühlschränken ihren Sitz, darunter Midea mit dem Stammsitz in Beijiao.
Firmenprofil →Aus der alten Töpferei ist eine große Industrie für Fliesen und Sanitärkeramik geworden, die in Foshan ihr Zentrum hat.
Im Ort Lecong liegen ausgedehnte Möbelmärkte, auf denen Händler aus ganz China und dem Ausland einkaufen.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 佛山 | Fóshān | „Buddha-Berg“ |
| 祖庙 | Zǔmiào | Ahnentempel |
| 醒狮 | xǐngshī | südlicher Löwentanz |
| 黄飞鸿 | Huáng Fēihóng | Wong Fei-hung |
| 咏春 | Yǒngchūn | Wing Chun |
| 粤剧 | Yuèjù | Kantonesische Oper |
| 龙窑 | lóngyáo | Drachenofen |
| 双皮奶 | shuāngpínǎi | Doppelhaut-Milch |
Für den Ahnentempel, den südlichen Löwentanz, Kung-Fu-Legenden wie Wong Fei-hung und Ip Man, die Shiwan-Keramik und die Küche von Shunde. Heute ist die Stadt zudem ein Zentrum für Haushaltsgeräte, Fliesen und Möbel.
Ja. Die Stadtbahn Guangfo, mit Umstieg von der Guangzhouer Metro, fährt bis nahe an den Ahnentempel. Ahnentempel, Lingnan Tiandi und Nanfeng-Brennofen füllen einen Tag; für Shunde lohnt ein zweiter.
Ein Arzt und Kampfkunstmeister des Hung-Gar-Stils, geboren 1847 im Kreis Nanhai. Seine Klinik in Guangzhou und seine Löwentanztruppe machten ihn bekannt; später wurde er zum Helden zahlloser Filme.
Sie arbeitet mit Fisch, Milch und Gemüse aus der eigenen Region und legt Wert auf feine Schnitttechnik und genaues Garen. Doppelhaut-Milch und Fischgerichte sind die bekanntesten Beispiele.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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