Große Runde von der Jinsha-Seilbahn
Mit der Seilbahn von Osten hinauf, dann über die Sonnenküste, die Göttin und die Python zum Sanqing-Palast und über die Westküste zurück. Die klassische Tagestour.
Gebirge · Jiangxi
Sānqīng Shān
Drei Gipfel tragen die Namen der höchsten Gottheiten des Daoismus. Darunter ragen Granitsäulen aus dem Nebel, und Plankenwege kleben an Wänden, die senkrecht in die Tiefe fallen.
Eine hohe Granitsäule mit dem Profil einer Frau, die langes Haar trägt und in die Ferne blickt – das Wahrzeichen des Berges.
Eine schlanke, oben verdickte Felsnadel, die wie eine aufgerichtete Schlange aus dem Wald ragt. Sie scheint jeden Moment umzukippen und steht doch seit Urzeiten.
Ein langer Weg an der Westflanke, auf Stützen in die Steilwand gesetzt. Unter ihm wogt oft ein Wolkenmeer wie eine Brandung.
Auf der Ostseite führt ein zweiter Klippenweg durch Wald und an Felswänden entlang, mit Blick zum Sonnenaufgang.
Der höchste der drei Gipfel. Vom Gipfelfelsen überblickt man die Säulen des Südhangs und die Hügel bis nach Zhejiang.
Der daoistische Tempel auf dem Nordgrat geht in seiner heutigen Form auf die Ming-Zeit zurück. Tore, Brunnen und Grabstätten sind nach den Acht Trigrammen angeordnet.
Mit der Seilbahn von Osten hinauf, dann über die Sonnenküste, die Göttin und die Python zum Sanqing-Palast und über die Westküste zurück. Die klassische Tagestour.
Vom Südtor führt die zweite Seilbahn direkt in die Nähe der Göttin. Eine kürzere Runde für alle, die wenig Zeit haben.
Von der Hauptrunde zweigen steile Stufen zum höchsten Gipfel ab. Nur bei trockenem Wetter und guter Kondition lohnend.
春Frühling
Azaleen und Magnolien blühen an den Hängen, oft liegt Nebel zwischen den Säulen. Die Wege können nass und rutschig sein.
夏Sommer
Oben angenehm kühl, dafür Gewitter und dichter Nebel. Früh am Morgen sind die Wege noch ruhig.
秋Herbst
Die klarste Sicht und gefärbtes Laub. Die Feiertagswoche Anfang Oktober besser meiden.
冬Winter
Raureif und Schnee auf Granit und Kiefern. Bei Eis werden Plankenwege teilweise gesperrt.
Der Granit wurde entlang von Klüften durch Frost und Regen zerlegt. So entstanden Säulen, Nadeln und Figuren auf engem Raum – die UNESCO hebt diese Vielfalt hervor.
Subtropischer Laubwald an den Hängen, darüber Mischwald und windgeformte Kiefern. Viele seltene Pflanzenarten wachsen in den feuchten Schluchten.
Nebel aus den Tälern steigt an den Säulen empor. Mit der Sonne im Rücken sieht man manchmal den eigenen Schatten in einem Lichtring auf den Wolken.
Der Sanqing Shan gehört zum Huaiyu-Gebirge zwischen Jiangxi und Zhejiang. Er ragt deutlich über das umliegende Hügelland hinaus.
Die Ostseite ist bewaldet und sanfter, die Westseite fällt in steilen Wänden ab – dort verlaufen die spektakulärsten Wege.
4. Jh.Jin-Dynastie
Der Überlieferung nach bereitete der Alchemist Ge Hong hier Elixiere. Ein Brunnen und eine Feuerstelle werden ihm zugeschrieben.
8.–13. Jh.Tang- und Song-Zeit
Daoisten ließen sich auf dem Berg nieder und errichteten erste Tempel. Der Name Sanqing, „die drei Reinen“, setzte sich durch.
15. Jh.Ming-Dynastie
Der Sanqing-Palast wurde in der heutigen Form gebaut, mit Nebengebäuden, Toren und Stelen nach einem geomantischen Plan.
婺源古村
Die Huizhou-Dörfer im Norden Shangraos lassen sich mit dem Sanqing Shan zu einer mehrtägigen Reise verbinden.
龟峰
Rote Sandsteinfelsen in Yiyang, Teil von China Danxia – ein Gegenstück zum Granit des Sanqing Shan.
Gasthäuser an den Toren servieren Bambussprossen, Bergpilze, Räucherfleisch und Bachfisch, kräftig gewürzt nach Jiangxi-Art.
Die drei höchsten Gottheiten des Daoismus – Yuanshi Tianzun, Lingbao Tianzun und Daode Tianzun. Die drei Hauptgipfel gelten als ihre Sitze.
Mehr dazu →Die Anlagen um den Sanqing-Palast sind Stein auf Stein gebaut, um Wind und Schnee zu trotzen. Fachleute sehen in ihnen ein seltenes Beispiel daoistischer Planung im Gebirge.
Flughäfen
Bahn
Beste Reisezeit
Einreise und Visum: Visum für China · Bahnfahren: Hochgeschwindigkeitszug · Planung: China Reisen
| Zeichen | Pīnyīn | Bedeutung |
|---|---|---|
| 三清山 | Sānqīng Shān | „Berg der drei Reinen“ |
| 三清 | Sānqīng | die drei höchsten daoistischen Gottheiten |
| 玉京峰 | Yùjīng Fēng | höchster Gipfel |
| 栈道 | zhàndào | Plankenweg |
| 索道 | suǒdào | Seilbahn |
| 花岗岩 | huāgāngyán | Granit |
| 云海 | yúnhǎi | Wolkenmeer |
Mit den Seilbahnen nicht: Die Wege oben sind gut ausgebaut und meist mäßig steil. Die Plankenwege sind breit und gesichert, aber für Menschen mit Höhenangst eine Herausforderung.
Ein voller Tag reicht für die große Runde. Mit Übernachtung auf dem Berg kommen Sonnenaufgang und der Aufstieg zum Yujing Feng hinzu.
Beide sind Granitgebirge mit Wolkenmeer. Der Sanqing Shan ist kompakter, mit Plankenwegen direkt an den Steilwänden, und meist weniger voll; der Huangshan ist größer und vielfältiger.
Mit dem Schnellzug nach Shangrao oder Yushan Süd, dann mit dem Bus zum Ost- oder Südtor. Beide Tore haben eine Seilbahn.
Stand: September 2026. Änderungen vorbehalten.
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Provinz
Das Becken des Gan-Flusses öffnet sich nach Norden zum Poyang-See und zum Jangtse. Hier brannte Jingdezhen das Porzellan für Kaiserhöfe, und auf den Bergen lehrten Mönche, Daoisten und Gelehrte.
Stadt · Jiangxi
Im Nordosten Jiangxis grenzen drei Kulturlandschaften aneinander: die weißen Dörfer von Wuyuan, die Granitsäulen des Sanqing Shan und die Gelehrtenorte am Xin-Fluss.
Stadt · Anhui
Der Name gehört einem Gebirge und einer Stadt: Granitgipfel über dem Wolkenmeer, darunter die Täler der alten Region Huizhou mit ihren Ahnenhallen, Ehrenbögen und weißen Dörfern.
Geschichte
Große Mauer, Verbotene Stadt, Terrakotta-Armee, Karstlandschaften — alle Welterbestätten mit Einordnung.
Philosophie
Konfuzianismus, Daoismus, Buddhismus, Legalismus und ihre Denker.