Tagesausflug nach Wucheng
Mit dem Auto von Nanchang nach Wucheng, dann zu Fuß oder mit dem Elektrowagen zu den Beobachtungsständen. Fernglas oder Spektiv sind unverzichtbar.
See · Jiangxi
Póyáng Hú
Im Sommer ein Binnenmeer bis zum Horizont, im Winter ein Mosaik aus Rinnen, Schlick und Gras. Dann kommen die Kraniche aus Sibirien und mit ihnen riesige Scharen von Gänsen und Enten.
Der alte Handelsort Wucheng liegt am Zusammenfluss von Gan und Xiu. Von Beobachtungsposten an den flachen Teilseen sieht man Kraniche, Störche und Gänse.
Inseln und Sandbänke im Delta nördlich von Nanchang. Im Winter weite Gras- und Schlammflächen mit Scharen von Gänsen und Löfflern.
Am Rand von Nanchang fressen Nonnenkraniche in abgeernteten Lotusteichen – oft erstaunlich nah an den Beobachtern.
Der Felshügel am Ausfluss des Sees. Von oben sieht man die Grenze zwischen dem klaren Seewasser und dem braunen Jangtse.
Der Tempel an einer Engstelle im Norden des Sees ist mit Legenden über plötzliche Stürme und gesunkene Schiffe verbunden.
Mit dem Auto von Nanchang nach Wucheng, dann zu Fuß oder mit dem Elektrowagen zu den Beobachtungsständen. Fernglas oder Spektiv sind unverzichtbar.
Früh am Morgen zu den Lotusteichen am Rand von Nanchang. Kurze Wege, gute Fotomöglichkeiten.
Von Jiujiang nach Hukou, Aufstieg auf den Felshügel und Blick auf die Seemündung; gut mit dem Lushan zu verbinden.
春Frühling
Die Zugvögel ziehen nach Norden, das Wasser steigt. Am Ufer wächst Wasserbeifuß, der als Gemüse geerntet wird.
夏Sommer
Hochwasserzeit: Der See erreicht seine größte Ausdehnung, Inseln verschwinden, Fischerboote sind unterwegs.
秋Herbst
Das Wasser zieht sich zurück, Gras und Schlick tauchen auf. Ab November kommen die ersten Kraniche.
冬Winter
Hauptsaison für Vogelbeobachtung: Kraniche, Gänse, Schwäne und Enten auf den Grasflächen. Kalt und windig, warme Kleidung nötig.
Ein Sprichwort sagt: „Bei Hochwasser eine Fläche, bei Niedrigwasser eine Linie.“ Der Wechsel schafft Wiesen und Schlammflächen, von denen die Wintergäste leben.
Der weiße Kranich mit roter Gesichtsmaske brütet in der sibirischen Tundra und überwintert fast vollständig am Poyang-See. Er gräbt nach Wurzelknollen von Wasserpflanzen.
Der kleine Schweinswal ohne Rückenflosse lebt im See und im Jangtse. Mit etwas Glück sieht man ihn an der Seemündung bei Hukou auftauchen.
Gan, Fu, Xin, Rao und Xiu münden in den See; fast die ganze Provinz entwässert über ihn in den Jangtse.
Die Ufer sind flach und weit, mit Schilf, Seggen und Grasland. Dörfer liegen auf leichten Erhebungen und hinter Deichen.
1. Jt.Han- bis Tang-Zeit
Der Pengli-See der alten Schriften breitete sich allmählich nach Süden aus. Versunkene Siedlungen und Kreisstädte gaben Stoff für Legenden.
1363Ming-Dynastie
In der Schlacht auf dem Poyang-See besiegte Zhu Yuanzhang mit kleineren Schiffen und Brandern die Flotte von Chen Youliang.
1368–1911Ming- und Qing-Zeit
Der See war die Wasserstraße für Porzellan aus Jingdezhen, Reis aus dem Gan-Becken und Holz aus den Bergen. Wucheng blühte als Umschlagplatz.
庐山
Der Welterbe-Berg am Nordwestufer; von Hanpokou blickt man über den See.
Karpfen, Brassen und kleine Silberfische kommen frisch, getrocknet oder gesalzen auf den Tisch, meist mit Chili.
Die Stängel wachsen im Frühjahr an den Ufern und werden mit Räucherfleisch gebraten – ein Klassiker der Region.
Fischerfamilien folgen dem Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser. Viele Dörfer lebten zugleich von Fischfang, Reis und dem Schnitt von Schilf.
Die Schlacht von 1363 lebt in Volkserzählungen, Opern und Romanen fort und prägt das Bild des Sees als Schicksalsort.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 鄱阳湖 | Póyáng Hú | Poyang-See |
| 白鹤 | báihè | Nonnenkranich |
| 鸿雁 | hóngyàn | Schwanengans |
| 东方白鹳 | dōngfāng báiguàn | Schwarzschnabelstorch |
| 江豚 | jiāngtún | Glattschweinswal |
| 湿地 | shīdì | Feuchtgebiet |
| 湖口 | Húkǒu | „Seemündung“ |
Von November bis Februar, am zahlreichsten im Dezember und Januar. Früh am Morgen und am späten Nachmittag sind die Vögel am aktivsten.
Im Sommer führt der Jangtse Hochwasser und staut den Abfluss des Sees, der dann weit über die Ufer tritt. Im Winter sinkt der Jangtse, das Seewasser läuft ab und große Flächen fallen trocken.
In Wucheng im Schutzgebiet am Westufer, im Nanji-Feuchtgebiet nördlich von Nanchang und an den Lotusteichen am Stadtrand von Nanchang. Die Standorte der Schwärme ändern sich mit dem Wasserstand.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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Provinz
Das Becken des Gan-Flusses öffnet sich nach Norden zum Poyang-See und zum Jangtse. Hier brannte Jingdezhen das Porzellan für Kaiserhöfe, und auf den Bergen lehrten Mönche, Daoisten und Gelehrte.
Stadt · Jiangxi
Am Unterlauf des Gan-Flusses, kurz vor dem Poyang-See, liegt die alte Stadt Yuzhang. Über dem Ufer steht der Tengwang-Pavillon, den ein junger Dichter vor dreizehn Jahrhunderten unsterblich machte.
Stadt · Jiangxi
Wo der Poyang-See in den Jangtse fließt, liegt die alte Stadt Xunyang. Hinter ihr steigt der Lushan auf, an ihrem Ufer schrieb Bai Juyi das Lied von der Pipa-Spielerin.
Geographie
Provinzen, Klima, Landschaften, Bevölkerung.