Stadtzentrum am Xiang雁峰区
Am Südrand des Zentrums liegt der Huiyan-Gipfel mit Park und Tempel; die Uferpromenaden am Xiang verbinden ihn mit der Altstadt.
Bezirksfreie Stadt · Hunan
Héngyáng
Bis hierher, so heißt es, fliegen die Wildgänse im Herbst nach Süden und kehren dann um. Hinter der Stadt steigt der südliche der fünf großen Berge auf.
Am Südrand des Zentrums liegt der Huiyan-Gipfel mit Park und Tempel; die Uferpromenaden am Xiang verbinden ihn mit der Altstadt.
Der nördliche Stadtteil um die Shigu-Akademie auf einem Felssporn über dem Zusammenfluss von Xiang und Zheng.
Der Ort am Fuß des Heng Shan mit dem großen Nanyue-Tempel, Pilgerherbergen und den Zugängen zum Berg, eine gute Busstunde nördlich des Zentrums.
Hengyang gehört zur Provinz Hunan (湖南). Die Übersichtsseite ordnet Landschaft, Geschichte und die übrigen Orte ein.
Ein Becken aus rotem Gestein mit Hügeln und Reisfeldern, im Sommer eines der heißesten Gebiete der Provinz.
In der Stadt vereinen sich Zheng und Lei mit dem Xiang. Der Xiang war der Handelsweg nach Norden, der Lei führte nach Süden zu den Pässen nach Guangdong.
Das Waldgebirge nördlich der Stadt ist einer der fünf großen Berge Chinas und seit Jahrhunderten Pilgerziel.
Mehr dazu →105Han-Dynastie
Cai Lun aus Leiyang legte dem Kaiserhof ein verbessertes Papier aus Rinde, Hanf und Lumpen vor. In Leiyang erinnert eine Gedenkhalle an ihn.
589Sui-Dynastie
Der Heng Shan wurde als Südlicher Großer Berg bestätigt; die Kaiser sandten fortan Opfergesandte, und in der Tang-Zeit entstand am Bergfuß der Nanyue-Tempel.
Der Gelehrte Li Kuan richtete auf dem Shigu-Felsen eine Studierstätte ein; daraus wurde die Shigu-Akademie, die unter den Song kaiserliche Förderung erhielt.
1619–1692Ming- und Qing-Zeit
Wang Fuzhi aus Hengyang zog sich in die Berge zurück und schrieb Kommentare zu den Klassikern und zur Geschichte, die später breit gelesen wurden.
18.–19. Jh.Qing-Dynastie
Hengyang war Umschlagplatz am Handelsweg zwischen Mittelchina und Guangdong; Salz, Tee und Reis wurden hier von Booten auf Träger umgeladen.
衡山
Der heilige Berg mit dem Nanyue-Tempel am Fuß und Klöstern bis zum Zhurong-Gipfel; per Bus, Seilbahn oder zu Fuß erreichbar.
石鼓书院
Die wiederaufgebauten Hallen stehen auf einem Felssporn über dem Zusammenfluss von Xiang und Zheng, mit Blick auf beide Flüsse.
回雁峰
Der Hügel am Südrand der Stadt gilt als erster der Gipfel des Heng Shan; hier sollen die Wildgänse umkehren. Park, Tempel und Aussicht über den Xiang.
蔡伦纪念园
Die Anlage in Leiyang erinnert an Cai Lun, dem die Überlieferung die Verbesserung des Papiers zuschreibt, mit Gedenkhalle und Vorführungen der Papierherstellung.
湘西草堂
Das schlichte Anwesen Xiangxi Caotang in Qulan westlich des Xiang, in dem der Philosoph ab 1675 bis zu seinem Tod schrieb.
Reisnudeln in scharfer Fischbrühe sind das Frühstück der Stadt; der Fisch wird mit viel Ingwer und Chili gekocht.
Die Tempelküche am Heng Shan bereitet vegetarische Gerichte aus Tofu, Bambus und Pilzen, die wie Fleischgerichte aussehen.
Scharfe Pfannengerichte mit Räucherfleisch und Chili bestimmen auch hier den Alltag.
Mehr dazu →Dichter von Wang Bo bis Fan Zhongyan erwähnten die Wildgänse von Hengyang; das Bild steht in der Lyrik für die Ferne der Heimat.
Die Erinnerung an Cai Lun hält in Leiyang das Handwerk des Papierschöpfens lebendig; Papier gilt als eine der vier großen Erfindungen Chinas.
Mehr dazu →Im Herbst ziehen Pilger in Gruppen mit Weihrauch und Bannern zum Nanyue-Tempel und hinauf zum Zhurong-Gipfel.
Hengyang ist ein Standort für Transformatoren, Stahlrohre und Chemie; die Werke entstanden an der Nord-Süd-Bahn durch Hunan.
Im Umland wird Blei und Zink abgebaut; Shuikoushan ist ein seit Langem genutztes Bergbaurevier.
Der Heng Shan bringt ganzjährig Pilger und Ausflügler; Herbergen, Weihrauchhandel und vegetarische Küche leben davon.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 衡阳 | Héngyáng | Hengyang |
| 雁城 | Yànchéng | „Stadt der Wildgänse“ |
| 回雁峰 | Huíyàn Fēng | Gipfel der umkehrenden Gänse |
| 石鼓书院 | Shígǔ Shūyuàn | Shigu-Akademie |
| 南岳 | Nányuè | Südlicher Großer Berg |
| 蔡伦 | Cài Lún | Cai Lun, Papiermacher der Han-Zeit |
| 王夫之 | Wáng Fūzhī | Wang Fuzhi, Philosoph |
Als Tor zum heiligen Berg Heng Shan, als „Stadt der Wildgänse“, für die Shigu-Akademie und als Heimat von Cai Lun und Wang Fuzhi.
Der Ort Nanyue am Fuß des Berges liegt nördlich der Stadt und ist mit Bus oder Taxi in etwa einer Stunde zu erreichen. Der Bahnhof Hengshan West liegt näher am Berg als Hengyang Ost.
Nach der Überlieferung fliegen die Wildgänse im Herbst bis zum Huiyan-Gipfel am Stadtrand und kehren dort um, statt weiter nach Süden zu ziehen. Das Bild wurde zu einem festen Motiv der Dichtung.
Eine Gelehrtenschule, die 810 auf einem Felssporn am Xiang entstand und in der Song-Zeit zu den vier großen Akademien gezählt wurde. Die heutigen Gebäude sind rekonstruiert.
Provinz
Südlich des Dongting-Sees fließen vier Flüsse durch ein Land aus Reisfeldern, Bergwäldern und Sandsteintürmen – Heimat einer der schärfsten Küchen Chinas und alter Akademien.
Stadt · Hunan
Eine Stadt, die man mit dem Mund kennenlernt: scharfe Pfannen, schwarzer Tofu und Nachtmärkte am Xiang – und dazu eine Gelehrtentradition, die über tausend Jahre zurückreicht.
Philosophie
Konfuzianismus, Daoismus, Buddhismus, Legalismus und ihre Denker.